Die Ecke mit Tiefgang

Es gibt 486 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kanzler.

  • Vorab möchte ich sagen,dass ich hier keine "Depri-Ecke" und auch keinen "dunklen Ort" auf machen möchte,aber um das Licht schätzen zu können,sollten wir auch die Schattenseiten nicht verdrängen.


    Ich möchte einfach jedem die Gelegenheit bieten hier mal über Themen zu sprechen,die viele beschäftigen und hier in keinen anderen Bereich passen. Seien es Themen über den psychologische HIntergrund von Sereinmördern,Kinderschänder,Amokläufer und/oder andren Schattenprodukten der Menschheit.
    Jeder der möchte kann diese Ecke auch nutzen um seine Theorien darüber zu äußern oder die eigenen negativen Erfahrugnen im Gespräch mit anderen aufzuarbeiten.
    Ebenso die Trauer über verlorene Menschen oder der eigenen Abwärtsstrudel kann hier mit gegenseitiger Hilfe vllt bei dem ein oder anderen gelindert/gestoppt werden.


    Auch über "anerzogenes Verhalten" und dem Ausbruch aus diesem Teufelkreis kann hier jederzeit diskutiert werden.
    Kurz um: Ich möchte hier über Themen sprechen die einfach tiefer gehen und nicht über oberflächlichen MIst der ohnehin schon täglich ,wie eine Flutwelle, über uns rollt und unsren Alltag beherrscht.


    Jeder bestimmt natürlich auch hier in wie weit er sein innerstes nach Außen tragen möchte und ich bitte jeden - die Grenzen des anderen zu akzeptieren.
    An jeden der mit diesen Themen und dem Faden hier nichts anfangen kann - Es is ok,aber erspart mir und den "Teilnehmern" dann bitte eure sinnlosen "Zwischenrufe"


    BtW: sollte ich mich täuschen und der Bedarf nach einem solchen Faden ist nicht gegeben,dann werde ich ihn auch nach geraumer Zeit wieder entfernen.

  • Kein Grund für Unsicherheit.


    Meiner Meinung nach ist es sogar das größte Schattenprodukt der Menscheheit oder besser gesagt: das folgenreichste Schattenprodukt.

    ----- 20. April 2017, 10:48 -----
    lass mich meine Einschätzung gerade gleich ein wenig erklären. ;)


    Ein vom Staat finanzierter/gewollter Terror ist das folgenreichste Produkt weil :


    finanzierter Terror,einer gewissen Kontrolle unterliegt und zu einer Angst in der Bevölkerung führt,was die Bevölkerung dann wiederum auch leichter regierbar macht.



    ein wohl "unbedacher" Effekt von diesem "Dauerterror" den die Welt seit Jahrhunderten zu sehen bekommt und erleben muss,ist das die Menschen spürbar abgestumpft sind und des wird bald zu nem ernsten Problem der Regierungen,da es immer schwerer wird die Menschen weiterhin so zu schocken,dass die Kontrollierbarkeit in dem Maß erhalten bleibt.

  • Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass einer der Beiden plötzlich auch im Fall "Peggy" in Frage kam. Fehlt eigentlich nur mehr, dass sie auch Maddie auf dem Gewissen haben. Vielleicht kommt dann doch noch ans Licht dass es im Fall Kampusch kein Einzeltäter war, sondern die auch da die Finger im Spiel hatten. Völlig egal wie alt die damals 1996(?) waren.
    Alles in Allem sind das wohl wirklich die weltbesten Verbrecherköpfe gewesen. Und megatalentiert - denn erst erschießen und dann anzünden, dass schaffen wirklich nicht viele.


    Andere Theorie, sie haben ihren Tod nur vorgetäuscht und planen ihre Verbrechen weiter im Untergrund.

  • Megatalentiert waren die sicher ned. Eher waren die Mitarbeiter der Geheimdienste und die Bullen Saudumm, unfähig, völlig Blind bis zur totalen Fehlbesetzung.


    Aber was sag ich. Das BKA, der VS und der BND wurden von Nazis, SS und Gestapo Schergen gegründet und über Jahre geführt. Der BND wusste über Jahre den Aufenthaltsort von NS Kriegsverbrechern.


    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

    <<>>

    :skull:

    "Magst du das Kribbeln in deinem Nacken? - "Jaaa!" - "Gut, dann lasse ich die Vogelspinne da sitzen."


  • Ich habe heute etwas unfassbares aus meiner Stadt gehört. Ein Grundschullehrer wurde vom DIenst suspendiert. Gründe wurden nicht genannt. Nun wurde rausgefunden, dass bereits vor mehreren Jahren Ermittlungsverfahren gegen ihn, wegen Verbreitung von KiPo gab. Trotzdem war der Lehrer bis vor einigen Wochen im Dienst und hat sich teilweise um Erstklässler gekümmert.
    Das schockiert mich extrem....


    Aber in einem Land, wo man als Deutscher einen Asylantrag stellen kann und dieser ungeprüft bewilligt wird, wundert mich nicht mehr allzuviel...

    onklifiziert seit 1996
    Konzerte: seit 1998 bei jeder Tour dabei und bei einigen Festivals auch

  • Ich habe heute etwas unfassbares aus meiner Stadt gehört. Ein Grundschullehrer wurde vom DIenst suspendiert. Gründe wurden nicht genannt. Nun wurde rausgefunden, dass bereits vor mehreren Jahren Ermittlungsverfahren gegen ihn, wegen Verbreitung von KiPo gab. Trotzdem war der Lehrer bis vor einigen Wochen im Dienst und hat sich teilweise um Erstklässler gekümmert.
    Das schockiert mich extrem....


    Aber in einem Land, wo man als Deutscher einen Asylantrag stellen kann und dieser ungeprüft bewilligt wird, wundert mich nicht mehr allzuviel...

    Diese Bereiche sind extrem sensibel, aber nur weil es einmal ein Ermittlungsverfahren gab, heißt es ja nicht dass er sich auch wirklich etwas zu schulden kommen hat lassen. Andererseits wenn es schon mal den Verdacht gab...wie gesagt ist ein sehr heikles Thema. Man kommt mitunter schnell unschuldig unter die Räder und wird den Verdacht nie mehr los, in anderen Fällen wird wiederum viel zu spät gehandelt.
    Hab gestern erst gelesen, dass sich ein Erzieher (Kindergarten) gestellt hat. Gegen den gab es auch Verdachtsmomente, allerdings haben Gutachten ihn entlastet, dann hat er fröhlich weitergemacht und sich später dann eben gestellt. Von Gutachten halte ich generell nicht sehr viel, die liegen scheinbar in den meisten Fällen daneben.


    Höhö ja zu dem Fall fällt einem wirklich nichts mehr ein. Spricht allerdings auch wieder mal Bände.

  • Aber in einem Land, wo man als Deutscher einen Asylantrag stellen kann und dieser ungeprüft bewilligt wird, wundert mich nicht mehr allzuviel...


    Einfach zu Geil. Typisch DE. Das Land der Vollidioten.

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  • Ich kenne ihn auch nicht. Darum ging es mir auch nicht. Es ist einfach schlimm zu lesen, wie verzweifelt viele Menschen sind. Ich gebe zu, den Gedanken an Selbstmord kenne ich. Aber umsetzen konnte ich es nie. Weil es einfach zuviel gibt, was mich am Leben hält.

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


    "The sun will shine on us again..."

    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • Ich dachte du meinst wie viele Stars sich umbringen. Aber natürlich hast du recht, ist in jedem Fall einer zu viel. Es gibt zwar Menschen die behaupten, die Seele sucht sich nicht mehr aus als wir ertragen, aber das kann offensichtlich nicht stimmen. Wobei ich mich in vielen Fällen schon gefragt habe was manche schon alles ertragen mussten und es überlebt haben. Vieles ist wirklich unvorstellbar.

  • https://www.ndr.de/nachrichten…olizei-an,wechloy146.html


    Ich bin immer wieder geschockt, wenn ich sowas lese.
    Sind viele Menschen wirklich so kalt und respektlos? Was treibt jemanden dazu nicht nur zu gaffen und zu filmen, sondern auch noch die Rettungskräfte zu bepöbeln?

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


    "The sun will shine on us again..."

    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • https://www.ndr.de/nachrichten…olizei-an,wechloy146.html


    Ich bin immer wieder geschockt, wenn ich sowas lese.
    Sind viele Menschen wirklich so kalt und respektlos? Was treibt jemanden dazu nicht nur zu gaffen und zu filmen, sondern auch noch die Rettungskräfte zu bepöbeln?

    Bei sowas bekomm ich Hassgefühle.

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  • Was ich ganz krass finde, daß schon kleine Kinder mit Medizin ruhig gestellt werden sollen. Das fängt bei Eltern an und geht mit Lehrern weiter. ...

    Grundschule -> Lehrer -> Kinderpsychiater -> Ritalin -> meine Tochter...
    Ich könnte Bücher drüber schreiben und mir platzt die Waffel wenn ich sowas wieder lese. Gut, dass ihr den Kleinen nicht zum Zombie macht. Mein Mann und ich mussten damals viel ertragen weil wir uns geweigert haben aus unserer Tochter eine leblose Puppe zu machen. Da gab es Lehrer, die uns zwingen wollten. Pistole auf die Brust: entweder Ritalin oder ab auf die Förderschule.

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  • @sgt.pepper in dieser Sache muss man dir wirklich Lob aussprechen, dass du dich so einsetzt. Nicht nur in dieser Diskussion, sondern auch tagtäglich! Ich verstehe selbst ja genau nichts von Kindern und Erziehung, aber finde es immer wieder aufs Neue sensationell, dass man sich Kinder "anschafft", und dann keine Zeit, Geduld, Arbeit, Kraft (und vieles mehr) investieren will oder kann. Umso beeindruckender, weil du nicht der Erzeuger bist. Das macht es für mich noch ein Stückchen "heldenhafter". Der Kleine kann sich auf jeden Fall mit dir glücklich schätzen.

  • Ich würde ganz und gar nicht von einem normalen Verhältnis zu meinen Eltern sprechen... aber genau das war für mich immer der Grund, warum ich es bei meinem Sohn anders machen wollte... und das klappt bisher sehr gut. Von daher bin ich froh, dass es früher nicht so lief wie es vlt sollte...

  • Gibts hier jemanden der ein normales, gesundes Verhältnis zu seinen Eltern hat? Scheinbar ist sowas auch eher die Ausnahme.

    Die Frage ist: was ist ein normales Verhältnis zu den Eltern? Ist Ansichtssache, denke ich. Was für die einen gut ist, ist für den anderen weniger gut.

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


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    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • Aus der eigenen Sicht. Also ganz subjektiv. Wobei nicht nur total krasse Sachen gemeint sind, wie ja leider einige hier erlebt haben. Ich zb hab in meiner Kindheit zu wenig für meine Begriffe bekommen, damit habe ich jetzt zu kämpfen. Ich versuche dieses "Loch" zu stopfen aber finde nichts um es zu füllen. Und zusätzlich muss ich mich von meiner Mutter abgrenzen. Also keine dramatischen Erlebnisse aber trotzdem nicht wirklich gesund.

  • Die Frage ist: was ist ein normales Verhältnis zu den Eltern? Ist Ansichtssache, denke ich. Was für die einen gut ist, ist für den anderen weniger gut.

    Ich würde mal behaupten, ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern zu haben. Übrigens auch zu meiner Schwester.

    böhse seit 2002
    Wenn wir gehen, dann gemeinsam!

    Und wenn es sein muss vor die Hunde!
    Noch eine letzte, letzte Runde!

  • Ich würde mal behaupten, ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern zu haben. Übrigens auch zu meiner Schwester.

    Find ich cool, schön für dich/euch :)

    ----- 4. Mai 2017, 19:34 -----

    Ich würde ganz und gar nicht von einem normalen Verhältnis zu meinen Eltern sprechen... aber genau das war für mich immer der Grund, warum ich es bei meinem Sohn anders machen wollte... und das klappt bisher sehr gut. Von daher bin ich froh, dass es früher nicht so lief wie es vlt sollte...

    Dann hatte es in deinem Fall vielleicht sein Gutes.

  • Ergänzend zum Thema Grundschule --> Lehrer--> Psychologe --> Kind


    Mir ging es damals in der ersten Grundschulklasse ähnlich. Ich hab eine leichte Gehbehinderung. Das veranlasste die Lehrerin zu allererst Mal mir einen Gartenstuhl mit Rückenlehne in den Klassenraum zu stellen. Man wollte mir "etwas gutes tun". Ich fand das allerdings auch nur einen Tag gut, weil es dann losging "Warum kriegt der einen tollen Stuhl und wir nicht". Der Spuk war dann aber ohnehin vorbei, weil meine Eltern der Lehrerin deutlich sagten was sie denn hier abzieht. Mit dem Erfolg, dass Sie zu meinen Eltern sagte Sie sei eben unsicher und möchte einen Spezialisten zur Beratung holen. Der Spezialist begutachtete mich dann, führte (wie ich heute weiß) eine Intelligenztestung durch und kam zu dem Schluss, dass ich auf der Sonderschule besser aufgehoben wäre. Es gab abgesehen von Noten beim Sportunterricht keine Dinge die nicht gegangen wären und ich kann meinen Eltern nur dankbar sein, dass Sie dies nicht zuließen.


    Fast Forward 9. Klasse Realschule: Der Berufsberater vom Arbeitsamt ist im Haus. Er würde mich gern zu seinem Kollegen für Behinderte schicken. Ich dachte mir "Gut, vielleicht hat der irgendwelche Tipps und Du willst ja eh Abi machen." Fängt dieser Arsch doch an, er hätte da einen guten Platz in der Behindertenwerkstatt für mich" Ich frage ihn wie er auf diese Idee kommt. Ich denke einfach da passen Sie besser dazu. Das Gespräch wurde dann lautstark von mir beendet.


    Hätte ich nicht durchsetzungsstarke Eltern und wäre ich später nicht geprägt von Texten einer Band die mir das "Wunder der Persönlichkeit" näherbrachte, ich wäre heute woanders.


    Deswegen man kann sich die Meinung von "Experten" ruhig anhören, muss aber wenn es drauf ankommt seine Meinung richtig und entschieden äußern um gegen Schubladendenken, Vorurteile und den vermeintlich leichteren Weg anzukommen.
    Alles richtig gemacht Sgt ;-)

  • Ich würde mal behaupten, ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern zu haben. Übrigens auch zu meiner Schwester.

    tausche Schwester gegen Bruder, dann kommt die Aussage bei mir auch in etwa hin :)

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • http://www.krone.at/welt/nonne…r-ausgesucht-story-568129


    Es ist wirklich unfassbar! Wie gestört kann man sein? Grade bei Frauen sollte man doch glauben dass sie Kinder eher beschützen würden (Mutterinstinkt und so). Womit ich in keinem Fall Männer/Väter unter Generallverdacht stellen will!! Es gibt ja auch Mütter die ihre Kinder dafür hergeben, was dann sowieso meinen "Begreifhorizont" übersteigt.

  • Manchmal wünschte ich mir, dass ich es nicht wäre...nicht weil die Kinder ätzend sind oder so...aber man hat einfach das Gefühl, dass die heile Welt meiner Kindheit nicht mehr existiert und hinter jeder Ecke Gefahren lauern....
    Wenn ich mir Schulfreundinnen meiner 8 jährigen Tochter angucke, die einen guten Kilometer zur Schule alleine laufen...da hätte ich keine ruhige Sekunde...

    onklifiziert seit 1996
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  • Manchmal wünschte ich mir, dass ich es nicht wäre...nicht weil die Kinder ätzend sind oder so...aber man hat einfach das Gefühl, dass die heile Welt meiner Kindheit nicht mehr existiert und hinter jeder Ecke Gefahren lauern....
    Wenn ich mir Schulfreundinnen meiner 8 jährigen Tochter angucke, die einen guten Kilometer zur Schule alleine laufen...da hätte ich keine ruhige Sekunde...

    Das ist genau das, was ich auch immer sage.
    Die Unbeschwertheit meiner Kindheit in den 70-iger/80-iger brauch ich heute nicht mehr zu suchen. Was ich so schade finde und sehr traurig.

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  • DA ich ja keine Kinder habe, worüber ich auch aus diesem Grund sehr froh bin, kann ich da eigentlich nicht wirklich mitreden. Mach es aber trotzdem :D
    Ich glaube, dass dies aber hauptsächlich ein Problem der Eltern ist. Die Kinder kennen es ja nicht anders als in der "heutigen Welt" aufzuwachsen. Also können sie unsere Kindheit nicht vermissen. Die Eltern sind sich allerdings bewusst darüber, dass heute viel mehr Gefahren "draußen" lauern als vor 20-30 Jahren, daher machen sie sich halt Sorgen.
    Wobei, ich auch immer wieder feststelle, dass die Gesellschaft da teilweise auch selbst daran Schuld ist, weil sich eben viel verändert hat und heute mit vielen Dingen anders umgegangen wird. Ist nicht immer alles nur zum Vorteil.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

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  • Aber die Gefahren, die heute "mehr" lauern als früher lauern doch nicht auf der Straße. Das einzige, was ich als "gefährlicher" als früher einstufen würde, ist das Internet. Da kann ich meine Kinder jeden Tag zur Schule bringen und auch wieder abholen, der Pädophile kommt übers Internet dennoch an sie ran und das viel besser als auf der Straße.


    Aber abgesehen vom Internet, was lauern denn draußen eurer Meinung nach heute für Gefahren, die es in eurer Kindheit nicht gab? Wenn ich mir die Kinder meiner Freundinnen ansehe, wachsen die meiner Ansicht nach ebenso unbeschwert auf wie ich.

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  • Ich kann jetzt nur von mir reden und ich meinte tatsächlich mit "unbeschwert" nicht die Gefahren an jeder Straßenecke. Die gabs früher auch schon, wenn auch vielleicht so häufig oder massiv. Das Internet tut hier nicht wirklich gut, wie ich finde. Und irgendwann hört dann auch der Einfluss der Eltern auf. Wenn ich an meine Tochter denke, die hatte z.B. ihr erstes Smartphone mit 14, den eigenen Laptop jetzt, seit Beginn ihrer Ausbildung. Ansonsten haben mein Mann und ich immer oldschool gehandelt: viel gelesen, zusammen unternommen (wirklich, in echt, nicht virtuell) und sonst versucht, ihr das "Kind sein" zu lassen. Auf Bäume klettern, Bachwanderungen unternehmen, sich dreckig machen, Fußball spielen, auf dem Bauern-oder Pferdehof helfen...sowas halt.
    Womit ich beim Thema "unbeschwert" wäre. Grad aktuell erlebt im Europapark. Dieses Leuchten in Kinderaugen, die jeden magischen Moment aufsaugen, lachen, sich freuen, Spaß haben. Einfach "Kind sein"...ich habs nicht so oft gesehen. Und das kann ich auch auf viele Situationen im Alltag beziehen. Ob das die Schuld der Eltern ist? Ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich bin...

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  • Gerade mit dem Pädophilen nimmst du ein Beispiel, wo ich mir gar nicht so sicher bin, ob es wirklich schlimmer ist als früher. Die kranken Hirne hat es ja immer schon gegeben, früher hast es nur nicht so mitbekommen, wenn was passiert ist. Damals hast es vielleicht mal in der Tagesschau gehört, wenn irgendwo in Bayern (also von meinem Standort aus) ein Kind verschwunden ist. Heute erfährst es in Sekunden über sämtliche Medien, per Push-Nachricht aufs Smartphone usw.


    Wobei man hier natürlich auch sagen muss, dass das Internet denen natürlich auch in die Karten spielt. Dadurch können natürlich Filme, Bilder und sonst was leichter in Umlauf gebracht werden. Das erhöht die Nachfrage usw.


    Ich meinte jetzt aber auch viel banalere Dinge. Meine Büronachbarin ist hier so ein Beispiel, die packt ihre Kinder total in Watte.
    Das Mädchen darf kein Hockey spielen, sie könnte sich mit "den Stöcken" verletzen.
    Der Junge darf aus selben Grund kein Fußball spielen.
    In der Ruhr schwimmen gehen? Oh mein Gott, wenn die das verseuchte Wasser schlucken!
    Ich bin als Kind quasi IN der Ruhr groß geworden und damals war das Wasser noch wirklich dreckig, heute könntest es fast trinken.


    Damals auf dem Schulhof wenn es Stress gab, dann hat es was auf die Nase gegeben. Am nächsten Tag war wieder gut.
    Heute beschäftigen die Eltern teilweise Anwälte, weil sich zwei Jungs auf dem Schulhof geprügelt haben usw.


    Fahrradfahren ohne Helm habe ich tatsächlich überlebt.


    Das meine ich halt. Für die Kinder ist es normal, sie kennen es nicht anders. Vergleiche ich das aber mit meiner Kindheit, halte ich das nicht unbedingt für unbeschwert.


    Wo ich wirklich eine Gefahr sehe, ist dass das Aggressionspotenzial und die Hemmschwellen für Gewalt heute viel niedriger sind als damals. Da spielen meines Erachtens wirklich Computerspiele und Filme eine Rolle. Früher hast dich halt geprügelt, heute schlagen die sich halb tot oder nutzen Messer, Ketten, Schlagringe. (ich weiß, hab es damals auch, aber eben nicht in der Häufigkeit meiner Meinung nach) Auch mal einfach so unbegründet jemanden schlagen oder ähnliches, ist heute viel mehr geworden.
    Schau dir diesen Typen hier vor ein paar Wochen an, der den Jungen getötet hat. "Er wollte halt mal jemanden töten" Vor so was hätte ich als Elternteil dann auch Angst.

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    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Bezüglich zunehmender Gewalt und sinkender Hemmschwelle gebe ich dir absolut Recht. Ist schon sehr erschreckend wie leichtfertig heute ein Leben aufs Spiel gesetzt wird. Obdachlose anzünden, jemanden die Treppe runter treten usw.


    Aber auch die Dummheit nimmt sehr stark zu und Eigenständigkeit bzw eigenständiges Denken nimmt ab. Stichwort Tod beim Selfie machen. Ich weiß, RTL ist kein Maßstab, oder vielleicht ja doch, aber letztens haben die doch tatsächlich gezeigt wie man sich richtig Hände wäscht.

  • Zum richtigen Händewaschen und desinfizieren hängt hier bei uns in jedem WC eine Anleitung neben dem Desinfektionsgel. Kein Witz!
    Genau wie du sagst, als wenn ich da nicht selber drauf komme, wie ich es anzuwenden habe.
    Und auch hier wieder, unsere Eltern haben es auch geschafft ohne nach jedem Händewaschen auch zu desinfizieren.
    Ja, ich weiß, die Viren sind heute alle viel aggressiver als früher. Vielleicht sind die Menschen aber auch einfach empfindlicher, weil sie ansonsten fast in einer sterilen Welt leben.

    ----- 12. Mai 2017, 08:55 -----

    Womit ich beim Thema "unbeschwert" wäre. Grad aktuell erlebt im Europapark. Dieses Leuchten in Kinderaugen, die jeden magischen Moment aufsaugen, lachen, sich freuen, Spaß haben. Einfach "Kind sein"...ich habs nicht so oft gesehen. Und das kann ich auch auf viele Situationen im Alltag beziehen. Ob das die Schuld der Eltern ist? Ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich bin...

    Meiner Meinung nach ganz klar "Schuld" der Eltern.
    Man muss sich ja fragen, warum das Leuchten nicht da ist? In ganz vielen Fällen wird es vermutlich daran liegen, dass das Kind lieber gerade mit einem Freund vor dem PC sitzen würde und spielen würde. Oder die nächste Staffel was auch immer vor dem TV schauen würde oder skypen, whatsappen, facebooken oder ähnliches tun würde.
    Und da haben dann schon meines Erachtens die Eltern die Schuld dran.


    Ist sicher nicht das alleinige Problem, wird auch andere Ursachen geben, ich glaube trotzdem, in einigen Fällen ist das so.
    Ich weiß, als kinderloser hat man immer einfach reden... :D:thumbsup:

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  • natürlich ist es mein Problem, dass ich überall Gefahren sehe...als ich als Kind im Kindergarten nicht mehr im Sandkasten spielen durfte, weil in Tschernobyl (oder wie man das schreibt), der Super-Gau passiert ist, hat mich das doch nicht gejuckt. Ich war nur sauer, weil ich ne Burg fertig bauen wollte. Und ich glaube, dass genau dies der springende Punkt ist, damals hat man, sofern man in einem gesicherten Umfeld gelebt hat, keine Gefahren gesehen...

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  • natürlich ist es mein Problem, dass ich überall Gefahren sehe...als ich als Kind im Kindergarten nicht mehr im Sandkasten spielen durfte, weil in Tschernobyl (oder wie man das schreibt), der Super-Gau passiert ist, hat mich das doch nicht gejuckt. Ich war nur sauer, weil ich ne Burg fertig bauen wollte. Und ich glaube, dass genau dies der springende Punkt ist, damals hat man, sofern man in einem gesicherten Umfeld gelebt hat, keine Gefahren gesehen...

    Haha also bist du auch nicht mehr der Jüngste ;) Ich war damals in der 1. Klasse Volksschule. Hat mich auch nicht wirklich belastet. Es hieß, wenn ich mich richtig erinnere, 2-3 Tage kein rausgehen und das wars.

  • Ich bin mal wieder extrem angenervt von der Menschheit und ihrer Oberflächlichkeit. Kollegin ist auf Partnersuche im Netz. Der ist zu groß, der ist zu klein, der ist zu dünn, der hat vorne schon so wenig Haare. Mir ist schon klar, dass man, überhaupt im Netz, erst mal auf die Optik geht. Da nehme ich mich nicht aus. Und es gibt natürlich Menschen, die so gar nicht unserem Ideal entsprechen. Aber wenn es nicht in Frage kommt jemanden kennenzulernen, nur weil der 1,90 groß ist oder 20 km zu weit links oder rechts wohnt, dann frage ich mich schon was erwartet wird. Mal abgesehen davon dass man selbst ja sowieso auch nicht zu 100% perfekt ist.
    Ich bin auch gerade zu keinem sinnvollen Kommentar fähig und kann nur mehr genervt mit den Augen rollen. Zu oft habe ich schon versucht klar zu machen, dass es auf die 10 cm Größenunterschied nicht ankommt, oder dass der Hintern vielleicht zu klein ist. Behirnt einfach keiner. Ich rede mir den Mund fusselig, wozu? Will ich die anderen überzeugen, die Welt verbessern oder einfach nur besser da stehen als der Rest? Will ich von meiner Weisheit überzeugen oder Augen öffnen?
    Das frage ich mich auch, wenn jemand schon zum fünften Arzt geht, weil er seltsame Symptome hat, die ohnehin keiner richtig deutet, und ich ihn darauf aufmerksame mache, dass es eventuell daran liegt dass er zu wenig auf sich achtet. Will ich ihn dann in eine andere Richtung lenken, eine andere Möglichkeit aufzeigen, oder nur meine eigenen Erkenntnisse kundtun?

  • Hm....ich glaube nicht, dass dies etwas mit dem Internet zutun hat. Zu meiner Zeit, als man die Mädels in der Disko abgeschleppt hat, ist man doch auch nach Optik gegangen. Ich habe doch nicht jede Frau angelabert um rauszufinden, ob die nen guten Charakter hat. Das ergibt sich doch viel später. Da ist doch gerade das Internet ein großer Vorteil, dass man sich mehr oder weniger anonym unterhält, um dann irgendwann zum Punkt: Treffen, ja oder nein, zu kommen...

    onklifiziert seit 1996
    Konzerte: seit 1998 bei jeder Tour dabei und bei einigen Festivals auch

  • Hast du nicht ganz unrecht, aber wenn schon die Frage gestellt wird, soll ich dem antworten, der ist so groß?, dann ist das schon mehr als oberflächlich. Zu den abgeschleppten Discomädels, da gings in erster Linie wahrscheinlich nicht um die langfristige Partnerwahl sondern eher um kurzes Vergnügen.

  • Also jetzt gerade das mit der Größe find ich so gar nicht schlimm... also dass sie daran rummeckert XD
    Ich hab da auch bestimmte Vorstellungen... das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun... aber neben so nem 2 m Kerl würd ich arg deppert aussehen XD XD
    Dementsprechend würd ich mich auch gar nicht wohl fühlen... von der Genickstarre mal ganz abgesehen XD

    Sammel deine Knochen wieder auf, wenn sie brechen....

    Einmal editiert, zuletzt von Trish ()

  • Ich denke dann immer, die Chance auf vielleicht eine schöne Zeit, grosse Liebe, was auch immer, verzichten nur wegen so einer blöden Sache? Klar hab ich auch meine Wunschvorstellungen. Andererseits wen interessiert es ob man nebeneinander deppert ausschaut wenn der Rest passt. Und umgekehrt wär ich auch hm beleidigt wahrscheinlich, wenn ihm meine Haare zu kurz, der Arsch zu groß, die Kleidung zu was auch immer wäre.

  • Seh ich im Grunde auch so... aber gewisse Vorstellungen hat wohl jeder und ob man jemanden anziehend findet, entscheidet ja doch erstmal die Optik...
    Das is zwar eigentlich scheiße, aber wer was anderes behauptet, lügt XD

  • Ja ... Nein ... Vielleicht ...


    Wenn man jemanden sieht, entscheidet die Optik ersteinmal, da das die ersten Infos sind, die man bekommt.


    Dann ist natürlich die Frage, um welche Art Partnersuche handelt es sich. Soll es etwas langfristiges sein, dann ist der Charakter wichtiger als die Optik. Wenn es nur um eine Bettbekanntschaft geht, dann ist es sicher unwichtig, ob er/sie Atomphysiker(in) ist, oder kaum bis 3 zählen kann.


    Liegt dir die Dame damit ständig in den Ohren, kann ich gut verstehen, dass dich das abnervt, Nexus.


    Reduziert man Menschen nur auf das Aussehen, verpasst man u.U., ganz tolle Menschen kennenzulernen. Das gilt natürlich unabhängig davon, ob man jetzt von Partnerschaft oder Freundschaft ausgeht.


    Der zweite, dritte, ... Blick lohnt sich.
    Denn manches, was wir sehen oder lesen (letztlich ja auch wieder sehen), lässt uns vlt. irritiert zurück. Dann sollte man sich ruhig mal trauen, Fragen zu stellen.


    Es ist alles Fiktion, bis es wahr wird.


    panta rhei


    ... für immer Onkelz ...


    2 Mal editiert, zuletzt von Kanzler ()

  • Dann ist natürlich die Frage, um welche Art Partnersuche handelt es sich. Soll es etwas langfristiges sein, dann ist der Charakter wichtiger als die Optik.

    Wenn aber die Optik nicht "passt", lässt man sich doch gar nicht erst auf mehr ein...
    Anders sieht es aus, wenn ich jemanden kennenlerne, mit dem zusammen bin, weil er mir gefällt und ich seinen Charakter liebe und er sich dann vlt im Laufe der Zeit optisch verändert... dann würde ich auch niemals sagen, so das wars jetzt XD


    Und zur Bettbekanntschaft... also dann leb ich lieber keusch oder machs mir selbst, bevor ich mit so nem Einzeller das Laken teile XD XD

  • Habe heute wieder mal was interessantes gehört. Ging ums Sterben und dass keiner weiß wann es ihn trifft. Dann kam: naja aber wenn ich wüsste dass ich nur mehr ein Jahr hätte, dann würde ich ganz anders leben. Ganz klar, musste sagen: das kannst ja so auch machen. Klassiker oder? Natürlich war das erste und eigentlich auch einzige Argument dass dann die Arbeit aufgegeben werden würde. Der Mensch ist seltsam und da nehme ich mich gar nicht aus. Man will leben ist aber zu faul oder zu ängstlich um es auch zu tun. Wartet auf das große Wunder dass sich von selbst etwas ändert und man glücklich wird. Und so vergeht die Zeit....

  • Habe heute wieder mal was interessantes gehört. Ging ums Sterben und dass keiner weiß wann es ihn trifft. Dann kam: naja aber wenn ich wüsste dass ich nur mehr ein Jahr hätte, dann würde ich ganz anders leben. Ganz klar, musste sagen: das kannst ja so auch machen. Klassiker oder? Natürlich war das erste und eigentlich auch einzige Argument dass dann die Arbeit aufgegeben werden würde. Der Mensch ist seltsam und da nehme ich mich gar nicht aus. Man will leben ist aber zu faul oder zu ängstlich um es auch zu tun. Wartet auf das große Wunder dass sich von selbst etwas ändert und man glücklich wird. Und so vergeht die Zeit....

    das hat nichts mit faul oder angst zu tun sondern mit der realität
    die allerwenigsten haben das glück wirklich lebenswert zu leben
    wenn man weiss das man demnächst stirbt dann hat man nichts zu verlieren, wenn man dann noch was gespart hat kann man wenigstens die restliche zeit noch lebenswert leben


    ich sehe niemanden der morgends glücklich zur arbeit geht...hasskappengesichter morgends und abends in den öffentlichen verkehrsmitteln sind der standart, in den autos ebenso
    achte mal darauf wie viele leute morgends lächelnd durch die gegend gehen...


    es hat nicht jeder die möglichkeit das zu tun was man wirklich will, das was einem spass macht, das ist auch nicht gewollt
    das ist eine utopie
    in unserem system muss man scheiss jobs machen um zu überleben



    deswegen ist das bedingungslose grundeinkommen auch ein ausweg aus diesem scheiss system (ich weiss das ich mir mit dieser aussage keine freunde hier mache)

  • Was die Arbeit betrifft, gebe ich dir Recht. Die wenigstens haben das Glück sich beruflich auszuleben und können machen was Spaß macht. Dazu zähle ich mich auch. Mein Gesicht ist bestimmt auch kein fröhliches in der U-Bahn. Aber das Leben besteht nun mal nicht nur aus Arbeit, sollte es zumindest nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass es nur depressiv macht, wenn man Morgens zu Arbeit, danach wieder nach Hause fährt und sonst nichts macht. Keinen Spaß, keine Hobbys, keine Freunde, keine Freude, keine Ablenkung usw. Da muss man ansetzen. Und damit meine ich nicht, einen Partner suchen der mich gefälligst bespaßt und glücklich macht, sondern mir die Dinge suchen, die mir Freude und Spaß im Leben bringen. Und das macht das Leben dann auch lebenswert. Ich kann auch mit einem eher unbefriedigenden Job ein sonst erfülltes Leben haben. Wenn ich gewillt bin etwas dafür zu tun. Und wenn ich gewillt bin, die schönen Dinge im Leben zu sehen. Ob das ein lachendes Kind, ein gutes Buch oder ein Gänseblümchen am Wegrand ist, auch das gehört dazu und ist nicht weniger wichtig.

  • Die Arbeit ist halt ein notwendiges Übel um den Rest des Lebens lebenswert zu gestalten. Würde mir das sonst jemand ohne Arbeit finanzieren, käme ich wohl mit klar.
    Ansonsten bin ich mit meinem Leben aber durchaus zufrieden und auch arbeitstechnisch, gibt es sicher Menschen die es schlimmer getroffen hat als mich.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Ich weiß auch nicht zwingend, was das bGE daran ändern soll.
    Es wird auch mit bGE Scheiß-Jobs geben, die erledigt werden müssen.
    Oder aber diese Jobs werden nicht mehr erledigt, weil es niemand mehr "nötig" hat diese Jobs zu machen.
    Ob dies dann die Lösung aller Probleme ist, lasse ich aber mal dahin gestellt.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Bei sich selbst bleiben, einordnen was ist wichtig und was nicht und sich an dem erfreuen was man hat(nicht Materiell), macht in meinen Augen das leben Lebenswert, selbst wenn man hier und da mal eine bittere Pille schlucken muss.

    Das lerne ich seit letzten Sommer.
    Und heute kann ich sagen: wie recht du doch hast! Was ich mir lange Jahre "zusammen geschustert" hab, was mein Leben angeht...unter aller Sau. Wir haben nur ein Leben, eine Seele und einen Körper. Es ist so immens wichtig das Leben nicht nur vorbei rattern zu sehen, sondern es auch bewusst zu erleben. Und damit meine ich auch den Weg zur Arbeit und die Arbeit selbst. Auch wenn selbst ich da sicher nicht gucke, als wäre ich ne Pusteblume und könnte fliegen. ;)

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


    "The sun will shine on us again..."

    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • deswegen ist das bedingungslose grundeinkommen auch ein ausweg aus diesem scheiss system (ich weiss das ich mir mit dieser aussage keine freunde hier mache)



    Das BGE wäre ein Ausbruch aus einem Faschistoiden Sytem, in dem Menschen als Human Kapital angesehen werden und nicht als Menschen als sich. Allein schon deswegen brauchen wir dringenst ein BGE!


    Das angeblich Demokratische System formt Menschen zu Arbeitssklaven. In der Gesellschaft hat sich durch Staatliche Propaganda die Ansicht durchgesetzt, das Arbeitslose / Soziale Schwache arbeitsscheues Pack seien.


    Bestes Bsp das wenige Monate alte CSU Video in dem alle H4ler als Sozialschmarotzer tituliert werden. Also nicht durch die Blume, sondern wörtlich gerade aus. Mehrere Klagen dagegen blieben erfolglos.




    Ich weiß auch nicht zwingend, was das bGE daran ändern soll.
    Es wird auch mit bGE Scheiß-Jobs geben, die erledigt werden müssen.
    Oder aber diese Jobs werden nicht mehr erledigt, weil es niemand mehr "nötig" hat diese Jobs zu machen.
    Ob dies dann die Lösung aller Probleme ist, lasse ich aber mal dahin gestellt.


    Du hast es nicht begriffen. Zusätzlich zu scheiß Jobs mit Kack Lohn und Aufstockung mit Hartz4 und dem faktischen Verbot Vermögen ( #1) gleich welcher Art zu besitzen, bekommst du das BGE.


    Solche Jobs werden auch noch in Zukunft erledigt werden.




    #1 Das Schönvermögen was es jetzt gibt ist ein Witz, wenn jemand zig Jahre gearbeitet hat.

    ----- 29. Mai 2017, 11:45 -----
    Übrigens, hätte es in 2010 ein BGE in vernünftiger Höhe gegeben, dann hätte ich ein Studium an meine Umschulung angeschlossen.

    <<>>

    :skull:

    "Magst du das Kribbeln in deinem Nacken? - "Jaaa!" - "Gut, dann lasse ich die Vogelspinne da sitzen."


  • zum BGE habe ich eine zwiespältige Meinung. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder für sich selber aufkommen sollte. Für extreme Ausnahmen sollte es H4 geben. Die Realität sieht anders aus. Generationen von Familien haben noch nie gearbeitet und leben auf Kosten der Allgemeinheit. Dies finde ich nicht in Ordnung und ich gehe, insbesondere bei einer Kombination von BGE in nur einem EU Land mit offenen Grenzen von einer sozialen Katastrophe aus, da sich Deutschland aufgrund von massivsten Armutszuzug endgültig abschaffen würde.


    Ich finde aber eine der Grundideen des BGE gut, quasi alle Sozialleistungen abzuschaffen und dafür das BGE einzuführen. H4, Wohngeld, UVG, KIZ...alles Sozialleistungen die mehr oder weniger nebeneinander her laufen. Auch Steuererklärungen sollten abgeschafft werden. Es wird für jede Einkommensgruppe ein Einheitssteuersatz geschaffen und aus die Maus.

    onklifiziert seit 1996
    Konzerte: seit 1998 bei jeder Tour dabei und bei einigen Festivals auch

  • Generationen von Familien haben noch nie gearbeitet und leben auf Kosten der Allgemeinheit. Dies finde ich nicht in Ordnung und ich gehe, insbesondere bei einer Kombination von BGE in nur einem EU Land mit offenen Grenzen von einer sozialen Katastrophe aus, da sich Deutschland aufgrund von massivsten Armutszuzug endgültig abschaffen würde.


    Bei diesem Dreckssystem fallen nunmal Leute raus, die nicht in das Spießige Förmchen der Gesellschaft passen. Hierbei ist es egal, ob die nun Sozi, H4 oder ein BGE beziehen.


    UND, ganz wichtig:


    Diese Leute leben NICHT auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn dann leben die Millionärs-Bonzen und Konzerne auf Kosten der Allgemeinheit, die nicht soviele Steuern zahlen müssen / dürfen, wie sie müssten / wollten. Beliebe Firmen-Namen kannst hier einsetzen: [Amazon, VW, BMW etc................]


    Wenn Leute ein BGE beziehen, egal ob Arbeitsunwillige, untaugliche oder einfach Arbeitslose, sollte man nie vergessen, das diese Leute das Geld auch wieder ausgeben! In den vergangenen Jahren brach der Inlandskonsum brachial ein, weil die Leute des Mittelstandes wegbrechen und denen das Geld ausgeht und die unteren 10.000 haben noch weniger, während die Bonzen ihr Geld nicht ausreichend versteuern oder gleich ins Ausland bringen. Auch weil niemand wirklich eine Kontrolle hat, was und wie mit dem Geld gemacht wird.


    Demnächst sollen wir die PKW Maut bezahlen, obwohl wir die Autobahnen schon mit unseren Steuern bezahlt haben. Wir zahlen also Mehrmals.


    Und auch sehr Geil, schon jetzt könnte man mit den jetzigen Sozialausgaben ein BGE von ca 925 € finanzieren.


    Und wenn man sich mal schlau macht und recherchiert, wird man drauf kommen, das es schlicht nicht mehr funktionieren kann, so wie es JETZT ist.


    Denn je nach Witterung etc haben wir zw 300.000 und 600.000 offene Stellen bei mehreren Millionen Arbeitslosen, von denen immer rmehr aus ALG1 rausfallen und in H4 abstürzen WERDEN.


    Ratet mal warum die Kfz Industrie den Ausstieg aus den Fossilien Antriebsträgern bis 2040 verschieben will. Ratet mal warum Millionäre, Konzern-Bosse und große Familien-Unternehmen ein BGE fordern. Weil ua. in Zuge des stetigen Arbeitsplatzabbau, Energiewende, Industrie 4.0 unzählige Arbeitsplätze WEGfallen werden.


    Vor der Drecks Agenda 2010 und H4 waren BRD Weit nur sehr wenige Leute von Sozialhilfe betroffen. Evtl knapp max. 100.000.


    Jetzt werden defacto Millionen schikaniert, ausgebeutet, betrogen udn belogen und haben schlicht kein Geld für gar nichts. H4 ist reine Staatswillkür um die Leute zu erziehen, damit sie für Arschloch Löhne buckeln gehen und die Fresse halten.




    Um die Armutszuwanderung zu stoppen kann man die Wirtschaftsflychter an den Grenzen stoppen, sie rauswerfen oder ihnen eine Perspektive in deren Heimatländern bieten. Wenn aber die EU in Afrika den Markt mit billigen Rohstoffen und Lebensmitteln fluten, so dass Lokale Bauern aufgeben müssen und dort ganze Wirtschaftszweige einbrechen oder wenn große EU Fischfangflotten vor den Küsten Afrikas alles leerfischen, so braucht sich niemand über die Wanderung der Leute nach Europa wundern.


    Man könnte das BGE auch EU Weit einführen. Dann hätten wir dieses Prob auch nicht.


    Aber hier sei auch gesagt: Auch in Afrika gibts Pläne für die Einführung eines BGE. ;)

    <<>>

    :skull:

    "Magst du das Kribbeln in deinem Nacken? - "Jaaa!" - "Gut, dann lasse ich die Vogelspinne da sitzen."


  • Erwachsen. Was verbindet ihr mit dem Wort? Fühlt ihr euch erwachsen?
    Ich (kurz vor 40) habe mich nie damit identifizieren können, habe mich nie als erwachsen bezeichnet oder so gefühlt. Klar lebe ich ein erwachsenes Leben, seit bald 20 Jahren, übe einen Beruf aus, habe eine Wohnung und sorge für Haushalt, Einkauf usw, bin eigenständig für mein Leben verantwortlich.
    Auch finde ich, dass unsere Generation überhaupt nicht mit der unserer Eltern zu vergleichen ist. Ich sehe zB zwischen mir und meiner Mutter mit 40 überhaupt keine Ähnlichkeit. Das waren klassische Erwachsene in meinen Augen.


    Bin gespannt, ob jemand mit meinem Gefühl konform geht, bzw überhaupt etwas damit anfangen kann.

  • Generationenübergreifende Vergleiche sind schwierig.
    Die Nachkriegszeit kann man nicht mit der zur Zeit des Endes des kalten Krieges oder mit Heute vergleichen.


    Z.B. wird gern die Frage gestellt, welche deutsche Weltmeistermannschaft (Fußball) die beste war.
    1954, 1974, 1990, 2014 - auch da liegt jeweils eine Generation dazwischen. Ein Vergleich ist nicht wirklich möglich, die Vorraussetzungen waren jeweils ganz andere. Die Athletik ist stark vorangeschritten, die Professionalisierung im Sport (als Beruf, die Rahmenbedingungen, ...), wissenschaftliche Begleitung (diverse Ärzte, individuelles Training, Spezialtrainer, ...) ...


    Ich denke auch, dass die Menschen in der Nachkriegszeit früher erwachsen waren.
    Dazu haben die Lebensumstände wie z.B. früherer Eintritt in den Beruf beigetragen. Seinerzeit war es üblich, ab 15/16 Jahren zu arbeiten, mit Anfang 20 eine Familie zu gründen.
    Natürlich gibt es das auch heute noch, aber in vielen Fällen verschiebt sich das nach hinten (längerer Schulbesuch, Studium, ...). Uroma und Uropa meiner Schwägerin leben noch und sind fit, meine Nichte wird in einem halben Jahr volljährig, d.h. dort finden sich bei Familienfeiern 4 Generationen zusammen. Vielleicht bald sogar 5?
    Ich selbst bin ziemlich spät Vater geworden, mehr als 3 Generationen werden da wohl nicht mehr zusammenkommen.
    Daher ist ein vertikaler Vergleich schwierig.


    In horizontaler Richtung ist das eher möglich, aber auch da wird man an Grenzen stoßen.
    Das wird z.B. gern bei Bildungschancen erwähnt, wenn zwar Menschen der gleichen Generation aber aus unterschiedlichem sozialen Umfeld verglichen werden. Aus finanziellen Gründen ist es Eltern nicht immer möglich, eine längere Schulkarriere oder ein Studium zu ermöglichen. Die persönlichen Vorraussetzungen sind auch nicht bei allen Kindern/Jugendlichen gleich, einige sind eher praktisch, andere theoretisch orientiert. Und wenn die Begabungen erkannt und gefördert werden ist es sicher einfacher, als wenn dies nicht erfolgt.
    Aber auch hier gibt es natürlich Kinder, die schulisch/beruflich wesentlich mehr erreichen als ihre Eltern.
    Manchmal ertappe ich mich auch dabei, dass ich mich z.B. mit Arbeitskollegen vergleiche. Sind die besser in unserem Beruf, als ich?


    Letzlich ist wohl der Blickwinkel entscheidend.
    Und natürlich die eigene Persönlichkeit. Ein selbstsicherer Mensch wird sich selten in Frage stellen.
    Wir sind, wer wir sind, es gilt, den eigenen Weg zu finden. Das ist idR ein anderer, als bei Eltern/Kollegen/...
    Aber ist der deswegen besser oder schlechter? Oder erwachsener?


    Es ist alles Fiktion, bis es wahr wird.


    panta rhei


    ... für immer Onkelz ...


  • Grade das mit dem Blickwinkel kommt für mich sehr stark zum tragen. Wenn ich dran denke, wie alt Mit-Dreißiger auf mich wirkten, als ich selbst noch 20 war. Und wie wenig erwachsen ich mich heute im Vergleich dazu fühle .... ich denke der Blinkwinkel trägt am schwersten bei diesem Thema.

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • Guten Abend.


    Erwachsen.


    Ein Thema, welches ich aus einem anderen Standpunkt, aus meiner bescheidenen Sicht, einfach so hier nieder schreiben möchte.
    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit!


    Zu mir:


    - Keine Kinder


    - Ü50


    - Der Rest is egal :D


    Ich denke, man wird mit zunehmendem "Alter empfänglicher" für das "Erwachsensein".


    Man sieht, die Einschläge kommen näher.


    Eltern von Freunden sterben, gehen ihren letzten Gang. Mal schnell, mal quälend langsam.
    Wenn ich darüber nachdenke, wieviele Freunde ich mit meinen Ü50 schon überlebt habe, erzeugt dies in mir eine gewisse Nachdenklichkeit.


    Nachdenklichkeit ist auch in meiner Wahrnehmung der Zusammenhang zum Erwachsensein. Wobei ich auch immer wieder, und dies sehr gerne, das Kind bin!
    Vielleicht mag es anderen nicht so gehen, ich denke, diese Zeit kommt bei jeder Person irgendwie / irgendwann, wie immer diese sich auch äußern mag.

  • ich hab als erste reaktion auf den post von nexus erst mal erwachsen gegoogelt.. der erste satz reicht eigentlich vollkommen aus.."Als erwachsen werden Menschen nach Abschluss der Adoleszenz bezeichnet."..


    achso, wichtig! --> "Als Adoleszenz (lateinisch adolescere „heranwachsen“) wird in der Entwicklung des Menschen der Zeitraum von der späten Kindheit über die Pubertät bis hin zum vollen Erwachsensein bezeichnet. Der Begriff steht für den Zeitabschnitt, während dessen eine Person biologisch gesehen zeugungsfähig wird und an deren Ende sie körperlich nahezu ausgewachsen und emotional wie sozial weitgehend gereift ist."


    und nachdem ich jetzt den post von pepper gelesen habe, ist die nächste große pfütze garantiert die meine! <3

  • da laufen kinder mit 10-11 jahren rumm, die sich über dinge Gedanken machen die sie einfach nicht haben sollten in dem alter. ich kenn kinder, wenn die sich draussen beim spielen dreckig machen, in die bude rennen sich waschen und umziehen.das trifft nun auf meine beiden grossen eher nicht zu bzw. traf nicht zu aber selbst von denen höre ich manchmal wenn ich gerade nach meiner meinung eine super irre Idee habe: papa, dass können wir nicht machen oder das kannst du nicht machen. aber ich "kann" das immer. ich besitze keine einzige vericherung, was passiert, passiert und dann muss man sehen was man macht.

    Dem ist hoffentlich nicht so und sowohl du als auch deine Kinder sind krankenversichert! Auch die motorisierten Fahrzeuge, die wir nutzen sind in aller Regel versichert- wodurch vieles das Leben einfacher macht.
    Auch zu einer Arbeitsosigkeits-, Pflege- und Rentenversicherung wird der Großteil der arbeitenden Menschen hierzulande "gezwungen" und auch bei all dem schlechten an unserem System, so lebt es sich hier für die Allgemeinheit als Arbeitsloser oder Pflegebedürftiger Rentner besser als in vielen anderen Teilen der Welt ohne eigenes Vermögen.
    Und auch sowas wie eine Betriebshaftpflichtversicherung macht vieles leichter, und ich möchte nicht im Fall der Fälle selbst belangt werden.
    Zudem hab ich eine Assistance-Mitgliedschaft bei aquamed. Da ist sowohl das Tauchen versichert, als auch eventuell notwendige Druckkammerbehandlungen, zusätzlich ist eine Reisekrankenversicherung dabei und es gibt eine Rund-um-die-Uhr-Notfall-Hotline in allen (?) europäischen Sprachen. Wenn was passiert, passierts und ich müsste dennoch sehen, was ich mache. Doch ich hab immerhin eine kleine telefonische medizinische und finanzielle Hilfestellung.
    Und irgendwann will ich mal checken, was Equipment-Versicherungen bei Verlust, Diebstahl, Umweltschäden etc. zahlen würden


    Alles mögliche andere habe ich auch nicht versichert- weil ich eher minimalistisch lebe und dadurch weder Eigentum abgesichert werden muss noch hab ich eigene Kinder oder bin selbstständig tätig. Wenn dies der Fall wäre, mag ich doch gerne ein kleines Sicherheitsnetz.
    Als ich mich im Callcenter erstmals mit Kreditversicherungen intensiver befasste, dachte ich vorher auch, sowas "braucht" doch kein Mensch. Wenn dann gekündigte oder verunfallte Kreditnehmer anriefen oder die frischen Witwen/Erben der Kreditnehmer, dann wünschten sich die meisten von ihnen sie hätten diese paar Euros extra gezahlt. Doch der überwiegende größte Teil "braucht" die abgeschlossene Versicherung niemals. (Dass die allermeisten am besten auch auf den dazugehörigen Kredit hätten verzichten sollen, wäre ein anderes Thema)


    Und was Sauberkeit bei Kinder betrifft: manche mögen es wirklich- ganz von selbst.

  • Was ich ganz krass finde, daß schon kleine Kinder mit Medizin ruhig gestellt werden sollen.

    Das fand ich immer krass und völlig unverständlich. Auch mit mehr Erfahrung schockt mich manches was Kinder schlucken immer noch.
    Was die Erziehung betrifft so denke ich mittlerweile eher unerzogen und frei. Ich sehe Psychopharmaka auch keineswegs als Alternative zur Erziehung sondern eher bei Kindern, die aufgrund von Wahrnehmungsstörungen und Behinderungen eine Gefahr für sich selbst und andere sind. Wenn jemand (ob an Förderschule oder Regelschule ist dabei unerheblich) z.B. den durchgehenden Zwang hat seinen Kopf heftigst gegen alles erreichbare zu schlagen (egal ob Wände oder andere Köpfe) und mit ihm kaum kommuniziert werden kann, dann KANN die Pharmaindustrie in einigen Fällen durchaus hilfreich sein, um diesem Kind ein bisschen mehr Teilnahme und Interaktion mit anderen zu ermöglichen.


    Ich habe selbst schon Pillen mit krassem Beipackzetteln inkl. heftiger Nebenwirkungen getestet. Doch ich kann dennoch nicht beurteilen, wie es ist, wenn man ständig irgendwelche gefährlichen Zwänge oder Verhaltensweisen an den Tag legt und sich selbst und/oder andere dabei verletzt. Ich denke dass es vielleicht heftiger sein könnte, sich ständig auf den Boden zu werfen (inkl. Brüchen, Verletzungen, Krankenhaus, etc.) als durch Nebenwirkungen neben sich zu stehen.


    Und auch was die Konzenztration betrifft, so durfte ich schon erleben, dass Kinder "konzentrationstabletten" (nannten sie so) bekommen haben und selbst begeistert waren, dass sie dadurch nicht mehr ständig an ihre Alpträume und Monster dachten und endlich mitmachen konnten- während sie vorher die Antwort vergaßen bis sie dran genommen wurden und auf sich selbst sauer waren. Wenn so viel mehr Lebensqualität da ist für das Kind- ist es dann nicht doch vielleicht einen Versuch wert?

  • Das ist doch klar. Ich verbessere mich, ich besitze außer den "dringend nötigen" Versicherungen keine. Ich denke du weisst schon was ich damit meine, ohne das ich jetzt 50 unnötige Versicherungen aufliste. Ich hab die nicht nur nicht, ich hab nie eine davon vermisst.
    Ich bin mal vor ein paar Jahren in Mailand am Bahnhof gestrandet. Ryanair flog nicht, erst wegen Nebel, dann wegen Fluglotsen Streik, ich mußte aber zurück, Zeit zum Diskutieren war nicht. Zu allem Überfluss war dann auch noch mein Zeug weg, Koffer, Papiere, Geld alles. Ohne irgendeine Versicherung, durch 2 Telefonanrufe, bekam ich mein Zugticket ausgestellt, dass dann als ich zuhause ankam überwiesen wurde. Ich war auch schon im Ausland beim Doc und habe es überlebt ohne irgendeine Zusatzversicherung.

    Ja, oft klappt das alles, vor allem wenn das eigene soziale (oder in seltenen Fällen auch finanzielle) Netz das einer Versichertengemeinschaft ersetzen kann. Einen einfachen Arztbesuch kann man sich durchaus leisten. Wurde mir in München auch empfohlen um ein bestimmtes Privatrezept zu bekommen, dass Kassenärzte oft nichtmals kannten. Unter den Privatärzten gab es internationale und in vielen Teilen der Welt ist Melatonin frei erhältlich, in Deutschland teilweise auch in Nischen, aber dann aufwändig und teurer.
    Wenn man jedoch schwerstverletzt weiter entfernt strandet und man statt Zugticket einen begleiteten Flug ins Nachbarland benötigt, wo man irgendwann auf der Intensivstation nach Wochen aufwacht, dann hat man auch überlebt. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass das Leben danach ein anderes ist. Gesundheitlich wurde für ihn alles getan, als er aufwachte glaubte er, der Rucksackreisende in Kambodscha, er sei in einem zu noblen Hotel gestrandet und müsse erklären, dass er nicht zahlen kann- dann der Schock der medizinische Geräte, etc. Das war Wochen nach seinem "Überfall-Unfall" in Thailand. Von dort musste er medizinisch begleitet nach Deutschland ausgeflogen werden, da kommt kein von Verwandten gesponserter Billigflug in Frage.
    Schulden bei der Botschaft wird man als "Durchschnittsbürger" laut seiner Aussage im Leben nicht mehr los und selbst die Erben werden genau geprüft. Da gilt ganz schnell Sippenhaftung und während die Botschaft deinen Arsch rettet, wird bei allen möglichen Angehörigen geprüft, wer dieses "Überleben" bezahlen kann. Und kaum ein Land hat Interesse daran einen deutschen Bürger öffentlich verrecken zu lassen.
    Mir ist da eine gewisse eigene Sicherheit (Versicherung) mittlerweile schon recht. Und ansonsten die Freiheit kein Zeugs versichern zu müssen, keinen Wohnraum, für den alles mögliche Sinn machen kann und keine Dutzende Verträge für alles mögliche.


  • da glaube ich ja, damit fordert man das schicksal heraus ;) nein, kommt nicht in die tüte. da wird man zwar für bescheuert erklärt, weil man das eben so macht...

    haha
    Da muss ich an mich denken. Ich kaufe mir nie Tempos, sonst wüsste mein Körper, die Erkältung kann kommen, es ist eingekauft worden ;)

    "Kriminelle sind verhöhnt in diesem Land
    Und im Finale schüttelt Merkel einem Hoeneß dann die Hand"

  • Naja. Ich arbeite auf Koks auch schneller und besser, sehe gar Zusammenhänge die ich sonst nicht sehe oder schneller. Aber deswegen zieh ich mir ja nicht täglich was durch die Nase bzw. heutzutage überhaupt nichts mehr.
    Ob das einen Versuch wert ist? Vielleicht wenn es so wäre wie du das beschrieben hast, aber selbst dann, sollten da vorher alle Möglichkeiten die es gibt auch versucht worden sein.


    Ich bin kein Mediziner, ich schreibe nur von Dingen die ich gesehen, erlebt habe und das war eher weniger so wie du es beschrieben hast.

    Ich begleite Autisten an Schulen, vor allem manch schwerstbehinderten Mitschüler dort mit stark auffälligem Verhalten sieht man auch außerhalb von Schule und Wohnheim äußerst selten. Da werden jeden Tag Kinder oft weite Strecke umhergefahren, die eine ganze Einkaufsstraße oder ein Center zusammenbrüllen könnten. Wenns Kind dann noch sprechen "kann" und wüste (absolut unwahre) Beschuldigen gegen die Begleiter von sich gibt, ist ganz schnell man ein Polizeieinsatz ausgelöst.
    Bei Spastikern, Down-Syndrom-Kindern, Körperbehinderten "sieht" man direkt, dass was anders ist, beim Autisten und geistig behinderten sieht man da erstmal nichts.


    Medikation bringt allerdings bei den meisten Autisten gar nichts, eher bei Mehrfachbehinderungen und selbst da war es immer ein Wechselspiel und es "passt" auch mit Medis keineswegs immer.
    Der Junge mit den Konzentrationstabletten arbeitete ohne nicht langsamer oder schlechter, sondern überhaupt nicht! Er sah auch keinerlei Zusammenhänge, sondern saß apathisch da und wenn er mal erklärte was los ist, machte dies oft keinerlei Sinn. Da hilft auch keine Erziehung, Konsequenz oder was auch immer, denn was auch immer dieses Kind mit sich trägt ist oft konsequenter. Das sind oftmals lange Wege.... mit vielen Hilfsmitteln, Unterstützung, Ausprobieren, Lernen, Üben, Begleitung, Untersuchung, etc.

  • anderen, haben sich noch tage später entsetzt über soviel unvernunft nach meinem befinden erkundigt. ich war ja noch am gleichen morgen wieder zuhause, putzmunter, meine mutter, mein zwei großen und alle hatten tagelang kein anderes thema als darüber zu diskutieren wie bescheuert ich bin.

    Da hätte mich dann aber, bei allem Verständnis für "Kindereien", auch der Schlag getroffen. Da sehe ich den Sensenmann nämlich schon direkt vor mir stehen. Da geht's aber dann eher auch um die Angst vor Verlust. Also die Angst der anderen, nicht deiner. Aus meiner Sicht gesagt, ich hätte Schiss, dass einer meiner Freunde, bei so einer "dummen" Aktion dabei drauf geht. Und dann wäre ich ziemlich angepisst auf denjenigen. Klar, ist das mein Problem und nicht seines, meine Verlustangst. Aber sterben könnte er dabei, nicht ich.

    Wenn mir beispielsweise jemand erklären will wie man mit Beziehungen umzugehen hat und in dem Gebiet nichts auf der Pfanne hat

    Das mag ich auch besonders gerne. Egal um welches Thema es geht, immer einen schlauen Rat parat aber selber keinen blassen Schimmer von irgendwas. Da könnte ich auch höchstgradig aggressiv werden oder aber kotzen.

    Und selbst wenn ich die Beweggründe kenne, ich muss doch nur kurz in mich selbst gehen um zu wissen, dass ich besser bei mir anfange und da am besten so hart und ehrlich wie möglich mich selber bewerte, da hab ich und die meisten anderen auch ordentlich zu tun.....

    Da sagst du was elementares! Macht nur leider fast keiner. Ist ja auch um so vieles leichter, andere zu bewerten, beurteilen und zu wissen was das beste für andere wäre. Man stelle sich vor, man müsste sich mit sich selbst beschäftigen, ehrlich zu sich zu sein und dann auch vielleicht noch etwas ändern.

  • Wobei ich eine solch resolute Meinung da jetzt schon auch krass finde.
    Klar, ich verstehe worauf ihr hinaus wollt, allerdings gibt es auch Leute von denen ich erwarte, dass sie sich einmischen oder auch, die damit zurecht kommen, wenn ich mich einmische.
    Ich erwarte von meinen Freunden sogar, dass sie mir sagen, wenn ich mich scheiße verhalte, wenn ich mich in meiner Meinung in was verrenne, wenn sie der Meinung sind, dass ich einen Fehler mache usw.
    Genauso würde ich meinen Freunden immer ehrlich meine Meinung sagen. Klar, kommen auch nicht immer alle mit zurecht, aber wenn Freunde sich so was untereinander nicht sagen können, wer denn dann?

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Da ist viel richtiges dabei - ohne Frage. Nenn es naiv, nenn es dumm, auch im Alter von 44 Jahren gehe ich diese Dinge nicht so an. Ich spiele diese Dinge nicht durch, dass macht mir ja Angst und mit Angst kann ich ziemlich beschissen umgehen. [...]
    Vielleicht denke ich auch noch irgendwann an das was du geschrieben hast, dass kann schon sein, bis jetzt habe ich mich aber noch immer selbst aus der Scheiße die ich mir eingebrockt hab rausgezogen und oder wenn es ohne eigene Schuld war. Das ist mein persönliches Sicherheitsnetz, dass macht mich stark, dass gibt mir ein gutes Gefühl...



    ----- 2. Juli 2017, 13:52 -----

    Meinst du mit "nicht so angehen", dass du dich allgemein mit dem Thema gar nicht befassen möchtest?!
    Das war damals der Grund mich gegen eine private Krankenversicherung zu entscheiden. Ich hatte den Eindruck, dass ich da alles mögliche und unmögliche von Kopf bis Fuß entscheiden müsste. Will ich die bestmöglichste Behandlung im Fall der Fälle eines künstlichen Hüftgelenkes oder lieber beim Kniegelenk? Beides wäre zu teuer. Hab mal probehalber alles angeklickt, da wäre die Versicherung teurer gewesen als mein monatliches Einkommen. Wenn ich alles rausnahm und nur das Minimum versicherte, war ich leistungsmäßig auf dem Stand der Kassenversicherung- zum höheren Preis und mit den "Nachteilen" sich auch um vieles selbst kümmern zu müssen, manchmal in Vorleistung zu treten, etc.


    Ich mag mir doch irgendwie einen Eindruck verschaffen, auch um im Falle von vielen Versicherungen das Risiko diese zu benötigen fast ausschließen zu können. Und ich mag auch keine Reichtümer haben und darauf achten müssen.


    ------



    Ui, das dauerte nu einen Moment bis ich verstand, dass der Nachtrag wie "Tante Edith" wirkt, aber eigentlich ein eigener Beitrag ist. Das veranschaulichte umso mehr, dass sich da viele angesprochen fühlen können.
    Und letztendlich funktioniert unsere Gesellschaft so. Es kommen immer Menschen und zeigen einem, was geht oder erklären was nicht geht. Die allermeisten Eltern erziehen so. Und manche scheinen tatsächlich zu glauben, dass ihr Baby schreit, weil es sie ärgern will. Dann "muss" man in unserer Gesellschaft lernen, lernen, lernen,.... lernen alleine im Bett zu schlafen, lernen "vernünftig" zu essen, lernen wann man (in den Augen anderer) zu alt für den Schnuller ist.
    Wer das nicht "versteht" hat es schwer. Spätestens in der Schule gelten Regeln, Regeln, Regeln. Ein kleiner Mikrokosmos, wo Fremde keinen Zutritt haben. Unterricht hinter verschlossenen Türen. In der Bibliothek entdeckte ich ein ganzes Regal voll mit Literatur für burn-out-gefährdete Lehrer. Einer bis zwei von ihnen stehen jeweils in den Klassenräumen vor Dutzenden Schülern und bestimmen, wann getrunken werden, zur Toilette gegangen, aufgestanden werden darf. Wie man sitzen soll, wann man wohin schauen soll und wann man welche Aufgaben wie bearbeiten soll.
    Ja ich glaub das macht was mit einer Gesellschaft....

  • @sgt.pepper
    In einer Gemeinschaft, wo so gut wie jeder die gleichen Rechte und Pflichten hat, Alltagsgegenstände selbst produziert (geflochten) werden und medizinische Hilfe, Medikamente, Kindergarten, Schule, Friedhof und die Versorgung für alle ziemlich gleich ist und frei zur Verfügung steht, kann ich mir durchaus vorstellen ohne all das Versicherungszeugs zu leben.
    Dort wo sich die Menschen kennen, miteinander leben und nicht flüchten können, wenn sie Regeln gebrochen haben, sondern dafür gerade stehen müssen.
    Gewöhnungsbedürftig in ehemaligen missionierten Kolonien dürfte sicherlich der Glaube sein. Doch letztendlich haben unsere Missionare das Christentum erst dort hingebracht. Und heutzutage ist es wohl besser sich als europäischer Gast zu integrieren. Im Buch von Anke Richter sind E-Mails ihres Mannes an seine Kollegen, was passend hier nu als Zitat:


    "Datum: Mittwoch, 9.Mai 2001
    Betreff: Internationale Beziehungen
    Liebe Gemeinde,
    ihr würdet es nicht glauben! Man kann mich jeden Sonntag zweimal im Ausgeh-LavaLava, das ist ein Wickelrock mit Taschen als Anzugshosenäquivalent, weißem Hemd und Schlips, einer riesigen Bibel mit Goldrand unterm Arm auf Badelatschen mit Surfsonnenbrille über den blendend weißen Korallenboden, vorbei an Kokos-,Bananenpalmen und Brotfruchtbäumen zur Kirche schlurfen sehen. So ändern sich die Menschen. Ich bin es dem Sozialstatus des Doktors (Nummer zwei nach dem Pastor und noch vor dem Premierminister!) absolut schuldig dort zu erscheinen. Da der Gottesdienst auf Tokelauisch abgehalten wird und die protestantisch kongregationalistische Liturgie eigentlich nur aus Beten und Predigen besteht, lese ich halt in der Bibel. Mit der Genesis bin ich schon durch, am achten Tag müssten wir eigentlich alle beschnitten werden, urologisch gesehen durchaus gewinnträchtig. Wenn ich zurück bin, dann können sich die Wachturm-Verkäufer von den Zeugen Jehovas auf was gefasst machen! Ich werden ihnen ihre Bibel um die Ohren hauen, dass ihnen schwindelig wird. Mord und Totschlag, Sex and Crime, ein Plotfehler nach dem anderen, das dürfte nichtmal bei Pro7 verfilmt werden.
    Anke hat sich bereit geschickt aus der Affäre gezogen und verlässt das Gotteshaus, sobald Jasper zu nervös wird. Dessen Zeitschaltuhr springt verlässlich nach drei bis vier Minuten an. Jetzt hat sie einen neuen Trick. Sie ist einfach schwanger und deshalb wird ihr alles verziehen. . Es ist sogar so dreist, dass je weniger sie in der Kirche erscheint, die fromme Gemeinde glaubt, dass es ihr wohl gerade nicht so gut geht, was wiederum zur Folge hat, dass sie mit Essen und Hausputzangeboten überhäuft wird. Aber schwanger ist sie tatsächlich, und da der Strom abends abgeschaltet wird, ist das auch kein Wunder.
    Das Leben hier plätschert geruhsam und freundlich dahin, morgens kommt der Premierminister Tokelaus regelmäßig auf einen Kaffee und ein zweites Frühstück in die Klinik, um sich seinen Fuß verbinden zu lassen, und wir machen ein wenig internationale Diplomatie und Weltgeschichte, indem er mich über Europa ausfragt."

  • Schön... ich bin angeblich bis heut nicht anders XD Letzten Freitag erst wieder gehört, wie unbelehrbar ich bin... *gähn* Ok.. ich habe nicht gegähnt in dem Moment... ich hatte einen kurzen Ausraster XD


    Wenn die Person von ihrem Handeln überzeugt ist, wird sie/er den gewählten Weg gehen und eigene Erfahrungen machen... kannste (leider) nicht ändern...
    Außerdem is ja gar net gesagt, dass es genauso laufen muss wie bei dir;)

  • Hihi in deinem Alter war ich auch noch ein unbelehrbarer Jungspund ;)


    Du meinst also es gibt für andere noch Hoffnung? :D

    Omg... ich finde ja eher, dass man im Alter eher auf seinen Wegen beharrt. Junge Menschen sind doch oft eher offener und flexibler in ihren Lösungswegen. Wobei ich allgemein dieses Schubladendenken in allen möglichen Kategorien dämlich finde.
    Ich kann von jedem Menschen etwas lernen. Also ich glaube, dass jeder Mensch etwas kann oder weiß, was ich noch nicht kenne oder weiß. Wenn man direkt beschließt, dass jemand jünger ist und deshalb nicht mitreden kann, nimmt man sich diese Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches.


    Warum muss man sich denn etwas sagen lassen? Ich hab das für mich irgendwann hinterfragen "müssen" und für mich erkannt, dass ich ein Miteinander wünsche, kein Beieinander in dem einer das sagen hat und der andere "hören muss". So landete ich bei unerzogen und dem bedürfnisorientierten Begleiten, gewaltfreier Kommunikation etc.
    Ich kann jemanden anbieten meine Erfahrungen mitzuteilen, Tipps zu geben, Hilfestellungen, Unterstützung, etc. Was mein Gegenüber davon möchte, sollte von ihm selbst entschieden werden dürfen und nicht angenommen werden müssen, weil es sich um ein Kind, einen besten Freund oder den Ehemann handelt.
    In einem gesunden Miteinander wünsche ich mir jedoch, dass mein Gegenüber mich und meine Erfahrungen respektiert. Doch ich kann nicht erwarten, dass jemand aus meinen Fehlern lernt.


    Und gerade dort, wo Menschen schwierige Entscheidungen treffen, Lebenskrisen durchstehen müssen, sich weiterentwickeln usw. wollen sie oft nicht gebremst werden und jemanden reinreden hören, sondern brauchen jemanden der sie in ihrer Sache, bei ihren Ideen bestärkt und unterstützt. Den allermeisten Menschen dürfte klar sein, dass es andere Personen gibt, für die dieser Weg der falsche war. Oder die mit einer anderen Entscheidung für sich sehr glücklich waren und nun erwarten, dass man deshalb dieselbe trifft.




    ----- 26. Juli 2017, 22:36 -----
    IMG_7283.JPG
    Nur leider kann das auch dazu führen, dass die Menschen dann nicht mehr Teil unseres Lebens sind....

  • Hihi in deinem Alter war ich auch noch ein unbelehrbarer Jungspund ;)


    Du meinst also es gibt für andere noch Hoffnung? :D

    Gott... in meinem Alter... Hilfe;)


    Nein... ich meinte damit, dass die Person, der du da aktuell gern helfen würdest, nicht zwangsläufig die gleichen (schlechten?) Erfahrungen machen muss...
    Klang für mich so nach "ich habs so und so gemacht, war kacke, machs anders"....

  • Gott... in meinem Alter... Hilfe;)
    Nein... ich meinte damit, dass die Person, der du da aktuell gern helfen würdest, nicht zwangsläufig die gleichen (schlechten?) Erfahrungen machen muss...
    Klang für mich so nach "ich habs so und so gemacht, war kacke, machs anders"....

    Also der Typ dem ich einen Tipp gegeben habe, hatte schon (wenn man es denn bewerten kann) schlimmere Erfahrungen. Burn out, Krankenstand und vorübergehende Blindheit auf einem Auge. Glaube das war vor 2 Jahren. Anfang dieses Jahres merkte er wieder, dass ihm alles zu viel wird. Gestern hat er mir mal beschrieben wie "konfus" er ist und dass er ständig 1000 Gedanken auf einmal hat. Ich habe ihm nur (weil ich mich eben auch etwas geändert habe, und nicht mehr auf meiner Meinung bestehe) vorgeschlagen, ob er sich mal eine geführte Meditation suchen will, die ihm liegt. Mehr wars gar nicht. Aber er meinte dass er gut zu recht kommt.

    ----- 27. Juli 2017, 09:09 -----

    Omg... ich finde ja eher, dass man im Alter eher auf seinen Wegen beharrt. Junge Menschen sind doch oft eher offener und flexibler in ihren Lösungswegen. Wobei ich allgemein dieses Schubladendenken in allen möglichen Kategorien dämlich finde.
    Ich kann von jedem Menschen etwas lernen. Also ich glaube, dass jeder Mensch etwas kann oder weiß, was ich noch nicht kenne oder weiß. Wenn man direkt beschließt, dass jemand jünger ist und deshalb nicht mitreden kann, nimmt man sich diese Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches.

    Ich kann nur von mir sprechen, und ich habe erst nach 35 damit begonnen, flexibler zu werden. Die Aussage bzgl Jungspund zu Trish war auch scherzhaft gemeint und damit wollte ich nichts anderes sagen, als dass ich damals eben nicht offen für Ratschläge usw war. Das sollte weder sie noch jemand anderen "abwerten" oder Erfahrung absprechen oder sonstiges. Ich habe bzgl Alter auch nicht die Meinung dass jüngere nichts zu sagen hätten. Natürlich kann ich auch von einer 20 Jährigen etwas lernen.

    Warum muss man sich denn etwas sagen lassen?

    Niemand muss sich etwas sagen lassen. Das wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen.

    Ich kann jemanden anbieten meine Erfahrungen mitzuteilen, Tipps zu geben, Hilfestellungen, Unterstützung, etc.

    Das war auch alles was ich in diesem Fall wollte.

    Doch ich kann nicht erwarten, dass jemand aus meinen Fehlern lernt.

    Auch das erwarte ich nicht.

    Und gerade dort, wo Menschen schwierige Entscheidungen treffen, Lebenskrisen durchstehen müssen, sich weiterentwickeln usw. wollen sie oft nicht gebremst werden und jemanden reinreden hören, sondern brauchen jemanden der sie in ihrer Sache, bei ihren Ideen bestärkt und unterstützt. Den allermeisten Menschen dürfte klar sein, dass es andere Personen gibt, für die dieser Weg der falsche war. Oder die mit einer anderen Entscheidung für sich sehr glücklich waren und nun erwarten, dass man deshalb dieselbe trifft.

    Ich will auch niemanden bremsen, etwas ein- oder ausreden. Auch nicht dreinreden oder den Weg als falsch beurteilen. Ich wollte lediglich, mit einem kleinen Tipp, weitergeben was mir ungeraderem geholfen hat.

    ----- 2. August 2017, 20:01 -----
    Hatte heute nach sehr langer Zeit, den Gedanken, es wäre schön wenn jetzt jemand zu Hause auf mich warten würde. Sonst bin ich immer heilfroh wenn ich die Tür hinter mir zu mache und nix hören und sehen muss. Und es geht mir auch nicht ums nicht allein sein, sondern ums zu zweit sein.
    Fühlt sich gut an.

  • ein kumpel von mir, einige kennen ihn aus bremen, hannoi und ffm3, hat neulich mal wieder seine seelenzerreißende cd rausgekramt wegen trennungsschmerz etc...
    da fiel ihm folgendes auf:
    der weidner labert ja immer soviel, wieso haben alle onkelztitel die mit schmerz und trennung/verlust zu tun haben so lange titel ( bin ich nur glücklich, wenn du wirklich willst, nichts ist für immer da...) etc.
    das wäre doch alles geplant, nur damit weidner viel labern kann und richtig aufe schmerzdrüse drücken kann.


    darauf ich, also alles per whatsapp, die zeiten der kurzen titel sind ja auch vorbei. damals hat kevin die ansagen gemacht, z.b. türken raus und deutschland.


    denn war ruhe .... :-D



    ist da was dran? search

  • Manchmal begegnen dir Menschen und du spürst sofort, dass sie aus einem bestimmten Grund in dein Leben getreten sind.Sie einen Zweck erfüllen, dich eine Lektion des Lebens lehren oder dir dabei helfen, herauszufinden, wer du bist und wer du sein willst.Und manchmal geschehen dir Sachen, die dir zwar zuerst schrecklich, schmerzhaft und unfair vorkommen aber wenn du darüber nachdenkst, erkennst du, dass du ohne die Bewältigung dieser Hindernisse niemals dein Potential, deine Stärke, Willenskraft und Liebe verwirklicht hättest.


    Verpasste Momente wahrer Größe und reine Dummheit geschehen dir um die Grenzen deiner Seele auf die Probe zu stellen. Ohne diese kleinen und großen Tests, was auch immer sie sein mögen, wäre das Leben eine gut gepflasterte, gerade, flache Straße ins Nirgendwo. Es wäre sicher und bequem, aber dumm und absolut sinnlos.


    Die Menschen, die du triffst, die dein Leben beeinflussen, der Erfolg und die Niederlage die du erlebst, helfen dir bei der Erschaffung von dem was du bist und was du sein wirst. Sogar aus schlechten Erfahrungen kann man etwas lernen. Tatsächlich sind dies die stärksten und wichtigsten Lektionen im Leben.
    Wenn dich jemand verletzt, dich betrügt oder dir dein Herz bricht – vergib ihm, denn er hat dir dabei geholfen eine Lektion über Vertrauen zu lernen, und dir gezeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein wenn du dein Herz öffnest. Wenn dich Menschen lieben gib ihnen bedingungslos deine Liebe zurück, nicht nur weil sie dich lieben sondern auch weil sie dich lehren, zu lieben und dein Herz und deine Augen der Welt zu öffnen.


    Nutze jeden Tag. Sei in jedem Augenblick so bewusst wie möglich und nimm ihn an. Denn dieser Moment wird nie wieder kommen.
    Halte den Kopf oben, denn du hast jedes Recht dazu. Sage dir selbst dass du ein großartiger Mensch bist und glaube daran, denn wenn du selbst nicht daran glaubst, ist es für andere schwer an dich zu glauben. Du kannst aus deinem Leben all das machen was du dir wünscht. Erschaffe dein Leben und dann gehe ohne Reue Schritt für Schritt.
    Alles was geschieht im Leben hat einen Grund. Bereue nie das, was du getan hast, wenn du in dem Augenblick als du es getan hast, glücklich warst.

    Ganz egal ob ich Blut schwitz, bittere Tränen wein, alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.

  • Das mit der Liebe geht für mich nicht ganz klar... hab da jetzt ne Weile drüber nachgedacht... bedingungslos lieben, weil man geliebt wird (das "nicht nur" hab ich nicht überlesen)... hat für mich schon wieder was mit "müssen" zu tun... und Gefühle erzwingen kann man ohnehin nicht...


    Ansonsten... gut das Leben beschrieben...

    Sammel deine Knochen wieder auf, wenn sie brechen....

    Einmal editiert, zuletzt von Trish ()

  • Bedingungslos lieben. Mittlerweile glaube ich dass es nur so gehen kann. Die Liebe ist die einzig wichtige Sache im Leben. Damit meine ich nicht die klassische Mann-Frau-Beziehung, sondern die allumfassende Liebe. Ist vielleicht schwer zu verstehen wenn man sich damit noch nicht auseinander gesetzt hat. Liebe zu sich, zum Leben, zu allen.

  • Gefühle erzwingen kann man nicht.
    Man würde sich aber nie für einen Menschen weiterhin entscheiden wenn man keine Gefühle hat. Bedingungslos lieben heißt doch auch, zu lieben grad wenn der andere es am wenigsten verdient hat.
    Wenn es allerdings andere Beweggründe hat warum man bei einer Person bleibt, sollte man besser gehn.
    Es gibt nichts schlimmeres als vorgespielte Liebe wärend die Gegenpartei alles gibt.
    Aus schlechten Erfahrungen lernt man oder härtet ab.
    Man darf sich nur nicht zerstören lassen, da hört der Spaß auf.


    Zum verarschen gehören immer zwei. Der der verarscht und der der sich verarschen lässt!
    Alles glauben heißt nicht alles zu wissen!
    Man muss nicht blöd sein um verarscht zu werden, lieb sein und zu vertrauen was der andere sagt langt dafür schon aus.
    Für mich ist Liebe mehr als Worte und Verliebtheit. Ich hab gelernt das Menschen Fehler machen, dich verletzen und man sie trotzdem lieben kann.

  • bedingungslose Liebe...
    ich war mir früher relativ sicher, dass es sowas nicht gibt. Irgendwie ist Liebe immer auch Teamwork. Wenn der eine wenig gibt, bekommt er auch wenig zurück...so kenne ich es zumindestens.
    Mittlerweile sehe ich das anders. Ich liebe meine Tochter wirklich bedingungslos. Egal was sie macht und tut, ich kann mir keine Situation vorstellen in der ich sie nicht mehr liebe...

    onklifiziert seit 1996
    Konzerte: seit 1998 bei jeder Tour dabei und bei einigen Festivals auch

  • Zum verarschen gehören immer zwei. Der der verarscht und der der sich verarschen lässt!

    Sehe ich nicht so. Wer fehlende Achtsamkeit an den Tag legt oder achtsam ist aber die Schwingungen ignoriert, der darf sich vielleicht mal kurz aufregen und dann direkt wieder bei sich selber anfangen. Ne Nutte wird selten bis nie zur Nonne und ein Einzeller kein Nobelpreisträger, da hilft keine Angehensweise der Welt, da war denn die Selektion schon großer Mist wofür auch niemand als man selbst verantwortlich ist.

    Ganz egal ob ich Blut schwitz, bittere Tränen wein, alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein.

  • Genau so. Die Kinder machen es vor. Leider verlieren wir, wie so vieles, auch das. Ich sehe Liebe nicht als Teamwork, sondern es betrifft "nur" jeden Einzelnen. Ich kanns schwer erklären, dass ich vielleicht ein gutes Thema für @Kascha oder @Lily. Ich bin gerade erst dabei es zu begreifen, erklären ist daher für mich sehr schwer.
    Vergesst das Beziehungshinher. Ich gebe dir und du gibt's mir. Nein. Ich liebe. Aus. Ich kann niemand besitzen oder halten. Ich kann im Grunde auch niemanden verlieren. Eifersucht ist Angst und Unsicherheit, das hat nichts mit dem Partner zu tun, sondern nur mit mir selbst.

  • ich glaube es kommt auf die Art der Menschen an. Jeder Mensch ist anders und bekannterweise gibt es Herz und Kopfmenschen. Ich bin ganz klarer Kopfmensch und entscheide viele Dinge nur nach dem Kopf. Meine Frau ist da genauso, deshalb passt dies wahrscheinlich auch ganz gut. Ich kenne aber viele extreme Herzmenschen, mit denen ich auf Dauer keine Beziehung führen könnte, da ich emotional nicht das geben könnte, was diese brauchen...alles schon versucht...

    onklifiziert seit 1996
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  • ich glaube es kommt auf die Art der Menschen an. Jeder Mensch ist anders und bekannterweise gibt es Herz und Kopfmenschen. Ich bin ganz klarer Kopfmensch und entscheide viele Dinge nur nach dem Kopf. Meine Frau ist da genauso, deshalb passt dies wahrscheinlich auch ganz gut. Ich kenne aber viele extreme Herzmenschen, mit denen ich auf Dauer keine Beziehung führen könnte, da ich emotional nicht das geben könnte, was diese brauchen...alles schon versucht...

    Diese Herzmenschen die du da anspricht, brauchen so viel, weil sie selbst nicht in der Lage sind es sich zu geben, das kann aber keiner von Außen machen. Da ist man wieder selbst gefragt, man muss sich selbst lieben und annehmen. Man wird im Außen nie finden was nur im Inneren zu suchen ist.


    First, ich finde dass Bauchmenschen Herzmenschen sind, nur anders betitelt.

  • First, ich finde dass Bauchmenschen Herzmenschen sind, nur anders betitelt.

    Das sehe ich etwas anders, nicht jede Entscheidung die ich spontan treffe, muss ja von meinem Herzen getroffen werden.
    Da geht es dann vielleicht eher um den zwischenmenschlichen Bereich, aber z. B. finanzielle Dinge regele ich für meinen Teil entweder aus dem Bauch heraus oder eben mit dem Kopf.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

    2 Mal editiert, zuletzt von Firstbase ()

  • Bedingungslos lieben. Mittlerweile glaube ich dass es nur so gehen kann. Die Liebe ist die einzig wichtige Sache im Leben. Damit meine ich nicht die klassische Mann-Frau-Beziehung, sondern die allumfassende Liebe. Ist vielleicht schwer zu verstehen wenn man sich damit noch nicht auseinander gesetzt hat. Liebe zu sich, zum Leben, zu allen.

    Zu sich... zum Leben... ja, das unterschreib ich so... und natürlich liebe ich mein Kind bedingungslos... aber grundsätzlich alles und jeden lieben, kann ich nicht... oder sagen wir, das wäre geheuchelt, wenn ich sowas behaupte.

  • Zu sich... zum Leben... ja, das unterschreib ich so... und natürlich liebe ich mein Kind bedingungslos... aber grundsätzlich alles und jeden lieben, kann ich nicht... oder sagen wir, das wäre geheuchelt, wenn ich sowas behaupte.

    Auch zuzugeben, dass es geheuchelt ist, nenne ich Liebe. Zu mir selbst. In dem Moment achte ich auf mich, höre auf eine innere Stimme, den Bauch, das Herz - irgendwas, was mir sagt: nee, so nicht. Das ist für mich allumfassende Liebe. Weil, wenn ich zu mir selbst liebenswert bin, dann fällt es mir auch leichter anderen Liebe zu geben.

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


    "The sun will shine on us again..."

    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • @Micky
    Ja... wenn du lernst dich selbst zu lieben, strahlst das nicht nur aus, sondern bist dann auch in der Lage Liebe zu geben.
    Ist nur oft leichter gesagt, als getan... ein erster Schritt ist, wie du schreibst, auf die innere Stimme zu hören... wenn ich mich unwohl fühle, es mir schlecht geht, läuft was schief. Dann muss ich aber auch den Mut haben, etwas zu ändern.

  • @Micky
    Ja... wenn du lernst dich selbst zu lieben, strahlst das nicht nur aus, sondern bist dann auch in der Lage Liebe zu geben.
    Ist nur oft leichter gesagt, als getan... ein erster Schritt ist, wie du schreibst, auf die innere Stimme zu hören... wenn ich mich unwohl fühle, es mir schlecht geht, läuft was schief. Dann muss ich aber auch den Mut haben, etwas zu ändern.

    Jep!
    Den Mut und vor Allem die Kraft. Womit wir dann wieder bei der geheuchelten Liebe oder auch Freundlichkeit wären. Was nützt es mir, wenn ich jemandem, den ich null ausstehen kann (aus welchen Gründen auch immer), vormache, dass er ein guter Freund ist? Es kostet mich Kraft und mein Gegenüber wird verarscht. Das Erste lerne ich gerade beim Zweiten steht mir mein Charakter im Weg - verarschen ist nicht mein Ding.


    Ich geh noch nen Schritt weiter: könntet ihr jemanden lieben, der euren Kindern oder einem euch nahe stehenden Menschen was angetan hat?

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


    "The sun will shine on us again..."

    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • Und wie sieht es mit den Bauchmenschen aus, die alles nur aus dem Bauch heraus entscheiden?

    Ich würde es so wie Nexus sehen, dass Bauch und Herzmenschen dasselbe sind. Natürlich treffe auch ich Entscheidungen mit dem Herzen/Bauch, aber das ist bei mir die klare Ausnahme.
    Schönes Beispiel war die Secret Show: Eigentlich keine Zeit, langer Weg etc. daher hätte der Kopf eher nein gesagt, aber das Herz war da anderer Meinung ;)

    onklifiziert seit 1996
    Konzerte: seit 1998 bei jeder Tour dabei und bei einigen Festivals auch

  • @Micky
    Ich sage da ganz klar nein... könnte ich nicht und will ich auch gar nicht, weil ich in dem Moment nur mich selbst verarschen und meine Gefühle nicht ernst nehmen würde.
    Sich selbst zu lieben heißt ja nicht nur die positiven Dinge schön zu finden... man muss auch die eigenen Macken und Schwächen annehmen (auch charakterlicher Natur). Wenn ich einem Menschen oder einer Situation gegenüber ein negatives Gefühl hab, dann ist das sicher nicht grundlos. Wären wir wieder beim Bauch...

  • Huch, Hitler hat ja auch gute Entscheidungen getroffen, wenn man dem Artikel glauben mag....


    Zitat von forschung-und-wissen.de

    "In Deutschland fand 1928 die sogenannte „Völkerschau“ statt, eine Kolonialausstellung, bei der Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt betrachtet werden konnten. 1931 wurde die Ausstellung „Kanaken der Südsee“ auf dem Münchner Oktoberfest veranstaltet.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die „Menschenzoos“ oder auch „ethnologischen Ausstellungen“ nach und nach wieder abgeschafft. Deutschlands Kanzler Adolf Hitler war in dieser Sache übrigens Europas Vorreiter und verbot im Jahr 1940 die öffentliche Zurschaustellung von Farbigen."

    https://www.forschung-und-wiss…der-menschenzoos-13372299


    Menschenzoo.jpg



    Ich werde mir dann wohl später mal ein bisschen (deutsche) Geschichte ansehen....

  • Ich weiß dass im Zoo in Berlin auch Afrikaner "gehalten" wurden. Weiß aber nicht mehr bis wann.

    also der Hagenbeck ging mit so einer show auf tour und sogar auf dem oktoberfest gab es bis die sogenannten völkershows.

    https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschau

    Hier steht auch das es im düsseldorfer zoo bis 1937 ein sogenanntes eingeborenendorf gab

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Es is schon witzig, wie hier einige so schlau daher reden. Nie um einen klugen Spruch oder Ratschlag verlegen.

    Aber dann, wenns mal ums MACHEN geht, große Klappe und gar nichts dahinter. Noch eher abgreifen was geht, scheiß auf den Rest.

    Sprüche klopfen geht aber, wissen tun se alles. Weder Rückgrat noch EIer... Ihr habts echt geschafft!


    Dann wird sich noch über das Leben beschwert und im schön Selbstmitleid zerfließen... So und bevor ich mich da noch weiter rein denke...

    Musste mal kurz raus - weitermachen :-D

    böhse seit 2002
    Wenn wir gehen, dann gemeinsam!

    Und wenn es sein muss vor die Hunde!
    Noch eine letzte, letzte Runde!

  • Verallgemeinerungen haben noch nie zur Selbstreflektion beigetragen.


    Da nicht ersichtlich ist um wen es geht, hat der Post keinen wirklichen Mehrwert und bietet keine Basis zur Diskussion ;)

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • Er sollte auch ned als Diskussionsgrundlage dienen.

    Ich bin mir schon darüber bewusst, dass man den Sinn dieses Postings anzweifeln kann oder sogar muss.


    Wie schon geschrieben, wars mir einfach ein Bedürfnis, ... dafür darfst mich auch gern kritisieren, aber des wars mir wert.


    Manchen wissen was oder wen ich meine, Andere können sichs denken, wieder Anderen isses komplett egal und der Rest wird es schon

    noch selber merken oder auch ned.

    Ich bin ned dazu da, jemanden schlecht zu machen oder zu hetzen o.ä. Sowas macht man ned. Schon gar ned öffentlich.

    Das wollt ich mit dem Posting auch nie erreichen.


    Deswegen hab ich ja bewusst Namen oder auch Andeutungen auf die gemeinte(n) Person(nen) vermieden.


    Ich wollte was ähnliches wo anders los werden, aber die Chance gibt's es nicht mehr - weil Faden gelöscht xD


    Edit: Zudem ging das ned nur an direkt beteiligte Personen, größtenteils schon ja, aber auch andere Personen ham mir da deutlich gezeigt, was ich von denen zu erwarten oder eben auch ned zu erwarten habe.

    böhse seit 2002
    Wenn wir gehen, dann gemeinsam!

    Und wenn es sein muss vor die Hunde!
    Noch eine letzte, letzte Runde!

    Einmal editiert, zuletzt von Böhser Nürnberger ()

  • Das Problem ist, dass sich im Normalfall immer die falschen Leute den Schuh anziehen. Aber niemanden schlecht machen? Das würde ich an deiner Stelle noch mal bei dir selbst hinterfragen, denn keinen anderen Zweck erfüllt dieses Posting. Er trifft keine klare Aussage, er lässt Raum für Spekulationen ... er hat einfach keinen Mehrwert (er kann ja noch nicht mal als "Warnung" herhalten, dafür ist er zu schwammig formuliert) und kann dadurch eigentlich nur einen Zweck erfüllen: Frust abbauen. Ich denke jedoch nicht, dass dies der richtige Ort dafür ist.



    Ich kann dich verstehen, glaub mir das, aber dieser Post ist in meinen Augen nicht der richtige Weg.

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • Frust? Nö, mir is des einfach beim Lesen speziell hier in diesem Thread aufgefallen.

    Wie kann man nur so schlau daher reden und dann doch so scheiße und feige sein?

    Mehr war es nicht. Das hat auch nur bedingt damit zu tun was vorgefallen is, sondern ganz allgemein.

    Des is ja dann ned nur bei mir so, sondern auch bei andern.


    Es war bewusst schwammig gehalten, um eben niemand direkt anzusprechen. Wem der Schuh passt, gut, ich bezweifle aber eh,

    dass es diejenigen interessiert und/oder eben dass ihnen das ned mal bewusst is.

    Ich will aber niemand vorgeben oder es versuchen, wie sie andere zu finden haben. Weil es eben schon beeinflusst.


    So Leute wie z.B. Nexus (sorry, da musst jetzt kurz für her halten), sollen da selber Erfahrungen machen. Wie auch immer die dann sind, ich hab meine gemacht.


    Nochmal, ich weiß dass du und wohl auch andere denken das war unnötig. Damit kann und viel mehr muss ich auch leben.

    Das war mir aber schon vor diesem Post bewusst. Ich hab das ned aus irgend ner Emotion raus getan.

    böhse seit 2002
    Wenn wir gehen, dann gemeinsam!

    Und wenn es sein muss vor die Hunde!
    Noch eine letzte, letzte Runde!