"Reicher Mann und armer Mann..." - Seitenstrang aus BGE

Es gibt 501 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von hutze.

  • es steht auch sehr viel wohlstand und reichtum auf dem spiel als das sich ein konservatives land wie deutschland in solch ein risiko begeben würde.

    Der Wohlstand und Reichtum der Bonzen, die nur Wohlstand und Reichtum besitzen, weil Mittel und Unterschicht Buckeln wie die Sau.


    Also muss man den Druck erhöhen. Übrigens wird der schon erhöht, durch Wahlerbrechnisse weit außerhalb der Politischen Mitte.


    Vlt müssen Linke und AFD erst bei jeweils 20-30 % stehen.

    <<>>

    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Sorry, aber das klingt so neidisch und nichtgönnerisch und ist mir bei weitem zu pauschal und von der qualität keiner diskussion würdig. sorry.

    Trelki.de die App und Webseite für Eltern mit Kindern. Plant gemeinsame Aktivitäten mit anderen Eltern und deren Kindern, handelt gebrauchte Kinderartikel im Marktplatz oder findet kinderfreundliche Orte in eurer Umgebung. September 2019.

  • Die erfolgreichen Menschen die ich kenne sind allesamt fleißig, überlassen nichts dem Zufall, sind auch aus dem Urlaub am Strand erreichbar, wenn es sein muss und haben sich ihren Wohlstand hart erarbeitet. Ein Teil davon arbeitet, obwohl sie es finanziell gar nicht mehr müssten -> weil sie sich etwas gesucht haben, das ihnen Spaß macht. Die, die als Millionärskinder auf die Welt gekommen sind kann man doch an einer Hand abzählen und die können auch nichts dafür. Jeder hat hier die Möglichkeiten selbst sehr großzügig zu leben, jeder.

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  • Arbeiten sie tatsächlich oder haben sie Angestellte die die Arbeit machen und von ihnen verwaltet werden?

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • Es hat auch meiner Ansicht nach nicht jeder die Möglichkeit großzügig zu leben. Was nicht bedeutet, dass die, die es nicht können zwingend vom Staat davon abgehalten werden. Aber es gibt nun mal Menschen, die sind mit geringeren kognitiven Fähigkeiten ausgestattet als andere - und denen steht eben im Zweifel nicht alles offen.

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  • Wenn diese Leute sich dazu entschließen sollten niemanden mehr für sich arbeiten zu lassen, dann ist das Land tatsächlich am Ende. Die können nämlich von ihrem Reichtum leben, wir aber nicht ohne unsere Einkommen die wir durch unsere Arbeit verdienen.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Mit neid und nichtgönnerisch hat das null zun tun. Ich hab was dagegen, wenn Mitarbeiter verarscht werden.

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    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Firstbase sie werden dann aber nicht durch ihre Arbeit reich sondern durch die Arbeit der anderen.

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  • Also, die Selbstständigen die ich so kenne, die arbeiten alle auch noch selbst. Nicht mehr so hart und viel wie früher vielleicht (wobei das eher auf wenige zutrifft) aber sie arbeiten noch.

    Und selbst wenn nicht, wo ist das Problem. Wenn ich mir eine Firma aufgebaut habe, die ich dann vom Frühstückstisch aus leiten kann, dann habe ich mir das halt verdient. Ich rede hier nicht über die Amazons dieser Welt, es gibt auch Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter durchaus anständig und fair behandeln. Und nochmal, wenn die beschließen ihre Firmen dicht zu machen, dann Prost, dann brauchst bald dringender den je ein BGE.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Du erwirtschaftest aber nicht das Geld, das tun andere - deine Angestellten. Nehmen wir einen Autokonzern. Der Manager/Chef/Was auch immer eines Automobilherstellers erwirtschaftet kein Geld. Das tun die Leute, die die Autos bauen, die Ingenieure die sie planen etc pp. Der Chef wird reich weil ANDERE die Arbeit machen. Man kann durch "harte Arbeit" nicht reich werden, genauso wenig, wie jeder reich werden kann. Das sind Ammenmärchen.


    Wenn die beschließen ihre Firmen dicht zu machen, gibt es doch dennoch Arbeitsplätze. Denn die Produkte werden ja weiterhin gebraucht und müssen von jemandem hergestellt werden. Im besten Fall kriegt dann auch der, der das Produkt tatsächlich herstellt - also tatsächlich arbeitet - die Kohle dafür.

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  • Arbeiten sie tatsächlich oder haben sie Angestellte die die Arbeit machen und von ihnen verwaltet werden?

    Ist das managen/verwalten von Angestellten keine Arbeit?


    Ich meine doch sehr wohl. Andere Arbeit eben. I.d.R. auch anstrengend und belastend.


    Aber sei’s drum: ich bin natürlich auch für einen anständigen Umgang mit Mitarbeitern und gute Bezahlung bei vernünftiger Arbeitszeit.


    Aber das ständige (vor allem auch medial geförderte) Bashing von Unternehmern und Managern geht mir auf die ****. Die Leute sind nicht besser oder schlechter als der Schnitt der Gesellschaft.


    Aber ich merke grade auch, dass ich doch sehr am Thema vorbeischreibe - ich hör auf 😉

  • Arbeiten sie tatsächlich oder haben sie Angestellte die die Arbeit machen und von ihnen verwaltet werden?

    Sie arbeiten selbst. Bist du erfolgreich, findest du in der Regel kaum Leute die "dein Baby" so behandeln wie dich, das heißt du musst dich umso mehr um dein Projekt kümmern, je erfolgreicher es ist. Etwas von dem du gut leben kannst gibt es nicht umsonst, das legt man nicht in die Hände von anderen. Natürlich geht es in diversen Unternehmen nicht ohne Personal, in der Regel sind Stress, Belastung und Arbeitszeit aber deutlich über Otto-Normal. Von nichts kommt nichts. Ich ackere auch 12-16 Stunden an den meisten Tagen und dürfte in Sachen Lohne hier eher knapp über den H4ern liegen. Ich mache es aus Spaß und weil ich in den Dingen die ich tue eine Perspektive sehe und kann dabei glücklicherweise von sehr erfolgreichen Personen der Wirtschaft lernen.

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  • Sorry, aber das klingt so neidisch und nichtgönnerisch und ist mir bei weitem zu pauschal und von der qualität keiner diskussion würdig. sorry.

    Mit neid und nichtgönnerisch hat das null zun tun. Ich hab was dagegen, wenn Mitarbeiter verarscht werden.

    Das passt aber nicht zu deiner Aussage von davor.

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  • Firstbase sie werden dann aber nicht durch ihre Arbeit reich sondern durch die Arbeit der anderen.

    Bis ein Unternehmer der sich selbst etwas aufbaut soweit ist, dass er finanziell in der Lage ist Mitarbeiter zu beschäftigen, vergehen viele Jahre harter Arbeit.

    Jeder, der meint für einen zu arbeiten und das er nur wegen ihm so reich geworden steht frei sich auf diesen Posten zu bewerben, oder sich selbstständig zu machen und ein ähnliches Unternehmen zu gründen.

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  • Du erwirtschaftest aber nicht das Geld, das tun andere - deine Angestellten. Nehmen wir einen Autokonzern. Der Manager/Chef/Was auch immer eines Automobilherstellers erwirtschaftet kein Geld. Das tun die Leute, die die Autos bauen, die Ingenieure die sie planen etc pp. Der Chef wird reich weil ANDERE die Arbeit machen. Man kann durch "harte Arbeit" nicht reich werden, genauso wenig, wie jeder reich werden kann. Das sind Ammenmärchen.


    Wenn die beschließen ihre Firmen dicht zu machen, gibt es doch dennoch Arbeitsplätze. Denn die Produkte werden ja weiterhin gebraucht und müssen von jemandem hergestellt werden. Im besten Fall kriegt dann auch der, der das Produkt tatsächlich herstellt - also tatsächlich arbeitet - die Kohle dafür.

    Das ist albern und falsch! Das tun andere, weil sie jemand lässt und dafür eingestellt hat!

    Der, der das Autohaus leitet steht in der Verantortung gegenüber zig Arbeitsplätzen und Existenzen. Ein Autohaus muss verdammt viele Autos verkaufen, um davon leben zu können. Der Gesellschafter oder Geschäftsführer ist den Launen der Wirtschaft und der Konkurrenz ausgesetzt und die Mitarbeiter die Freitags um 14 Uhr nach Hause fahren wollen pünktlich ihr Geld. Und in Deutschland sind Mitarbeiter richtig teuer.


    Harte Arbeit ist der erste Schritt zum Erfolg. Reich werden ist kein Ziel der Erfolgreichen. Geld hat als Ziel noch nie jemanden erfolgreich gemacht. Solche Leute haben Lust auf Erfolg, sie brennen für eine Sache und lassen sich auch von Rückschlägen nicht beirren. Das ist ein besonderer Schlag Menschen. Wenn man dahin will, muss man schon hart an sich und seiner Einstellung arbeiten.

    Wenn du erste kleine Erfolge vorweisen kannst und eine gute Idee mit solidem Business-Plan hast, ist es auch nicht besonders schwer an Investments in der Größenordnung sechsstellig zu kommen. Auch vom Staat gibt's den Gründerzuschuss für die ersten Monate. Damit habe ich damals übrigens gestartet.


    Buchtipp für nen Zehner: Die Gesetze der Gewinner: https://www.amazon.de/Die-Gese…56107451&s=gateway&sr=8-1

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  • Du erwirtschaftest aber nicht das Geld, das tun andere - deine Angestellten. Nehmen wir einen Autokonzern. Der Manager/Chef/Was auch immer eines Automobilherstellers erwirtschaftet kein Geld. Das tun die Leute, die die Autos bauen, die Ingenieure die sie planen etc pp. Der Chef wird reich weil ANDERE die Arbeit machen. Man kann durch "harte Arbeit" nicht reich werden, genauso wenig, wie jeder reich werden kann. Das sind Ammenmärchen.


    Wenn die beschließen ihre Firmen dicht zu machen, gibt es doch dennoch Arbeitsplätze. Denn die Produkte werden ja weiterhin gebraucht und müssen von jemandem hergestellt werden. Im besten Fall kriegt dann auch der, der das Produkt tatsächlich herstellt - also tatsächlich arbeitet - die Kohle dafür.

    Ich halte eher diese Denkweise für ein Ammenmärchen. Wenn es so einfach ist, dann sollen sie es doch alle machen.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Wer soll was so machen? Und was soll daran einfach sein? Mein zweiter Absatz bleibt fiktiv, da die großen Firmen nicht dicht machen werden.


    Oder meinst du den ersten Absatz und alle sollen Manager werden? Natürlich geht auch das nicht. Das meinte ich mit "nicht jeder kann reich werden". Solche Positionen sind ebenso wie Geld begrenzt. Also geht nur "alle haben ein bisschen was" oder "manche haben viel, manche haben wenig".

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  • Der, der das Autohaus leitet steht in der Verantortung gegenüber zig Arbeitsplätzen und Existenzen.

    Achso, deswegen gehen die auch so häufig mit großen Abfindungen nach Hause, wenn sie was total in den Sand gesetzt haben. Welcher Konzernboss muss denn bitte wirklich Verantwortung übernehmen? Muss man gar nicht mal so hoch schauen, reichen auch kleinere Lichter. Baut jemand in leitender Position scheiße wird er irgendwo hin versetzt oder abgefunden. Das ist doch nicht "Verantwortung übernehmen".

    Ich spreche von REICHEN Menschen. Nicht von Leuten die ein bisschen mehr als der Durchschnitt verdienen.

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  • Zwischen VW-Vorstandsvorsitzender und Vorstandsmitglied in einerm kleinen ~1000 Mitarbeiter-Schuppen gibt es einen gehörigen Unterschied. Und wenn auch deren Summen hoch sind, sind sie für die Allgemeinheit auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es steht jedem frei die richtige Sache zu studieren, sich zu beweisen und sich in eine Situation zu bringen in der man unabhängig wird. Dazu reicht es schon wenn man nur geringfügig am Einkommen schraubt und vor allem seinen Lebensstandard bescheiden hält und nicht jeden Trend mitmacht. Soweit mir bekannt ist wird Winterkorn nun ein großer Prozess drohen. Wer möchte tauschen? Von einer vermeintlich cleveren Idee - dem Prüfstand gerecht zu werden - was wohl alle mehr oder weniger machen, zum gehassten Buhmann und Arschloch der Nation. War mal jemand in Wolfsburg? Das ist wie Vaya con tioz, nur mit VW. Für die Region ist es trotzdem ungeheuer wichtig und viele Mitarbeiter dürften sehr gut davon leben, VW ist schließlich ein fairer Arbeitgeber, selbst für seine Sub-Unternehmer, das weiß ich aus eigener Erfahrung.


    Wir brauchen doch nur drei vier Leute über die wir uns regelmäßig aufregen. Diese Menschen machen Fehler, zum Teil große unverzeihliche Fehler. Sich zu viel mit diesen zu beschäftigen kostet uns Zeit die uns fehlt um selbst in eine weniger abhängige Position zu kommen.

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  • Wenn du in Wolfsburg lebst, ausgehst, Tanzen, Essen oder trinken gehst, siehst du überall nur VWs und tausende VW-Angestellte. Im örtlichen Burger King wirst du doof angeguckt von den ganzen Jungs im VW-Blaumann, wenn du in einem Mercedes, oder nicht VW-AG-Fahrzeug vorfährst. Man merkt mehr als deutlich, dass die Stadt und deren Einwohner ohne VW nicht existieren würden. VCT war damals auch wie ein eigenes Onkelz-Dorf, daher der Vergleich.

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  • Weidner/BO haben auch klein angefangen, hatten Jobs. Afaik hat Stephan Wäsche ausgefahren und sich somit den Anfang der Band (mit-)finanziert. Da werden sehr sehr viele Stunden unbezahlt eingeflossen sein, am Ende stand da die Vision von Stephan, zumindest vermute ich es anhand von allem was ich weiß. Heute dürfte Stephan ein kleiner 0815 Millionär mit ein paar Milliönchen im ein- maximal zweistelligen Bereich sein. Das ist nicht so wahnsinnig viel, auch wenn man davon gut leben kann. Das macht ihn unabhängig und war sein weg. Niemand muss Manager werden, um erfolgreich zu sein. In Deutschland haben wir - soweit mir bekannt - (mit) die niedrigste Gründerquote in Europa. Das hat sicher auch bürokratische Gründe die mit unserem System zusammenhängen, welches es Gründern schwer macht, bzw. die Selbstständigkeit für viele nicht reizend.


    Jeder sollte hier seinen Weg gehen, für den einen heißt das Musiker, für den anderen Sportler, wieder andere Manager und manch einer eben Bürohengst, etc.


    Es steht jedem frei, sich jeden Tag einen neuen Arbeitsplatz zu suchen, sich zu verbessern und mehr zu verdienen. Dazu muss man sich dann aber ggf. mal von seinem Heimatort lösen, das Ausland in Betracht ziehen, oder weitere Strecken in Kauf nehmen. Dazu sind die meisten nicht bereit, im Gegenteil, sie warten auf ein Wunder und dass das Geld zu euch kommt. Wer seinen Wert für sein Unternehmen kennt und ihn steigert, sollte auch so mutig sein, um nach einem höheren Gehalt zu verhandeln.


    Kleines Beispiel: Wenn ich alleine IT-Dienstleistungen anbiete, dann muss ich vom Umsatz irgendwo zwischen 3.000 und 10.000€ monatlich erwirtschaften, um da konstant ein Gehalt raus zubekommen das seiner Sache würdig ist. Wenn ich jetzt wachsen möchte und mir einen halbwegs talentierten ITler dazu nehme, dann kann ich mir mein Personal mit einer Gehaltsvorstellung von 2.000 bis 5.000€ monatlich rechnen. Das heißt, ich brauche 24.000 bis 60.000 pro Jahr mehr gesicherten Umsatz. Das heißt - um Schwankungen vorzubeugen - muss der Umsatz noch um einiges höher liegen, denn wenn ich das Gehalt nicht ganz, nicht pünktlich oder gar nicht zahle mache ich mich strafbar. Das heißt, das Geld das im Vertrag zugesichert ist muss fließen, im Zweifel muss ich als Unternehmer hungern. Um ein faires Gehalt für meinen Mitarbeiter und mich auszuschütten, wobei meines als Inhaber natürlich höher liegen sollte, muss ich gute 160.000€ im Jahr umsetzen, das sind 13.333€ monatlich. Da ist noch kein Firmenwagen, kein Büro-Arbeitsplatz, keine Miete und kein Smartphone und schon gar kein Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld inbegriffen. Das Bruttogehalt, welches für den Arbeitgeber entscheidend ist, ist so hoch, dass es für kleine Unternehmen äußerst schwierig ist zu wachsen. Das Risiko, welches man mit der Anstellung von Mitarbeitern eingeht ist enorm.

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  • Wenn du in Wolfsburg lebst, ausgehst, Tanzen, Essen oder trinken gehst, siehst du überall nur VWs und tausende VW-Angestellte. Im örtlichen Burger King wirst du doof angeguckt von den ganzen Jungs im VW-Blaumann, wenn du in einem Mercedes, oder nicht VW-AG-Fahrzeug vorfährst. Man merkt mehr als deutlich, dass die Stadt und deren Einwohner ohne VW nicht existieren würden. VCT war damals auch wie ein eigenes Onkelz-Dorf, daher der Vergleich.

    Dankeschön


    Es ist korrekt beschrieben.

    Die Stadt ist ausschließlich durch die Autofabrik auf der grünen Wiese entstanden. Die heutigen Stadtteile Vorsfelde und Fallersleben existierten als separate Städte, daher auch der alte Name Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben. Vorher gab es im Stadtgebiet das Schloß und einige Dörfer wie Rothenfelde.


    Im Grunde gibt es dadurch eine Monokultur, fast alles dreht sich ums Automobil:

    Volkswagenwerk

    VW Kraftwerk GmbH

    VW-Immobilien

    Autostadt

    VfL Wolfsburg (früher eigenständig, heute ist die Fußballabteilung eine Tochter)

    Automuseeum

    Porsche-Stadion

    VW-Bad

    Auto-Uni

    ...

    Dazu kommen diverse Zulieferer und Dienstleister.

    So findet man Zahlen, dass statistisch gesehenen mehr als 50% aller Einwohner bei Volkswagen arbeiten.

    Bei Terminvergaben (z.B. beim Arzt) wird automatisch gefragt, in welcher Schicht man arbeitet.


    Naturgemäß fahren viele VW Golf und andere Modelle/Marken des Konzerns. Opel, Ford, Fiat usw. sind ziemliche Exoten. Das kommt zum einen sicher durch die Loyalität der Werksangehörigen, zum anderen durch Vergünstigungen beim Autokauf.

    Diese Omnipräsenz kann einen schon ziemlich erschlagen.


    Durch das gute Einkommen der Werksangehörigen ergibt sich, dass der knappe Wohnraum recht teuer ist. Der Mietspiegel weist einen durchschittlichen qm-preis über 10€ aus.

    Bauland kostete 2018 durchschnittlich ca. 350€/qm, 2017 ca. 130€/qm Quelle: Wolfsburger Allgemene Zeitung). Ein irrsinniger Preisanstieg.

    Nun arbeitet aber nicht jeder Einwohner bei Volkswagen und hat ein entsprechendes Einkommen um solche Preise zu zahlen. Das Ergebnis sind die Pendlerstöme. Nicht selten geht es auf der A39 zur Rushhour nur im Schneckentempo vorwärts.

    Stockender Verkehr von der Stadt bis zur A2 (ca. 15km) ist schon fast normal.


    Das kennt man auch aus Hamburg, München, Berlin, Köln, Ruhrpott ...

    Aber das sind ganz andere Maßstäbe.

    Man kann mMn (gewachsene) Milionenstädte nicht mit einer Stadt vergleichen, die nur durch Eingemeindungen (1972) zur Großstadt wurde.


    Die größte (Auto-)Fabrik der Welt ist an sich schon eine eigene Stadt.

    Es gibt neben der Autoproduktion z.B. eigene Kraftwerke, Kläranlage, Fleischerei (Stichwort VW-Currywurst), Gärtnerei, Großküche, usw. bis hin zu Reisebüros und Fitnessstudio.


    Die Infrastruktur der Stadt profitiert natürlich ganz klar von VW (Steuern).

    Prestigeobjekte wie das Theater von Hans Scharoun, das Phaeno von Zaha Hadid oder die Bauten von Alvaar Aalto gäbe es ohne VW bei Fallersleben nicht.


    Es ist alles Fiktion, bis es wahr wird.


    panta rhei


    ... für immer Onkelz ...


  • Steuererhöhungen auf Reiche sind jedenfalls nicht der richtige Weg. Es ist doch absurd, wenn man eine Million Euro erwirtschaftet, dass man fast 500.000€ davon an den Staat abgibt. Auch Vermögende haben nicht immer Geld übrig. In der Regel investieren sie, sorgen somit für mehr Steuereinkünfte und Arbeitsplätze. Außerdem ist ihr Gehalt bereits x Fach versteuert mit Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Einkommensteuer des Unternehmens. Das ist der Wahnsinn, was da alles an den Fiskus geht und wie viele bereits vom Reichen profitieren, bevor auch nur ein Euro bei ihm ankommt. Wohlhabende sind in der Regel unabhängig. Was meinst du warum ein Pe wohl in der Schweiz wohnt? Mit höheren Steuern vertreibt man nur die, die bislang gerne und ehrlich gezahlt haben. Zugegeben: als Nicht-Unternehmer, hat man in der Regel keinen realistischen Einblick in das Steuersystem und die immensen Belastungen der Firmen und Unternehmer. Von Reichtümer eines Ölscheichs oder Aldi-Bruders kann wohl nicht die Rede sein.

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  • geht es den arbeitern und angestellten gut, geht es auch den unternehmern und reichen gut

    einfache rechnung, wird nur nicht von den gierhälsen und politikern verstanden

    so wie es jetzt ist wird es zur katastrophe kommen

    die bevölkerung wird sich das nicht mehr gefallen lassen, so wie immer in der geschichte

    den anfang dieses desasters sieht man an den wahlergebnissen


    es ist nicht der fall das heutzutage arbeiter und angestellte vernünftig entlohnt werden in den meisten mittelständischen betrieben

    bei den grösseren konzernen wird nur die stammbelegschaft vernünftig entlohnt, bei den leih-/zeitarbeitern sieht das schon wieder anders aus, gleiche arbeit...bist aber der letzte dreck

    ich meine es müsste genau anders herum sein, dass leih-/zeitarbeiter MEHR verdienen müssten als die stammbelegschaft um den missbrauch, so wie es jetzt gang und gebe ist vorzubeugen


    es ist nicht absurd bei einer erwirtschaftung von 1million 500000 steuern zu bezahlen


    zum beispiel mitm PE...machen wir mal eine milchmädchenrechnung....damit er keine 500000 steuern zahlen muss flüchtet er in die schweiz...(ich hab natürlich immer gedacht er macht das wegen der schönen landschaft da...hahahaha...), find ich krass scheisse und verantwortungslos gegenüber der arbeitenden bevölkerung

    ich gönne es ihm, es hat auch nichts mit neid zu tun, es ist einfach nur scheisse nichts zurück geben zu wollen

    jeder hat sein kreuz zu tragen, wenn ich auf meine lohnabrechnung guck ist das auch ein ziemlich grosses kreuz

    solidargemeinschaft bedeutet heutzutage wohl: arbeiter/angestellte vs. hipster/reiche/manager

    bis vor gar nicht allzu langer zeit war das noch anders

  • Das machen doch heute alle so, wer kann geht ins Ausland, weil es eben nicht in Ordnung ist 500.000 von einer Million Euro abzudrücken, da das Geld bereits mehrfach versteuert wurde. Das kann keiner der Erfolgreichen irgendwann mehr verstehen. Alleine schon aus der Verantwortung meiner Kinder gegenüber ist es doch völlig legitim, dass man versucht von einem Vermögen möglichst viel für sich zu behalten. Ob Pe das aus Gründen der Steuern oder anderen Gründen macht entzieht sich meiner Kenntnis und das geht mich auch nichts an.

    Beispiel, alles nur mit dem groben Daumen und ohne Kosten, etc......:

    Firma macht 10 Millionen Umsatz
    Firma zahlt davon 19% Umsatzsteuer - 1.600.000€ Steuern müssen abgeführt werden.
    bleiben ~8.400.000€

    Davon werden dann 45% Einkommenssteuer fällig, 3.800.000€ Steuern müssen abgeführt werden.
    Bleiben ~4.600.000€

    möchten 5 Mitarbeiter mit je 100.000€ im Jahr verdienen (was nicht besonders viel für einen Unternehmer ist, der so ein Unternehmen aufbaut., bzw. aufgebaut hat).

    bleiben ~4.100.000€ // 4.600.000€ - 500.000€ ( 5x100.000€ )

    davon geht grob die Hälfts für Lohnsteuer drauf, weitere 50.000€ die an Steuern abgeführt werden.
    Beim Mitarbeiter kommen dann 50.000€ netto Jahresgehalt an.
    Dem Unternehmen bleiben 4.100.000€, es fehlt oben sogar noch die Gewerbesteuer, Kosten für die IHK, die Künstler- und Sozialkasse, GEZ, etc.

    Bleiben also rund 3.500.000€ wovon dann noch sämtliche Kosten für Fahrzeuge, Büros, Ausstattung, Strom, Abzahlung von Darlehen, Juristen, Marketing, etc. draufgehen.


    Am Ende muss ein Unternehmen auch unter dem Strich etwas übrig haben, sonst ist die Gefahr in einer Krise groß.

    Bei obiger Rechnung gehen von 10 Millionen bereits mehr als 5,5 Millionen an den Fiskus. Jedes Produkt das ihr kauft, jeder Liter Benzin, etc. da wird euer übriges Netto dann wieder versteuert. Diesen Irrsinn hier versteht bald keiner mehr, da wäre das Bedingungslose Grundeinkommen sicher eine gute Gelegenheit, sämtliche Steuern zu einer hohen Umsatzsteuer / Mehrwertsteuer zu machen, die dann unmittelbar vom Konsum abhängt.


    Möchtest du den Unternehmern, die so ein Unternehmen mit sehr viel Arbeit, Fleiß, Risiko und meist auch eigenem Kapital, aufgebaut haben, noch mehr aus der Tasche ziehen? Diese Leute haben dann kein Bock mehr und machen es im Ausland, wo es Unternehmen besser geht. Von Kündigungsschutz, der sicher richtig und wichtig ist, rede ich hier gar nicht. Für kleine Unternehmen ist das ein großes Risiko. Für größere Unternehmen ist das sicher weniger ein Problem.


    Wenn ich ein Unternehmen mit 10 Million Umsatz aufbaue kann die obige Rechnung übrigens nur funktionieren, wenn man eine Dienstleistung anbietet, die keine oder nur sehr niedrige eigene Kosten verursacht. Warenhandel mit 10-40% Margen wären in dem Beispiel undenkbar. Als Unternehmer erwarte ich jedoch mehr für mich selbst als läppische 50.000€ netto im Jahr. Für so einen Betrag würde kein Investor große Summen und viele Stunden riskieren, wenn dann muss es sich auch hinten heraus lohnen.


    Nicht-Unternehmer sehen das immer so einfach, sie sehen nur die Firmenwagen und die vermeintlich reichen Chefs, ganz so einfach ist es jedenfall nicht.

    Trelki.de die App und Webseite für Eltern mit Kindern. Plant gemeinsame Aktivitäten mit anderen Eltern und deren Kindern, handelt gebrauchte Kinderartikel im Marktplatz oder findet kinderfreundliche Orte in eurer Umgebung. September 2019.

  • Bei obiger Rechnung gehen von 10 Millionen bereits mehr als 5,5 Millionen an den Fiskus

    mir kommen die tränen. der 0815 - arbeiter darf übrigens einiges behalten von seinem lohn und macht jeden monat luftsprünge wenn er auf seinen lohnzettel guckert... und da ist der spass noch ned inbegriffen wenn er sich über nichtvorhandenes urlaubs- und weihnachtsgeld freuen darf.


    und wo ich am liebsten gleich wieder aufgehört hätte zu lesen war "das machen doch alle so".. das legitimiert also ein anti-soziales arschlochverhalten?

  • Bei uns im Nachbarort gibt es einen großen Automobil Zubehör Hersteller. Dieser wurde vor gut 5 Jahren aus privater Hand an die Chinesen verkauft. Bestandschutz von 5 Jahren.

    Was meint ihr, was seit einem knappen halben Jahr passiert?

    Der Chinese droht damit, den Standort zu schließen, wenn nicht mindestens 15% Lohn und Gehaltskosten eingespart werden.

    Und das ist keine leere Drohung. Und wir reden hier von über 1000 Arbeitsplätzen.

    Da ist mir der private Chef lieber, der viel Geld verdient, als der Chinese, der ohne mit der Wimper zu Zucken den Laden nach Osteuropa oder nach China verlagert, um Kosten zu sparen!

    Was hier teilweise gefordert wird, erinnert mich persönlich sehr an den Sozialismus. Der hat und wird aber niemals funktionieren.

  • Da ist mir der private Chef lieber, der viel Geld verdient, als der Chinese, der ohne mit der Wimper zu Zucken den Laden nach Osteuropa oder nach China verlagert, um Kosten zu sparen!

    den satz versteh ich absolut nicht. was unterscheidet denn bitte den privaten chef von den chinesen?



    Was hier teilweise gefordert wird, erinnert mich persönlich sehr an den Sozialismus. Der hat und wird aber niemals funktionieren.

    macht euch doch mal frei von dem scheiß von gestern oder von begrifflichkeiten die jede disnussion zerstören weil sie so olle kamellen triggern.


    die vergangenheit hat doch nun schon gezeigt was funktioniert und was nicht. richtig. aber wenn wir die geschichte mal näher betrachten dann sehen wir doch auch was eben nicht funtioniert oder eben nur "wenigen nutzt" und uns als gemeinschaft nicht weiter bringt.


    ist es verwerflich auf ein system zu hoffen in dem es keine soziale ungerechtigkeit gibt, oder man zumindestens daran arbeitet einem jeden menschen ein würdevolles und sorgenfreies leben zu ermöglichen?


    ich gönne jedem alles und der blitz möge mich beim scheißen treffen wenn ich lüge, aber ich bin auch nicht neidisch auf menschen die viel geld haben. darum geht es gar nicht.

  • Bei obiger Rechnung gehen von 10 Millionen bereits mehr als 5,5 Millionen an den Fiskus

    mir kommen die tränen. der 0815 - arbeiter darf übrigens einiges behalten von seinem lohn und macht jeden monat luftsprünge wenn er auf seinen lohnzettel guckert... und da ist der spass noch ned inbegriffen wenn er sich über nichtvorhandenes urlaubs- und weihnachtsgeld freuen darf.


    und wo ich am liebsten gleich wieder aufgehört hätte zu lesen war "das machen doch alle so".. das legitimiert also ein anti-soziales arschlochverhalten?

    Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind ein Luxusgut aus der Zeit des Wirtschaftswunders und international, wie auch in Deutschland längst nicht immer üblich. Die die es bekommen sollten glücklich darüber sein, wer es nicht bekommt sollte es ihnen gönnen, statt zu jammern. Jeder kann sich auch einen anderen Arbeitgeber suchen, sich weiterbilden, mit dem eigenen Arbeitgeber verhandeln, oder darauf verzichten. Du bist auf den Kern meiner Aussage überhaupt nicht eingegangen. Die Steuerbelastung für Wohlhabende, Unternehmen, etc. ist bereits riesig. Bei weiteren Erhöhungen wird der Unternehmer verstehen was das noch alles soll und der Reiz des Auslands wird verständlicherweise größer. Übrigens ist zufriedenes und glückliches Personal für die meisten Unternehmer extrem wichtig. Nicht immer nur an die Paketjungs von Amazon denken. Schaut euch Google-Mitarbeiter an, oder andere mittelständische Unternehmen, es ist nicht überall mies, nur weil man es bei sich mies findet. Motivierte Mitarbeiter bezahlen gute Unternehmer gerne gut, aber sie müssen es auch können.

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  • Moment mal....

    Zahlt die Umsatz/Mehrwertsteuer nicht der Kunde?

    richtig. Das Unternehmen gleicht es über die Umsatzsteuerzahllast oder Forderung wieder aus. Sodass es durchreichender Posten ist. Wenn das Unternehmen viel kauft, holt es sich die Vorsteuer wieder, verkauft es viel, muss es Umsatzsteuer abführen, vereinfacht gesagt.

  • Das war alles grob und einfach gehalten. Es bleibt ein Fakt, dass alles xfach versteuert wird und die Grenze nach oben schon längst erreicht ist, geht man weiter verliert man die Stützen der Gesellschaft. Durch die gerne vergessene Internationalisierung wächst zunehmend der Druck auf die Unternehmen und Deutschland wird es schwer haben mit China und Co. mitzuhalten, mittelfristig.

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  • "Dis Stützen der Gesellschaft".


    Das sind, für mich:


    - Die Alten- und Krankenpfleger, die zu jeder Tag- und Nachtzeit ihrer verdammten Arbeit, mehrheitlich aus Überzeugung, nachgehen

    - Die Sanitärer, Rettungsassistenen, Feuerwehrleute, Polizisten, Not- und Ärzte, die zu jeder Tag- und Nachtzeit ihrer verdammten Arbeit, mehrheitlich aus Überzeugung, nachgehen, dabei mittlerweile angepöpelt und in ihrer Tätigkeit behindert werden

    -Die Müllmänner, die jeden verdammten Arbeitstag unsere hinterlassene Scheiße wegräumen

    - Die Kindergärtner und Lehrer, die sich jeden verdammten Tag um die Erziehung und Bildung unseres Nachwuchses widmen

    -Die Leute, die in Supermärkten an der Kasse sitzen, und Regale einräumen, und jeden verdammten Samstag bis tw. in die Nacht hinein arbeiten, damit wir unseren ungebremsten Konsum fröhnen können

    - Die Leute, die täglich unsere zusehends kaputte Infrastruktur (Straßen, Autobahnen, Öffentlichen Gebäude, etc. pp) instandhalten und warten, uns im Winter schneefreie Straßen ermöglichen, etc. pp.

    - Der gemeine Sacharbeiter in einer Verwaltung, Stadt / Gemeinde, Behörde. Ohne die läuft es einfach nicht.

    - Die Personen, die jeden verdammten Arbeitstag einer Beschäftigung nachgehen, damit die "Großkopferten" sich noch mehr in die Taschen stecken können "gesundes Wachstum" ermöglichen, natürlich im Sinne der Firma, der Mitarbeiter, der Aktionäre


    DAS sind "Stützen der Gesellschaft". Und diese kann / wird man nicht "verlieren". Is Fakt, bleibt Fakt.


    Vielleicht haben wir dazu ja unterschiedliche Ansichten. Mag an der Lebenserfahrung liegen.

    Oder an dem Glauben an eine "Ideologie".

    "Wenn die AfD die Antwort sein soll, wie dumm ist dann die Frage?"


    MEXICO


  • . Es bleibt ein Fakt, dass alles xfach versteuert wird und die Grenze nach oben schon längst erreicht ist, geht man weiter verliert man die Stützen der Gesellschaft. Durch die gerne vergessene Internationalisierung wächst zunehmend der Druck auf die Unternehmen und Deutschland wird es schwer haben mit China und Co. mitzuhalten, mittelfristig.

    Man bräuchte ja bloß die Öko Scheiße weg lassen und wir hätten aufeinmal sehr viel weniger Probs.


    https://www.com-magazin.de/new…nW04_rL3PhPA7sjEU2tZeOOxU

    <<>>

    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Man bräuchte ja bloß die Öko Scheiße weg lassen und wir hätten aufeinmal sehr viel weniger Probs.


    https://www.com-magazin.de/new…nW04_rL3PhPA7sjEU2tZeOOxU

    An der Stelle einfach NOCHMAL(!) der Hinweis: bitte schreibt zu euren Links eine kurze Erklärung um was es überhaupt geht. In der Regel reicht ja meist die Überschrift zu kopieren...

    ;-)

    "Wenn die AfD die Antwort sein soll, wie dumm ist dann die Frage?"


    MEXICO


  • ... Soweit mir bekannt ist wird Winterkorn nun ein großer Prozess drohen. Wer möchte tauschen? Von einer vermeintlich cleveren Idee - dem Prüfstand gerecht zu werden - was wohl alle mehr oder weniger machen, zum gehassten Buhmann und Arschloch der Nation. ...

    genau das ist der punkt...


    winterkorn wird das abgesegnet haben und hat sich deswegen zu verantworten

    ich glaub dem kein wort das der davon nix gewusst hat


    leute zu bescheissen und das als clevere idee zu bezeichnen ist aber schon sagenhaft...


    wo ist da die verantwortung von diesem typen gegenüber der vw stadt und den mitarbeitern?

    war der zu dumm ein bisschen weiter zu denken um auf die idee zu kommen das so eine vorgehensweise in ein desaster enden könnte?

    wofür hat der studiert?


    mit betrug,...weil es alle so machen zu argumentieren...ist ja völlig daneben


    alles falsch gemacht der reiche mann, selbst wenn der kurzzeitig eingeknastet werden würde, dann wird der kein hartzer werden...


    wer hat darunter zu leiden? is klar wer nä?

  • Nicht immer nur an die Paketjungs von Amazon denken. Schaut euch Google-Mitarbeiter an, oder andere mittelständische Unternehmen, es ist nicht überall mies, nur weil man es bei sich mies findet. Motivierte Mitarbeiter bezahlen gute Unternehmer gerne gut, aber sie müssen es auch können.

    warum sollte ein paketaussteller nicht soviel verdienen, das er davon leben kann?

    bringt mir persönlich mehr als ein manager der ein ganzen konzern und seine kunden verscheissert


    welche anderen mittelständische unternehmen meinst du jetzt?

    apple, microsoft ?


    das ist doch nicht dein ernst das google ein mittelständisches unternehmen ist?

  • Ich habe mit meinem Wort gesagt, dass Paketdienstleister nicht von ihrem Geld leben können sollten. Warum also die Frage?


    Welche Manager verscheissen ihre Kunden und Konzerne? Das ist doch populistisch und einfach nur deine Behauptung, nicht die Realität.


    Google ist nur ein Beispiel von vielen, wo es den Mitarbeitern sehr gut geht. Heutzutage kann man es sich doch kaum noch erlauben seine Mitarbeiter mies zu behandeln, es ist doch alles transparent.


    Um beim Beispiel zu bleiben.... Warum kann ein Paketdienstleister nicht von seinem Job leben? Was verdient er denn? Wie viel netto sollte deiner Meinung nach das Minimum für einen Vollzeitberuf anfallen?

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  • Die Wahrheit liegt wie immer, irgendwo zwischen diesen doch beiderseits sehr verhärteten Meinungen.


    Die "einfachen Leute" machen zu einem großen Teil einen tollen Job und investieren neben Zeit auch sehr viel Herzblut. Aber das machen viele Unternehmer und Manager auch. Ich bin da auch durchaus bei B.O.S.C.Gonzo28, dass es nicht hilft bei Einkommen und Gewinn immer höhere Abgaben und steuern zu verlangen. Da vergrault man sich die Leute und die Kohle. Viele wichtiger wären folgende Dinge:


    a) Anhebung des Mindestlohns

    b) Konsequentere Verfolgung von dubiosen Geschäftspraktiken mit Arbeitnehmerüberlassungen, Subunternehmern, Flüchtlingen etc (z.B. Paketdienst, Bau etc.) und konsequente Bestrafung

    c) Entbürokratisierung des deutschen Staates. Da sind zig Milliarden vergraben. Diese dann in Pflege, Bildung und Infrastruktur investieren.

    d) Setzen von korrekten Prioritäten: Bevor wir an Schulen "Tablets für alle" rufen, sollte man sich um funktionierende Toiletten kümmern.

  • d) Setzen von korrekten Prioritäten: Bevor wir an Schulen "Tablets für alle" rufen, sollte man sich um funktionierende Toiletten kümmern.

    Die Sanierung von Schul-Toiletten müssen die Kommunen selber bezahlen. Für Tablets gibts idr sofort und kurzfristig Förder-Mittel von Bund und Land. Erst wenn an einer Schule zuviel kaputt ist, kommen Hilfsmittel von Bund und Land dazu.


    Davon mal abgesehen, ist es Aufgabe der Eltern, ihre Balgen so erziehen, damit die das Scheißhaus so verlassen, wie es sich gehört.


    Siehe Dixis an JEDEM Festival.

    <<>>

    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Bei Punkt "c" muss ich noch was einwerfen.


    Geld in die Pflege stecken ist prinzipiell gut gemeint, aber zuvor müssten da einige Löcher gestopft werden.

    Unsere Politiker schwafeln viel, vorallem im Wahlkampf, aber die Sau beim Ringelschwanz packen will keiner.


    Es kann und darf nicht sein, dass sich große Krankenhaus- und Pflegeketten an Sozialversicherungsbeiträgen bereichern!

    Nennen wir sie mal Asklepios oder Helios.

    Die privatisierung von Gesundheits und Pflegeinrichtungen war das größte Verbrechen am sozislversicherungspflichtigen Arbeitsvolk, was unser Staat sich geleistet hat.

    Da kommt also der Alskepios Konzern, kauft dem öffentlichen Träger ein Krankenhaus ab und "saniert" es.

    Das heißt, als erstes werden Reinigungs und Servicekräfte in ein Tochterunternehmen ausgegliedert.

    Personal wird reduziert, wo bisher 6 Krankenschwestern für 50 Patienten waren sind jetzt 2, 1 Helfer/in und 1 Schüler/in o.Praktikant/in.

    Die Schwestern die arbeiten, sind irgendwann dauerkrank wg. Burnout oder kündigen, neue werden nicht eingestellt.


    Aber, der größte Unterschied zu einem gemeinnützigen oder kirchlichen Träger ist der Gewinn.

    Ein privater Träger darf 10% Gewinn erwirtschaften, der Rest muss reinvestiert werden, ein kirchlicher oder gemeinnütziger behählt lediglich 1%.

    Wo diese 9% eingespart werden, kann sich jeder selbst denken, ebenso was der Träger wohl alles tut, dass diese 10% möglichst üppig sind.


    Thema Fallpauschale:

    Kommt Hr. X. mit einem Oberschenkelhalsbruch ins Krh. und soll ein neues Hüftgelenk bekommen, bekommt das Krh. für diesen Eingriff z.B. 6000€.

    Wird Hr. X. am Tag nach der. O.P. ( etwas übertrieben früh) in ein Pflegeheim für die weitere Versorgung entlassen, bleibt es bei 6000€.

    Die Kosten für das Pflegeheim zahlt dann die Krankenkasse, Pflegekasse oder Hr.X. bzw. seine Angehörigen.

    Bleibt Hr.X. eine Woche im Krh. bleibt es dennoch bei 6000€.

    Das ist der Grund, warum die Zahl der O.Ps. seit Einführung der Fallpauschale gestiegen ist und warum die Leute immer früher entlassen werden.

    Das alles auf Kosten der Beitragszahler.


    Also:

    Gesundheit darf kein Geschäft sein, sie wird von der Solidargemeinschaft finanziert und gehört nicht die Hände von gewinnorientierten Konzernen!

    In dieser Situation noch mehr Geld für Pflege, bedeutet NICHT gleich bessere Pflege oder besser bezahltes Personal und bessere Arbeitsbedinungen.


    Und lasst euch nicht täuschen, die gemeinnützigen und kirchlichen Träger nagen mit dem 1% Gewinn nicht am Hungertuch.

    ~~~~~~~~~~~~~Provehito in altum~~~~~~~~~~~~~



    ~~~~~"Dunkelheit gibt es nicht, was fehlt ist nur das Licht"~~~~~

    2 Mal editiert, zuletzt von Lily ()

  • In dieser Situation noch mehr Geld für Pflege, bedeutet NICHT gleich bessere Pflege oder besser bezahltes Personal und bessere Arbeitsbedinungen.

    Das gleiche gilt auch für höheren Milchpreis oder höhere Löhne in den Ländern, die unsere Klamotten und Elektro-Geräte herstellen.

    <<>>

    :skull:

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  • Kaufst du Demeter-Milch beim regionalen Bauern? Nutzt du ein Smartphone? Wenn du etwas ändern willst........ . Hast du dich mal mit Betroffenen unterhalten? Die meisten sind froh, dass sie überhaupt Arbeit haben. Natürlich ist man dort bei weitem nicht auf unserem Niveau in Sachen Qualität der Arbeit, etc. China hat aber auch einen anderen, niedrigeren Entwicklungsstand als Deutschland. Wir Konsumenten steuern das was dort passiert. Geiz ist bekanntlich geil. Der dümmste Slogan der deutschen Geschichte.


    An anderer Stelle schimpfst du gerne über den Mittelstand. Bist du bereit, 100€ mehr für dein Smartphone auszugeben und kannst dir das auch erlauben?

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  • Die Schultoiletten sind mehr "symbolisch" gemeint. Meine Frau ist Lehrerin. Ich finde die Ausstattung der Schulen und die Art und Weise bzw. die Wertschätzung die man unserer Kindererziehung entgegenbringt unfassbar schlecht. Der Ami sagt: "you get what you pay for." Da hat er nicht ganz unrecht. Und das zieht sich nicht nur durch das Schulsystem, sondern durch (soweit ich da meinen beschränkten Einblick habe) weitestgehend alle sozialen Berufe.


    Allerdings muss die Kohle die man ausgibt ja auch irgendwo herkommen - und da schließt sich für mich der Kreis zur Wirtschaft. Es ist eben nicht schwarz und weiß.

  • Guter Beitrag... Ich hatte mal was mit Lahrerinnen und weiß zu gut, dass es da an allem mangelt. Das ist wirklich traurig und meiner Meinung nach ziemlich kurzsichtig, so wenig in unsere künftigen Generationen zu investieren.

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  • das wort paketjungs (in einem andern beitrag von dir zu finden) finde ich kacke und sagt meiner meinung nach ziemlich viel aus, es ist abwertend.

    ich bekomme meine pakete meistens von gestandenen männern die unterbezahlt sind.

    unterbezahlt, weil sich z.b. amazon und diverse paketdienstleister mit unterstützung der politik nicht an die regeln des sozialen friedens hält.

    unterbezahlt, weil diese leute keine andere wahl haben als so einen scheiss job zu machen.


    komm mir jetz nicht mit, die können sich weiterbilden blala....und dann?

    dann kommen die nächsten die so ein job machen...

    es muss solche jobs geben die vernünftig bezahlt werden



    verscheissernde manger sind z.b. winterkorn, wie in unseren obigem beispiel besprochen

    nachfolgende manager des vw konzerns treten ebenfalls meiner meinung nach abfällig gegenüber ihren kunden, mitarbeitern und ihres gesamtkonzerns öffentlich auf


    google, dein bis vor kurzem mittelständisch

    genannter betrieb ist in der tat ein konzern, in dem es den mitarbeitern gut geht.

    stellts du dir nicht die frage warum?

    (jedenfalls nicht für die programmierung von unlustigen witzeapps mit denen man in foren werbung macht...kleiner scherz am rande hahahaha)


    um die letzte frage zu beantworten....

    soviel das es im verhältniss zum chef steht.

    das ist nicht mehr gegeben.

  • Nenn mal konkrete Zahlen zum Gehalt von Paketboten. Dass das ein Job ist, wofür man keine Ausbildung braucht und somit auch nicht zu Reichtum führen kann, sollte klar sein. Wenn wir sagen, man kann davon nicht leben, dann sollten wir mal konkrete Zahlen auf den Tisch legen, ansonsten ist das hier nicht mehr als heiße Luft.

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  • Nenn mal konkrete Zahlen zum Gehalt von Paketboten. Dass das ein Job ist, wofür man keine Ausbildung braucht und somit auch nicht zu Reichtum führen kann, sollte klar sein. Wenn wir sagen, man kann davon nicht leben, dann sollten wir mal konkrete Zahlen auf den Tisch legen, ansonsten ist das hier nicht mehr als heiße Luft.

    ok mal anders gefragt

    du meinst mit deiner ausbildung kommst du zu reichtum?

    was für ein reichtum willst du?

  • B.O.S.C.Gonzo28 sorry aber dur redest und schreibst hier von etwas wo von du null ahnung hast. Ich hatte das vergnügen für transoflex fahren zu dürfen.Hier mal ein kleiner auszug aus meinen erlebnisen.

    Arbeitsbeginn 4.00 uhr in der früh. von füssen nach dettingen an der iller fahren

    Ab 6 uhr zusammetragen und sortieren der ware. einscanen und auf europaletten verstauen und mit folie sichern. anschließend laden und sichern der ware, 7.30 bis 8.30 abfahrt aus dem zentrallager dettingen. Meine tour führte bis nach friedrichshafen dann über lindau,lindenberg ,wangen, isny oberstaufen zurücknach füssen oder über kempten nach dettingen wenn von dort noch ware nach dettingen musste.

    normale ankunftszeit zwischen 19.30 und 20.uhr.

    Das spiel ging von montag bis freitag teilweise und zeitdruck weil du nur bis zun einer bestimmten uhrzeit ware bringen durftest. beispiel MTU friedrichshafen bis 10.30 dann zurück nach lindenberg weil der nächste nur bis 12 uhr ware annahm. Dann zurück nach lindau und normale kunden abfertigen usw usw usw.

    Dafür bekamm ich dann wunderschöne 1200 euro netto theoretisch aber nur . Weil du darfst doch nicht glauben das du da 1400 euro bekommst, und selbst dass ist zuwenig für den stress, zu 90 prozent nur subunternehmer für den laden .

    Das heißt meiner bezahlte mir ein grundgehalt von knapp 1000 euro netto der rest waren sonderleistungen die praktisch nach gutdünken berechnet wurden. Konntest du zb ware nicht ausliefern weil zeitlich nicht möglich wurde dir das von der erfolgsprämie abgezogen. mein kollega kam auf runde 1600 euro netto aber auch nur weil er immer wieder am samstag fuhr.

    und bevor du nach lenkzeiten fragst. Kein grüner fatzke kontrolliert die kleintransporter oder 12 tonner dieser firmen da sie wissen das die nur tagestouren fahren. Nur ist der begriff tagestouren ein dehnbarer begriff.

    Ich machte das genau 2 monate mit dann ging ich freiwillig in meine küche zurück und ruinierte mir da lieber das nervenkostüm aber zumindestens bekamm ich dort für meine 13-14 stunden arbeit an 6 tagen die woche, wobei 7 tage wäre besser weil es 2 halbe frei tage waren meine 1500 euro netto. Und ich bin gelernter koch miit über 25 jahren berufserfahrung zu diesem zeitpunkt gewesen. Ich war sous chef und nicht irgendeine salatpostenjohnny aus rumänien der für 800 euro im monat den job machte mit gleicher stundenanzahl und freitagen. gut er hat kost frei aber das wars auch schon. seine frau war spülerin zusammen verdienten die etwas mehr wie ich und durften da auch noch 2 kinder plus die verwandschaft in rumänien versorgen.

    So meine rechtschreibfehler darfste behalten

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • aber zumindestens bekamm ich dort für meine 13-14 stunden arbeit an 6 tagen die woche, wobei 7 tage wäre besser weil es 2 halbe frei tage waren meine 1500 euro netto.

    Sorry wenn das jetzt überheblich klingt, aber dafür würde ich mir nicht mal den Wecker stellen, sondern mir was anderes suchen. Das ist ja nur Mindestlohn für nen 8 Stunden Job. Da bin ich zum Glück weit von entfernt. Irgend nen Bürojob gibt's da allemal.

  • bekamm ich dort für meine 13-14 stunden arbeit an 6 tagen die woche, wobei 7 tage wäre besser weil es 2 halbe frei tage waren meine 1500 euro netto.

    Wenn das ein Personaler zu mir sagen würde, ich würd dem den Hals umdrehen oder ihn ausm Fenster werfen.

    <<>>

    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Vielleicht solltet ihr euch aber mal klar machen, dass das völlig normal ist in der Gastronomie. Und was glaubt ihr, wie die Menschen dort behandelt werden? Genauso in der Pflege.


    Je niedriger der Schulabschluss bzw. Ausbildungsabschluss, desto schlechter werden vielfach die Angestellten behandelt. Nicht überall, aber oft. Soviel auch zu "heute kann sich keiner mehr erlauben, seine Mitarbeiter schlecht zu behandeln"

    Das ist echt lachhaft.

  • Onkel Martin   devil So ist die gastronomie halt. Und inzwischen müssen hotels ihren normalen restaurantbetrieb dicht machen und verpflegen nur noch ihre hausgäste weil der nachwuchs keinen bock hat.

    Natürlich hast du kost frei. Das macht schon mal 200 euro aus die du dir sparst.

    Ganz beliebt war eine zeitlang das model osteuropäer, ok ist es immer noch, Aber damals wurden denen noch 300 euro fürs bett im personalzimmer was man sich mit bis zu 3 leuten teilen musste abgezogen. einige arbeiteten dann noch woanders ne schicht an ihrem freien tag. Inzischen müssen die 1200 euro netto haben

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    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Noch so eine spezialität in der gastro is der sogenannte jungkoch. Das sind die mit einem gesellenbrief.Die dürfen für noch weniger arbeiten. Bei mir waren das in einem absoluten topbetrieb damals 1250 DM abzüglich 250 euro kost und logis. Auch hier fing der tag um 8.30 an bis 14.30 und von 16.00 uhr pius normal 23.30 bis die küche sauber war. aber ich habe in diesen 6 monaten mehr gelernt als wie in 3 jahren lehre

    Und das ist heutzutage immer noch so. in gewissen läden arbeiten die leute praktisch für lau. Dafür gibts ein zimmer und essen und eine kleine aufwandsentschädigung. . Aber du kannst dann sagen ich war da und da. Wenn du diese zeit überlebst dann fängst du an zu verdienen . Aber eben nur die küchenchefs und vielleicht die sous chefs. Der rest sind sklaven.

    also mal nachdenken warum euer schnitzel immer noch keine 20 euro kostet 8 (und das müsste es selbst wenn es nur vom schwein ist)

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Okay, endlich mal Zahlen. Warum du mir "keine Ahnung" unterstellst ohne mich zu kennen entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ich bin ja ganz bei dir, dass ein Mindestgehalt für eine 40 Stunden Woche zum einfachen Leben ausreichen muss. Nur einfaches Bashing gegen alle und jeden ist nicht zielführend.

    Ich bin allerdings der Meinung, dass ein junger Mensch auch 60 Wochenstunden problemlos arbeiten kann, zumindest für einige Zeit in seinem Leben. Was denkst du wäre ein faires Gehalt für einen Job, den man ungelernt machen kann? Wenn du fürs Abitur und die Ausbildung sechs Jahre dranhängst und sechs Jahre später im Job loslegst, muss sich das jedoch ebenso lohnen.


    1800€ netto für Vollzeit? Wäre das fair? Dann reden wir von einem Delta von 600€? Das sind 3,75€ mehr pro Stunde, ausgehend von einer 40 Stunden Woche und 160 Monatsstunden (~).


    Wer so arrogante Aussagen trifft "dafür würde ich nicht einmal aufstehen", sorry aber dafür fehlt mir das Verständnis und das macht auch einen ganz blöden Eindruck. Besser man macht auch mal etwas Unangenehmes und beißt sich eine Zeit durch und verbessert sich dann. Das wäre Jammern auf hohem Niveau. Da draußen gibt es viele Jobs die besser bezahlt werden und Chefs die gerne gut bezahlen, wenn gut gearbeitet wird. Es ist nicht immer alles böse und vor allem in Deutschland geht es den meisten Menschen gut. Für die 3,75€/h mehr pro Stunde muss man sich halt dann einsetzen oder sich einen anderen Job suchen. Gefühlt würde ich sagen, dass ein Mindestgehalt bei 40 Stunden Woche bei 1250€ netto liegen sollte. Damit kann man sich eine kleine Wohnung und ein kleines Auto leisten und vielleicht noch 50€ sparen. Mehr wäre aus meiner Sicht für all die, die sich viele Jahre weiterbilden ziemlich ungerecht. Mit 1250€ kann man keine Reichtümer aufbauen, aber einigermaßen leben. Die Rente müsste jedoch auch bei so einem Gehalt auf ein akzeptables Niveau anwachsen können.


    just my two cents

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  • Ich bin allerdings der Meinung, dass ein junger Mensch auch 60 Wochenstunden problemlos arbeiten kann

    Veto! Solche Wochen-AZ sollten verboten werden. Egal in welcher Branche. Das ist Grob Gesundheitsgefährdend.

    sehe ich anders, in vielen anderen Kulturen ist das völlig normal. Es kommt natürlich auch auf den Job an. Körperlich arbeiten ist sicherlich etwas anderes als ein Bürojob. Als Selbstständiger hast du in der Regel noch mehr Stunden, vor allem in den ersten Jahren. Das wird dann gerne vergessen, wenn sich irgendwann Erfolg einstellt. Vielleicht sind 60 Stunden zu viel für manch einen, aber 50 sind definitv machbar. Ich bin für Beides, gute Bezahlung und gute Leistung. Wenn sich die ersten Fragen im Vorstellungsgespräch sich ums Diensthandy, Dienstfahrzeug und die Urlaubstage drehen, stimmt die Einstellung einfach nicht.


    Was denkst du sollte der einfachste Job an netto abwerfen?


    PS: wenn man einen Job ausübt, den man gerne macht, dann macht man es auch gerne mehr als acht stunden täglich und empfindet es nicht als große belastung, sondern freut sich, etwas beitragen zu können, das einem spaß macht. familienfreundlich sind 60 Stunden sicher nicht, für Väter/Mütter geht das dann eher weniger.

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  • Das ist nicht nur für Väter/Mütter weniger gut,sondern sollte für alle gelten. Ích geh zum größten Teil auch gerne arbeiten,aber ich lebe auch gerne in meiner Freizeit und tanke das "Leben". So affig geil kann man doch gar nicht sein auf irgendeine Art Arbeit,das man 12 Stunden oder mehr am Tag damit verbringen möchte,kenne ich keinen einzigen. Da Frage ich mich: Hat derjenige ausser das überhaupt noch ein Leben oder kann er sich nur dadurch identifizieren?


    Wenn finde ich das schade. Und gute Leistung kannst du nur bringen,wenn es ausgegliechen ist und du auch noch Freude empfinden kannst,ohne den halben Tag arbeit runter zu reißen.


    Mein Mann stand damals auch als Koch 12-14 Stunden 6 Tage die Woche in der Küche und hat mit Leib und Seele gekocht,jedoch vermisste er die freie Zeit mit Freunden und mir so sehr,das er dies auf Dauer nicht mehr ausüben konnte und wollte.


    Wenn es Leutz gibt die darin aufgehen,weil sie nichts anderes haben,können sie ja auch nicht,dann bitte.


    Aber"Ohne Mich"

  • Ich für mein Teil werde ab einem gewissen Zeitpunkt X nicht mehr als 25-30 Std in der Woche arbeiten. Spätestens dann, wenn ich Hauptberuflich aus der IT Branche aussteige. LMAA!

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    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Gefühlt würde ich sagen, dass ein Mindestgehalt bei 40 Stunden Woche bei 1250€ netto liegen sollte. Damit kann man sich eine kleine Wohnung und ein kleines Auto leisten und vielleicht noch 50€ sparen. Mehr wäre aus meiner Sicht für all die, die sich viele Jahre weiterbilden ziemlich ungerecht. Mit 1250€ kann man keine Reichtümer aufbauen, aber einigermaßen leben. Die Rente müsste jedoch auch bei so einem Gehalt auf ein akzeptables Niveau anwachsen können.

    Das ist aber wirklich "von der Hand in den Mund" leben



    mit 50 € Sparen hab ich nicht mal die Reparaturen fürs Auto drin.Geschweige ein Neues Gebrauchtes kaufen.


    und 400€ hab ich dann noch zum Essen und Trinken kaufen und mal was gönnen.


    Da sind noch nicht mal private Altersvorsorge drin die wir ja alle machen sollen oder Arbeitsunfähigkeitsversicherung.



    Denke nicht das ich pauschal zu viel eingeplant hab oder?


    Verhungern muss man sicher nicht aber das ist wirklich nur Leben um zu Arbeiten.

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    "Man muss dem Leben immer einen Whisky voraus sein"

  • Bevor das jetzt so weiter geht mit den fiktiven Gehältern, eine kurze Auflistung meiner recht zahlreichen Tätigkeiten.


    Als Zimmermädchen und Küchenhilfe in einem Landhotel 2001: 6 DM pro Stunde brutto auf Minijobbasis.

    Als Verkäuferin bei Aldi und Plus vor ca. 10-15 Jahren: ca 7- 7,40€ brutto pro Stunde.

    Als Zeitungszustellerin 2011: ca. 9€ brutto auf Minijobbasis.

    Als Götterbotin bei Hermes 2013: 3,80€ brutto pro Stunde.

    Ja , Leute, solche Jobs machen nicht nur Männer, wir waren 3 Frauen und ein Mann in unseren Gebiet ;)


    Heute als examinierte Altenpflerin als Berufsanfängerin im 2. Jahr: ca. 18€ brutto pro Stunde plus Zuschläge. Wobei ich da sehr viel Glück hab bei einem evangelischen Träger zu arbeiten und nach AVR Diakonie betahlt werde.

    Aber da gilt ganz schlicht:

    Wer zu wenig verdient und nicht wechselt, ist selbst Schuld!

    Pflegekräfte werden händeringend gesucht, auch bei uns.

    Wer nur rumheult wie schlecht es ihm geht und selbst nix daran ändert, hat es nicht anders verdient.

    ~~~~~~~~~~~~~Provehito in altum~~~~~~~~~~~~~



    ~~~~~"Dunkelheit gibt es nicht, was fehlt ist nur das Licht"~~~~~

  • endlich mal belastbare zahlen, vielen dank!


    gut gerechnet! 35-55m² tun es auch für einen singlehaushalt, da sind noch 150€ einzusparen. mit so einem kleinen gehalt würde ich so teuer nicht wohnen wollen. ich habe für etwas mehr als die hälfte gewohnt, es war eng und klein, aber ich war glücklich und hatte alles. Als Single wohlgemerkt, in einer Beziehung wird dann alles günstiger, weil man sich vieles teilen kann.


    Ein Job, für den man weder die Muttersprache, noch irgendetwas anderes gelernt haben muss, sollte auch wirklich nur das nötigste abdecken. Alles andere ist schlichtweg Luxus, den man bekommt, wenn man wenigstens ein bisschen kann.


    In deinem Paket ist noch beinhaltet:

    - gesetzliche Rente, vom renteneintritsalter bis zum Tod

    - pflege - so lange wie nötig

    - krankenversicherung, bis in den tod

    - alg1, sofern berechtigt für einen gewissen zeitraum, alg2 für den fall dass man es im zeitraum von alg1 nicht schafft alg2 zu vermeiden, oder man unter dem satz liegt


    Das man damit keine großen Sprünge machen kann, verstehe ich. So ein Job sollte dann auch 45 Stunden nicht überschreiten, oder eben mehr Ertrag bringen. Bleiben folgende Auswege: Nebenjob zusätzlich, kleinere Wohnung oder ein besserer Job.


    Ich denke mal dass jeder hier angemeldete mehr drauf hat, als nur seine Fähigkeit Kisten zu transportieren und somit jederzeit einen anderen Job annehmen kann. Das es keine lukrativen Jobs da draußen gibt ist ein Märchen. Ich werde ständig mit Leuten konfrontiert, die gute Mitarbeiter suchen. Selbst 5.500€ Brutto wurde von einem arbeitslosen ehemaligen Bekannten von mir abgelehnt, weil ihm die 80km zu weit sind zu fahren. Dafür habe ich dann kein Verständnis, sofern man Jung ist und keine Kinder hat, etc.


    Was glaubst du was mit den Gehältern passiert, wenn man den Unternehmen noch höhere Steuern aufbrummt.


    Verstehe mich nicht falsch, ich bin da bei dir, dass man den Mindeststandard leicht anheben muss. Ich gehe aber nicht soweit zu sagen dass alles was wir haben so mies und weit weg der Realität ist, um beispielsweise aus Protest irgendwas dummes zu wählen. Es ist nicht großartig, aber auch nur 2-4€/Stunde von dem weg, wo es sein könnte/müsste. Und mir misfällt das übertriebene Gestöhne, vor allem wenn man weiß wie andere Menschen in der Welt arbeiten (müssen).

    Trelki.de die App und Webseite für Eltern mit Kindern. Plant gemeinsame Aktivitäten mit anderen Eltern und deren Kindern, handelt gebrauchte Kinderartikel im Marktplatz oder findet kinderfreundliche Orte in eurer Umgebung. September 2019.

  • Ich möchte echt mal wissen, wo du lebst B.O.S.C.Gonzo28 Das mein ich jetzt rein geographisch. Hast du dir vielleicht mal die Sendung angesehen, die ich weiter oben gepostet habe?

    Solche Leute, von denen du da ständig erzählst, die entweder alle möglichen Forderungen stellen beim Bewerbungsgespräch oder einen gut bezahlten Job ablehnen, weil er eine Stunde von daheim entfernt ist, sind mir noch nie begegnet.


    In meinem engeren und auch weiteren Umfeld tun die Leute sehr viel für bessere Jobs und stellen auch keine utopischen Forderungen. Nur fallen diese Jobs eben nicht vom Himmel und auch wenn du gut qualifiziert bist, sind da mindestens noch hundert andere, die den gleichen Job wollen.

    Dazu kommt, dass die Lebenshaltungskosten in Teilen des Landes so gestiegen sind, dass du mit einem Gehalt wie du es vorschlägst, weiß Gott nicht leben, ja nicht einmal wohnen kannst.

  • Beim Nachlesen gewinne ich langsam den Eindruck, hier geht es um die "Unterschicht", bzw. die kleineren Einkommen, die hier besonders diskutiert werden. Dies wird meiner bescheidenen Meinung nach sehr subtil von B.O.S.C.Gonzo28 gesteuert / gelenkt, Sorry, ist halt meine Meinung!


    Es sollte jedoch um die wirklich großen Einkommen gehen, damit meine ich nicht die Einkommen, die vom einem gut verdienenden Mittelständler, auf die B.O.S.C.Gonzo28 so gerne in diesem Faden verweist, sondern die wirklich großen. Bspw. die einer "Quandt" Familie, bzw. deren Nachkommen, die mit Aktien der BMW AG jährlich Millionen an Dividende verdienen, ohne einen Finger dafür krumm gemacht zu haben.


    Dazu ein Link:


    Warum keine Vermögensstatistik stimmt


    Zitat:


    "Die aktuelle Bundesbank-Statistik zeigt: Alle Vermögensverteilungsstatistiken sind Makulatur, weil die reichsten Haushalte nicht enthalten sind"


    Dazu sei an die ganzen "Cum-Ex" Geschäfte wie auch an die "Panama-Papers" erinnert.


    Bei letzt genannten sind es mittlerweile anscheined zu wenig Ermittler, um die Riesendatenmengen zu sondieren:


    Bisher rund 150 Steuerstrafverfahren eingeleitet


    Die Leute, die sich so ein "Finanzmanagement" leisten können (Das sind nicht "Wir!"), sind IMHO die wahren Schmarotzer und Parasiten!


    Fragen meinerseits dazu:


    - Warum wurden solche "Geschäfte" überhaupt erst ermöglicht?

    - Warum wird hier staatlicherseits nicht genügend getan, um Aufklärung voran zu treiben?


    Es sei auch noch an die Affäre der hessischen Steuerfahnder erinnert:


    Steuerfahnder-Affäre


    Cui bono?

    "Wenn die AfD die Antwort sein soll, wie dumm ist dann die Frage?"


    MEXICO


  • @gonzo sorry aber wir leben fernab jeglicher normalität inzwischen.

    Versuch mal in münchen mit deinem gehalt eine bezahlbare wohnung zu finden! Es geht nicht. inzwischen wohnen viele nicht mal mehr in den satelitenstädten rund um münchen sondern nehmen 2 stündige zug und autofahrten in kauf.

    Wenn du zb in münchen , sagen wir mal 1700 netto ( was an sich nicht schlecht ist) verdienst und du brauchst ne wohnung dann viel glück. Devil weis es bestimmt besser als wie ich aber in münchen zahlst du für ein wohnklo mit 40 qm 700-900 euro . Dann aber altbau unsaniert. und inzwischen legen mieter für eine wohnung zum mietpreis sogar noch was drauf nur um ne wohnung zu bekommen.

    Ich kann ja mal meine zahlen nennen wenn ich arbeite ,

    Verdienst netto vom 1 april bis 31 oktober 840 euro

    Teilerwerbsunfähikeitsrente. 294 euro

    Jobcenter freundin 115 euro

    jobcenter ich 115 euro

    ________

    macht zusammen 1364 euro

    davon bezahle ich dann meine miete strom,kabel internet zigaretten. wir schaffen es sogar was zurückzuelegen. Aber auch nur weil wir günstig wohnen und das leben hier trotz tourihochburg noch bezahlbar ist. Da ist dann aber kein auto drinne usw. Was wir zur seite legen wird teilweise im winter benötigt um löcher zu stopfen die sich einfach ergeben oder anfallende kosten wie tierarzt oder eben wenn mal was kaputt geht oder um kleidung zu kaufen.

    Aber selbst bei uns wird inzwischen der wohnraum unbezahlbar. wir haben noch glück mit unseren 400 euro für ne 55qm wohnung. normal kostete das auch bei uns schon um die 600 euro kalt. Mein vermieter sagte heute zu mir das füssen dicht ist. Es gibt keine freien wohnungen mehr. Teilweise warten einige bis zu 3 jahre auf eine wohnung bei uns. Selbst wenn du im siedlungswerk auf der liste stehen solltes wartest du 3 jahre auf eine frei wohnung. Natürlich wurde bei uns gebaut und es gäbe genung wohnungen aber bei uns im viertel dürfte ein fünftel der wohnungen ferienwohnung sein die 7-8 monate im jahr leer stehen. sowas treibt die mieten nach oben. was nützt also das schönste gehalt wenn der lohn gerade mal für die miete reicht?

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Dann stellen wir doch mal die frage. Wieviel soll, darf oder kann ein mensch verdienen. Natürlich sollte leistung belohnt werden. Aber was zur hölle macht es einen unterschied ob ich nun ne million pro jahr verdiene oder 25 millionen?

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Ich bin allerdings der Meinung, dass ein junger Mensch auch 60 Wochenstunden problemlos arbeiten kann, zumindest für einige Zeit in seinem Leben.

    auch wenn mir wieder utopisches gedankengut unterstellt wird...


    die frage die ich mir im 21 jahrhundert stelle ist, bei der menge an leuten die in arbeit zu bringen sein könnte, dürfte da nicht auch eine geringere anzahl stunden arbeit pro woche ausreichen um den gleichen soll zu schaffen?


    vorausgesetzt man kann eben auch von seinen kröten leben die rum kommen. aber wenn heute schon nicht mal jemand einen normalen lebensstandart halten kann mit 3-4 jobs dann ist doch klar woran es hapert. doch wohl eher nicht direkt am verdienst, sondern eben am rest?!

  • 3-4 Jobs... Für wen ist das denn realistisch? Zwei meinetwegen, aber mehr? Lass uns realistisch bleiben.


    Ich wäre für einen fairen Mindestlohn, der aber relativ niedrig bleiben sollte, wenn auch mehr als zurzeit und dann eine Provision für Leistung. Als AG holst du dir nämlich leider auch unheimlich viele Vollidioten ins Haus. Bestes Beispiel, der Azubi von meinem Kollegen. Vier Krankenscheine in Folge, alle von anderen Ärzten, laufend krank, immer pünktlich Feierabend. Da verliert man schnell die Lust an 'einfachen Personal', gute Leute sind entsprechend teuer, oder selbstständig.

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  • Man sollte schon dahin kommen, dass ein Job zum Leben reicht. Jeder der Vollzeit arbeitet, sollte davon leben können. Dass es natürlich Unterschiede in den Gehältern gemessen an den Anspruch der Arbeit gibt ist ok, aber trotzdem sollte ein Vollzeitjob reichen.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • und was sind die ursachen für dieses verhalten, also um mal eben bei dem beispiel für den auszubildenden zu bleiben?


    hab letztens einen artikel gelesen, in dem ging es um die motivation der jugendlichen was die zukunft nach der schule betrifft. dort stellten sich die kids schon die frage die einige philosophen diskutieren.. "warum soll ich in ner 40 stunden woche für nen hungerlohn buckeln, der mich nicht nur nicht befriedigt sondern eben auch 20 jahre später zu nem verbitterten, alkoholabhängigen, depressiven menschen macht... diese jugendliche waren mitnichten nur kinder von harz4 empfängern sondern eher kinder von leuten aus der "mittelschicht".


    in zeiten wie diesen wollen die kinder vielleicht bis auf ein paar verblendete die denken man könne eins zwei fix zum youtube-star werden, gar nicht mehr reich werden. für die zählen viel mehr andere geschichten wie genügend zeit zum leben und eben etwas sinnvolleres zu machen als nur für nen malle-urlaub "anschaffen" zu gehen. diese generation wird irgendwann eskalieren ohne wenn und aber.

  • Schade, dass hier in diesem Faden auf der Baustelle der "Nebensächlichkeiten" gekämpft wird, anstatt derer der Ursachen. Und diese zu benennen.


    Vielleichtt verstehe ich es auch ned.

    "Wenn die AfD die Antwort sein soll, wie dumm ist dann die Frage?"


    MEXICO


  • jetzt mal ernsthaft, mich würde auch interessieren was die kids denken wenn man nur zu hören bekommt man müsse abitur haben, studieren sonst kann man sich gleich eingraben. wenn ich den jahrgang meines cousins betrachte.. da sind viele noch extra runden gelaufen und haben abi nachgemacht, studiert, nur um dann mit zig anderen aussortiert zu werden weil man zu qualifiziert ist, oder eben auf eine stelle 20 andere kommen die den gleichen job haben wollen. am ende hat mein cousin (der mit seinen leistungen immer an der spitze mitlief) innerhalb von 5 jahren 2 firmen hinter sich an deren verlauf in der praxis schön deutlich wird was die geschäftsleute für einen dünnschiss verzapfen und eben doch nur kapital hin- und hergeschoben wird um den aktionären und beisitzern nicht die tränen in die augen zu treiben. am ende steht für die angestellten - egal in welchen lohnsektor auch nur der abgang nach der insolvenz. irgendwas hats.. liegt aber glaub ich auch nicht nur an der steuerpolitik in deutschland. ;)

  • Ich bin als gelernter Gärtner nach meiner Ausbildung bei einem Bruttogehalt von ca. 1900 € angekommen, welches sich nicht mehr drastisch verändert hätte.

    Die 40 Stunden Woche bestand aus körperlich anstrengender Arbeit und es gab keine Möglichkeiten monetär zu wachsen, außer den üblichen Dingen wie Schwarzarbeit, was im Niedriglohnsektor normal ist.


    Die ca. 1300 € netto reichten zum Überleben, jedoch nicht um über die niedrigen Instinkte hinauszugehen.

    Das Auto hätte zu der Zeit nicht kaputt gehen dürfen, die Urlaube alle zwei Jahre konnten mit Mühe und Not zusammengespart werden.


    Ohne Kinder hätte dieses Leben vermutlich geklappt, jedoch dämmerte es nach sechs Jahren im Beruf.


    Der Chef besaß einen Fuhrpark der besten deutschen Fabrikate, die Maloche ging langsam auf die Knochen über (viele ältere Kollegen mussten sich morgens eine Schmerztablette einwerfen, um die Arbeit ausüben zu können) und da wir über ein Zeitkonto verfügten, saß man im Winter oftmals mehrere Wochen Zuhause und "durfte" die Arbeitszeit durch Überstunden und Samstage im Sommer ohne finanziellen Mehrwert wieder reinholen.


    Lange Rede kurzer Sinn:

    Sechs Jahre zwischen Abitur, eine zweite Ausbildung mit Auslandserfahrung und ein berufsbegleitendes Studium sorgten dafür, in finanzielle Bereiche vorzustoßen, welche damals undenkbar waren.


    Und ist dies für jeden möglich oder rechtfertigt solche Niedriglöhne?

    Auf gar keinen Fall!

    Gerade ohne eben diese Berufe würden sich alle finanziell bessergestellten wundern, wieso ihnen keiner mehr den Rasen mäht, die Pakete liefert oder die Reifen wechselt. Es kann nicht nur Sachbearbeiter, Ärzte und Geschäftsführer geben.

    Mir wird komisch, wenn ich an die Zeit mit 1900 € Brutto zurückdenke, zumal ich nach einer groben Rentenberechnung vielleicht mal auf gute 900 € gekommen wäre. Für ein Leben mit körperlicher Arbeit und bis zu einem Alter von wahrscheinlich 70 Jahren?


    Vielleicht sollte man darüber nachdenken, solche Jobs mit viel weniger Arbeitszeit zu verlangen, irgendeinen Mehrwert muss es haben, die Sachen zu tun, auf die reiche Menschen keine Lust haben und dabei noch einen Lohn kassieren, der es ihnen nichtmal ermöglicht eine Familie zu ernähren?


    Natürlich soll ein Arzt mehr als der Durchschnitt bekommen, doch wieso besitzt der Geschäftsführer der Gärtnerei einen Fuhrpark, während seine Mitarbeiter nur "überleben" dürfen? Dies hat nichts mit Neid, Vorbildung oder ähnlichem zu tun, es geht darum, dass das Geld da ist und jeder davon profitieren sollte.


    Wie viel lebenswerter wäre es gewesen, damals anstelle von 1300 €, vielleicht 1700 € zu bekommen. 400 € mehr um etwas für schlechte Zeiten zurückzulegen oder in den Urlaub fliegen zu dürfen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

  • - Warum wurden solche "Geschäfte" überhaupt erst ermöglicht?

    - Warum wird hier staatlicherseits nicht genügend getan, um Aufklärung voran zu treiben?

    weil die berater der berater der berater sich dann ins eigene fleisch schneiden würden?


    hatten wir letztens auch irgendwo.. als das desaster ich glaube es ging um die deutsche bank und deren geschäftchen damals eskaliert ist..dort gab es fachleute, also ebensolche leute die unsere politiker beraten und die den steuerzahler viel geld kosten, die haben schon jahre vorher vor dem desaster gewarnt und wurden nur mundtot gemacht. diese fachleute haben nicfht nur einen abdruck von ner tischplatte auf der stirn gehabt und den politikern mehr als nur unfähigkeit bescheinigt. lobby ect. gedöns... so wirds nix.

  • das gilt ganz schlicht?

    mit sicherheit nicht


    ich für mich hab höchsten respekt vor pflegeberufen

    ich könnte das aber nicht machen, selbst 18euro find ich dafür ziemlich wenig wenn ich bedenkt das ich etwas produziere was im prinzip kein mensch in so einem überfluss braucht


    aber zu sagen man soll nicht rumheulen finde ich schon ziemlich krass

    wenn du deine prüfung warum auch immer nicht geschafft hättest, dann würdest du doch ganz anders reden


    immer auf die schwachen... mir geht das auf die eier

  • die ersten 10 minuten rum.. ich werd es stückeln müssen auf die nächsten tage, aber er leitet schon recht interessant ein!


    mal was allgemeines zu den videos die eben auch mal länger als 5 minuten gehen.. die gabs ja nun schon öfter. ich finds immer schade wenn die untergehen weil sie eben so lang sind und man vielleicht nicht gleich nachm finden/posten guckern kann. ich weiß jeder ist für seine infromationsbeschaffung selbst zuständig und sollte sich die zeit nehmen wenn man interessiert ist, aber können wir uns vielleicht darauf einigen mal solche themen oder meinungen vielleicht auf ein paar sätze im vorraus runterzubrechen, also das wesentliche?


    dann hat der ersteller vielleicht auch nicht das gefühl man hört und sieht seine beiträge nicht, weil nicht darauf reagiert wird und das video einfach in den hintergrund geraten ist.


    _____


    ich gucker noch ein stück :>

  • ok

  • Ich sprach ausschliesslich von der Pflege, nicht von anderen Berufsgruppen.

    Wenn jemand seine Prüfung nicht besteht, wird er nicht in diesem Beruf arbeiten und dann ist es auch egal ob bei Arbeitgeber A oder B.

    Wenn er bei A aber miese Arbeitsbedinungen hat und 4 € die Stunde weniger verdient als bei B und bei B auch noch einen bezahlten Ersatzruhetag bekommt, wenn er an Sonn-oder Feiertagen arbeitet.

    Dann ist er selbst schuld wenn er nicht wechselt und muss tatsächlich nicht rum jamern.

    ~~~~~~~~~~~~~Provehito in altum~~~~~~~~~~~~~



    ~~~~~"Dunkelheit gibt es nicht, was fehlt ist nur das Licht"~~~~~

  • es ist toll das du mittlerweile gut bezahlt wirst

    herzlichen Glückwunsch...


    schade das du mich nicht verstanden hast

  • Oh je, oh je, oh je...um was ging es hier nochmal?


    Mal ein kleiner Denkansatz, was würde passieren wenn es das BGE geben würde? Wer würde diese "miesen, unterbezahlten" Jobs noch machen? Was würden irgendwann diese Dienstleistungen kosten? Wir sind jetzt schon auf dem besten Weg dahin!

    Was würde vom BGE übrigbleiben?

    Es wird über überhöhten Mindestlohn geprochen, aber wenn das Paket von Amazon oder wem auch immer 10€ kostet regen sich auch alle auf...oder der Klempner der dann 100€ die Stunde nimmt...weil den Scheiss keiner mehr machen will, die Brötchen 2€ kosten...etc.

    Alle wollen alles...


    Man regt sich über Chefs, auf die manchmal weniger in der Tasche haben als ihre Angestellten? Wer eine eigene Firma schon mal hatte oder sie aufgebaut hat kann darüber gerne urteilen!

    Seit 25 Jahren sind wir bei, meine Wochenarbeitszeit beläuft sich auf ca.80 Stunden und es gab Wochen da hatten wir nichts im Kühlschrank, aber unsere Angestellten haben immer ihren Lohn bekommen und pünktlich!


    Jeder soll machen was ihm Spaß macht?

    Super! Ich wähle singen, klatschen, tanzen!

    Wir sind auf dem richtigen Weg! :beer:

  • 18€ ist dir zu wenig? Interessant!

    Was würdest du so als Mindestlohn für diese Arbeit ansehen?

    Was wärst du bereit noch mehr an Sozialabgaben abzugeben, damit Lily und 100000 Andere genau das verdienen!

  • Zitat von Böhser Junge 77

    Man regt sich über Chefs, auf die manchmal weniger in der Tasche haben als ihre Angestellten? Wer eine eigene Firma schon mal hatte oder sie aufgebaut hat kann darüber gerne urteilen!

    Seit 25 Jahren sind wir bei, meine Wochenarbeitszeit beläuft sich auf ca.80 Stunden und es gab Wochen da hatten wir nichts im Kühlschrank, aber unsere Angestellten haben immer ihren Lohn bekommen und pünktlich!

    Das kommt mir doch schwer bekannt vor.

    Ich denke, wenn man von "Chef" oder der "eigenen Firma" spricht muss man klar unterscheiden zwischen Betrieb und Unternehmen. Mein Mann kommt in etwa auch auf diese Arbeitsstunden. Wochenenden oder Feiertage gibts nicht. So was Simples wie Feierabend? Nope! Ich weiß gar nicht wie oft er schon gesagt hat, dass er lieber wieder als Geselle arbeiten würde und sein Leben zurück hätte.

    Die Abgaben sind einfach unfassbar hoch. Aktuell im Mai gehts richtig ab: BG Bau, Gewerbesteuer, Beitrag Handwerkskammer - wir sprechen hier von knapp 6000 Euro, die nebenbei zu allen anderen Kosten wie Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Krankenkasse, die Löhne der Mitarbeiter und die gesetzliche Rentenversicherung (die mein Mann für sich freiwillig weiter zahlt) usw. dazu kommen. Das muss man erstmal erwirtschaften, um nicht komplett ins Minus zu fallen. Was trotzdem passiert und dann heißt es Arschbacken zusammen kneifen wie jedes Mal. Weil die Mitarbeiter trotzdem bezahlt werden. Pünktlich!


    Mich wundert es wirklich nicht, dass sich fast niemand mehr in die Selbstständigkeit traut. Die Abgaben fressen nicht nur dich selbst auf.

    ~~~~~~~~~~Carpe diem - Carpe noctem - Carpe omnia~~~~~~~~~~


    "The sun will shine on us again..."

    ~ Loki, the God of Mischief ~


  • Das problem ist ja nicht der mittelstand. Ganz im gegenteil diese firmen gehören zu 90 % zu den firmen die einen vernünftigen lohn bezahlen. Die großen sind es.

    Nehmen wir doch mal das extrem beispiel Schlecker: Da hat man eine eigene zeitarbeiterfirma gegründet um die leute noch günstiger zu beschäftigen.

    Hermes, transoflex und co arbeiten gerne mit subunternehmern. Auch hier lohndumping.

    wie schaut es den bei damazon aus? geringe löhne obwohl die nicht mal steuren zahlen.


    Wie viele altenpflegeheime arbeiten inzwischen mit zeitarbeitsfirmen zusammen? Mehr als genug.

    Wir müsssen einfach dahin kommen das man von einem gehalt leben kann.


    Und auch hier sollte mann sich mal hinterfragen warum eben viele kids es nicht mehr auf die kette bekommen.

    Was kann man erwarten wenn ein kind 60 prozent des tages keine eltern hat da beide vollzeit arbeiten müssen um eben alles finanzieren zu können.

    Früher bestand eine familie aus den eltern 1-2 kindern oder mehr und halt den großeltern die sich mit um die kinder kümmerten. So ist es noch heute auf den land. Also zumindestens bei uns. Und das merkst du auch am verhalten, Hier vor allem im sozialen verhalten der kinder.


    Und das schlimme ist es geht auch anders. Auch wenn mann eine große firma ist. Stihl ,Kärcher, Trigema, Würth und Fischer sind hier mal als beispiel genannt. Teilweise arbeiten da familien in 3 generation bei diesen firmen. Das hat alles seine gründe. Und die behaupten sich seit jahren an der spitze.

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Ich bin auch noch nicht sooo lange im Abreitsgeschehen aktiv. Hab mir auch vor der Lehre Gedanken gemacht was ich machen will.


    Hab Jahre lang gesehen wie Handwerker bei Wind und Wetter raus mussten und danach noch Schwarz arbeiten waren nur um finanziell nicht in nen Engpass zu kommen.


    Dazu kommt noch das auch viele über körperliche Leiden klagen.


    Also für mich ganz klar Abi und dann Lehre im Büro.


    Werd zwar auch nicht reich aber bis jetzt geht meine Rechnung auf.




    Bier darf nur nicht teurer werden 8o



    Würde aber auch gern 15 € die Stunde bekommen xD

  • Der Gärtner hat das dicke Auto, weil er Verantwortung trägt und nicht um fünf Feierabend machen kann, wenn wichtige Dinge zu erledigen sind. Weil er sich einen Kundenstamm aufgebaut hat, der es ihm ermöglicht Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn keiner die Eier hat zu kündigen oder sich nebenbei selbstständig zu machen, selbst schuld. Es klingt als hätte er zu Unrecht mehr. Wenn das so einfach ist warum macht ihr es nicht selbst auch. Geld kann ja wohl kein Grund sein. Ein Gewerbeschein kostet zwanzig Euro.

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  • Gonzo bist du selbsständig? Und ich meine jetzt nicht nur mit nem pc. Weist was für investitionen notwendig sind um sich selbsständig zu machen? Und zwar so dass es hand und fuß hat! Dass du reserven hast wenn es malk nicht so gut läuft. Ja dein gewerbeschein kostet 20 euro aber du vergisst mal wieder den rest. Oder glaubst das werkzeug für nen gärtnereibetrieb wächst kostenlos auf dem nächsten acker? und einen Gründerkredit musst du ebenso zurückbezahlen.

    Weist du was es kostet sich in der gastronomie selbstständig zu machen? Weist du was ne küchenausstattung heutzutage kostet?

    Ich bleib bei denen, die mich lieben
    Hier ist mein Platz, hier will ich sein

  • Der Gärtner hat das dicke Auto, weil er Verantwortung trägt und nicht um fünf Feierabend machen kann, wenn wichtige Dinge zu erledigen sind. Weil er sich einen Kundenstamm aufgebaut hat, der es ihm ermöglicht Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn keiner die Eier hat zu kündigen oder sich nebenbei selbstständig zu machen, selbst schuld. Es klingt als hätte er zu Unrecht mehr. Wenn das so einfach ist warum macht ihr es nicht selbst auch. Geld kann ja wohl kein Grund sein. Ein Gewerbeschein kostet zwanzig Euro.

    Komm doch endlich mal von deinem Großkotzigen hohen Ross runter.

    <<>>

    :skull:

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt


  • Jetzt soll die ganze arbeitende Menschheit auf selbstständiger weise arbeiten

    wo führt den das wieder hin.

    Was für eine Belastung das ist wurde hier schon besprochen.

    Ich war selber 2 mal selbstständig : 1mal Reinigungsfirma 1mal im Gastgewerbe (Cafe-Restaurant)

    ist nicht jedermans Sache sich diesem Druck auszusetzen.

    Und wo bleiben den die Menschen die sich entschliessen müssen einfach nur gute Mitarbeiter zu sein ?

  • lol, merkt ihr nicht, wie ihr ihm plötzlich recht gebt?

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • Der Gärtner hat das dicke Auto, weil er Verantwortung trägt und nicht um fünf Feierabend machen kann, wenn wichtige Dinge zu erledigen sind. Weil er sich einen Kundenstamm aufgebaut hat, der es ihm ermöglicht Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn keiner die Eier hat zu kündigen oder sich nebenbei selbstständig zu machen, selbst schuld. Es klingt als hätte er zu Unrecht mehr. Wenn das so einfach ist warum macht ihr es nicht selbst auch. Geld kann ja wohl kein Grund sein. Ein Gewerbeschein kostet zwanzig Euro.

    Komm doch endlich mal von deinem Großkotzigen hohen Ross runter.

    Lerne Rechtschreibung und andere Meinungen zu akzeptieren, du brauchst nicht persönlich werden. Es gibt drei Möglichkeiten, entweder dem Chef seinen Wert klar machen und ein besseres Gehalt aushandeln oder eigene Verantwortung für sein Leben übernehmen, oder mit dem Leben was es gibt. Wer sich seinem Schicksal ergibt und nichts unternimmt macht sich mit schuldig.


    Man trifft immer nur auf Leute die gut reden und toll in Foren ihre Meinung vertreten. Wirklich etwas verändern tut man damit jedoch nicht. Der, der den Blumenladen eröffnet hat, hat in seinem Rahmen etwas unternommen und Arbeit für andere und sich geschaffen. Niemand muss einen Vertrag unterschreiben der ein zu niedriges Gehalt beinhaltet.


    Das ist mir zu viel Gejammer, man kann oft den Willen zur Veränderung nicht erkennen. Bei allem Respekt vor dem BO Forum, aber nur hier zu jammern führt zu gar nichts.


    Es ist jedem selbst überlassen, sein halbes Leben auf das System zu schimpfen und damit viele Jahre Glück verlieren, oder etwas zu ändern oder mal zufrieden zu sein. So eine negative Stimmung findet man bei keinem erfolgreichen Unternehmer.

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  • Der Gärtner hat das dicke Auto, weil er Verantwortung trägt und nicht um fünf Feierabend machen kann, wenn wichtige Dinge zu erledigen sind. Weil er sich einen Kundenstamm aufgebaut hat, der es ihm ermöglicht Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn keiner die Eier hat zu kündigen oder sich nebenbei selbstständig zu machen, selbst schuld. Es klingt als hätte er zu Unrecht mehr. Wenn das so einfach ist warum macht ihr es nicht selbst auch. Geld kann ja wohl kein Grund sein. Ein Gewerbeschein kostet zwanzig Euro.

    Komm doch endlich mal von deinem Großkotzigen hohen Ross runter.

    Übrigens beeindruckt mich so ein Gehabe nicht im geringsten, da muss schon mehr kommen. Ich habe mit 400€ netto im Monat gelebt und eine Selbstständigkeit mit Dienstleistungen aufgebaut, die ich mir erst autodidakt beibringen musste. Das hat viele 16 Stunden-Tage gekostet und privat ist einiges auf der Strecke geblieben, keine Zeit für Freunde, Familie und in Sachen Frauen maximal flüchtige Bekannte, weil für eine Beziehung die Zeit fehlte. Ich hätte damals auch in meinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden können. Als ausgebildeter Itler wäre ich dort auf 1000€ netto bei 45h/Woche gekommen, also habe ich mich entscheiden, mir eigene Kunden zu suchen. In Deutschland gibt es Gründerzuschuss, etc. Übrigens ergeben sich auch ganz andere Möglichkeiten, wenn man sich ein Netzwerk in seiner Branche aufbaut und plötzlich kommt man dann auch an gute Jobs, weil man eine andere Einstellung bekommt. Couch, Fernsehen und Strand sind Orte an denen man Unternehmer in der Regel sellten bis gar nicht sieht.


    Mir ist natürlich klar, dass nicht jeder zum Unternehmer werden kann. Es gibt sehr sehr viele faire Arbeitgeber und ich habe mich auch schon in tollen Unternehmen vorstellen können, denen wirklich viel daran liegt, ein gutes Arbsitsklima zu schaffen. Ich habe selbst der Putzfrau immer mindestens zehn Euro die Stunde bezahlt, obwohl es nicht nötig gewesen wäre. So ticken sehr sehr viele Menschen. Teile und herrsche.... Ohne gute Leute kann man kein gutes Unternehmen aufbauen. Also lasst uns nicht pauschalisieren, sondern gezielt gegen Probleme gehen.

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  • lol, merkt ihr nicht, wie ihr ihm plötzlich recht gebt?

    Inwiefern?

    er beschreibt seit etlichen Seiten welches Risiko Unternehmer haben und dass damit gerechtfertigt ist, dass sie mehr verdienen. das wurde in Frage gestellt - allerdings mit unterschiedlichen Grundlagen - er sprach vom sogenannten Mittelstand, der Rest von den "Großkopferten". Dennoch wurde ihm widersprochen. Jetzt dreht er den Spieß um und sagt, wenn ihr meint da gibts keine Risiken, dann werden doch selbst selbstständig. Und plötzlich wird geschrieben "waaas? das ist gar nicht so einfach!! da hat man voll das Risiko!!" ... Jo, hat er Seiten vorher bereits geschrieben, da wollts ihm keiner glauben.


    Es geht aber meiner Ansicht nach bei dem Problem nicht um die mittelständigen Unternehmen. hutze hat Recht, hier wird über Kleinigkeiten diskutiert, aber das eigentliche Problem haben außer ihm erst sehr wenige genauer beleuchtet.

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • mit ein Problem dürfte sein, dass diejenigen, die es sich finanziell durchaus leisten könnten, die ganzen anfallenden Steuern zu zahlen, dies nicht tun - entweder ganz legal, weil sie einen Teil ihres Gewinns in gute Finanzberatung stecken, oder illegal durch Steuerflucht. Ich wage mal folgende Behauptung: wenn alle ihre Steuern zahlen würden, könnte man den Steuersatz vermutlich für alle senken.

    ... Here I am ...
    ... on the road again ...

    ... there I go ...
    ... turn the page ...

  • mit ein Problem dürfte sein, dass diejenigen, die es sich finanziell durchaus leisten könnten, die ganzen anfallenden Steuern zu zahlen, dies nicht tun - entweder ganz legal, weil sie einen Teil ihres Gewinns in gute Finanzberatung stecken, oder illegal durch Steuerflucht. Ich wage mal folgende Behauptung: wenn alle ihre Steuern zahlen würden, könnte man den Steuersatz vermutlich für alle senken.

    Das ist auch pauschalisiert. Ich habe bisher jeden Cent ehrlich abgeführt und meine Kollegen tun dem gleich. Keiner legt sich mit dem Finanzamt an. Wenn dir mal ein Kunde fünfzig Euro in die Hand drückt, übergeht man das vielleicht mal, aber das sind Kleinsbeträge und nicht weiter relevant. Ehrlich währt am längsten. Alles andere ist einfach viel zu gefährlich, Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt und das Finanzamt prüft regelmäßig, je größer man ist. Schwarze Schafe gibt es natürlich überall. Das so als pauschale Realität hinzustellen ist nicht richtig.

    Ich denke mir, Pommes braten kann jeder. Warum kein Imbiss am Fußballplatz mieten, wenn man sonst keine Fähigkeiten hat? Die Türken und viele andere Osteuropäer machen es doch vor. Ich war noch letzte Woche in einem afghanischen Restaurant. Das Personal macht nicht den Eindruck eine gastronomische Ausbildung durchlaufen zu haben, sie machen es, weil sie davon überleben können und oft anders nichts kriegen. Jeder der 160 Stunden zu 800€ netto arbeiten geht macht sich doch letztlich mit schuldig an der Situation.

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  • Hast du in dem afghanischen Restaurant mal nachgefragt was die Leute da verdienen und ob sie davon ihren Lebensunterhalt bestreiten können?

    Sind die da hauptberuflich angestellt oder waren das vielleicht bereits deren Zweitjobs weil der Hauptjob nicht zum Leben reicht?

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Hast Du den von hutze verlinkten Artikel über die Steuerfahnder gelesen, B.O.S.C.Gonzo28 ?

    Das ist Realität.


    Mit den Steuervermeidern habe ich nicht Dich und Deine Kollegen gemeint, sondern den hier so genannten reichen Mann (und da natürlich nicht alle, sondern die, die bescheißen).

    Oder zählst Du Dich zu diesem illusteren Kreis?

    ... Here I am ...
    ... on the road again ...

    ... there I go ...
    ... turn the page ...

  • Ein Familienbetrieb, die können alle davon leben und fahren auch alle Autos. Alles ist besser, als sich jammernd dem Schicksal zu ergeben. Auch wenn ich natürlich deren Gehaltschecks nicht kenne, sie sahen gepflegt und gut gekleidet Haus, das Restaurant ist sauber. Und das soll schon was heißen, denn im Essener Norden sind auch sehr viele sehr fragwürdige Billig-Dönerläden wo schon der Ein oder Andere der Geldwäsche überführt wurde. Das kann und will ich natürlich keinem unterstellen.


    Wir haben alle nur ein Leben, meine Einstellung verbietet mir, mich dauerhaft auf die faule Haut zu legen, auch wenn bei mir sehr sehr viele Stunden mit 0€ bezahlt werden. Ich leiste meinen bescheidenen kleinen Teil zur Gesellschaft und versuche mir und meiner kleinen Familie in die mir bestmögliche Position zu bringen. Das kann man auch mit allem was uns aktuell bietet tun und nebenbei versuchen das System zu verbessern, anstatt auf ein Wunder zu warten. Denn auch als Unternehmer gilt. nichts kommt von selbst.

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  • 50 Euro drückt dem normalen Arbeitnehmer keiner einfach so steuerfrei in die Hand und wenn es für dich nicht relevant ist ,für manche andere sind 50 Euro ein Haufen Asche ,wenn alle das so sehen wie du mit den 50 Euro,sind das Summen die nicht steuerlich abgeführt werden und keine peanuts. Also nicht relevant,naja.

  • Es meinen viel zu viele Menschen, man könne sich mal eben mit einem Restaurant o.ä. selbstständig machen und dann läuft das schon, auch wenn man eigentlich Klempner gelernt hat. Permanent stürzen Leute in die Insolvenz, weil sie glauben, zu so einem Laden gehöre nicht mehr als Arbeitswillen und Leidenschaft. So funktioniert es meistens dann aber doch nicht.

  • Hast Du den von hutze verlinkten Artikel über die Steuerfahnder gelesen, B.O.S.C.Gonzo28 ?

    Das ist Realität.


    Mit den Steuervermeidern habe ich nicht Dich und Deine Kollegen gemeint, sondern den hier so genannten reichen Mann (und da natürlich nicht alle, sondern die, die bescheißen).

    Oder zählst Du Dich zu diesem illusteren Kreis?

    Natürlich gibt es das, aber davon kannst du doch nicht auf die Allgemeinheit schließen. Nicht wegen dem einen Steuerfahnder geht es dem anderen hier schlecht.


    Ich kann Mario Barth nicht leiden, aber seine Show wo Steuerverschwendungen aufgedeckt werden - sofern sie stimmen - das sind unnötige Verschwendungen die von oft sehr kurzsichtigen Politikern ausgeführt werden. Kriminelle hat jeder Statt, davon wird keiner arm. In Deutschland gibt es vergleichsweise wenig Kriminelle. Ich kann nur zu gut verstehen, das Leute vor den Steuern hier flüchten. Sobald man finanziell weit genug ist um das zu können, eröffnen sich einem Möglichkeiten. Wir müssen als Gesellschaft effektiver werden und für die vermeintlich Schwachen einen fairen Mindestlohn einführen und aufhören auf den Stützen der Gesellschaft zum Teil neidisch herumzuhacken. Nur weil es ein paar Bonzen-Überflieger gibt heiß das noch lange nicht, dass jeder Mittelständler an der Börse oder in der Immobilenbranche gleich ein Arschloch ist.


    Jeder mit einem 1000 - 1500 € (netto) Job kann sich eine Immobilie leisten. Warum tut es keiner? Weil sich keiner auskennt und keiner bereit ist Risiken einzugehen. In Deutschland haben wir die niedrigste Gründerquote in Europa. Das hat sicher auch bürokratische Gründe, hängt aber auch mit der Einstellung die hier noch immer herrscht zusammen. "Jung, geh zu einem großen Unternehmen, da bist du sicher...:"


    Meine Freundin hat sich zu Beginn ihres Studiums ein kleines 70m² Haus gekauft und zahlt es mit nun 30 bereits fast zehn Jahre mit ganz kleinen Raten ab. Die Miete deckt den Kredit, bleibt lediglich das Risiko eines Mietsausfalls. Und in 20 Jahren hat sie eine Immobilie die 150.000€ wert ist und monatlich zwischen 700 und 900€ Miete einspielt. Und nein, weder Daddy noch ihre Mutter haben sie gesponsort. Ihr Vater kennt sich lediglich mit Immobilien aus. Dazu hat sie noch zwei große Hunde aus der Tötung in Spanien und einem verwahrlosten Haushalt in Deutschland gerettet und bei such aufgenommen und nebenbei aus einem Fachabi, ein richtiges Abi gemacht, ihr Studium begonnen und den Master gemacht. Das Geld hat sie mit kleinen Jobs verdient, versucht in günstigen WGs zu wohnen, etc. Man kann wie man sieht auch mit klugen Entscheidungen zu mehr Unabhängigkeit und Erfolg kommen. Dazu empfiehlt es sich, Autobiografien von erfolgreichen Personen, Querdenkern, etc. zu lesen, entsprechende Veranstalungen besuchen und von solchen Leuten zu lernen.


    Guter Kanal, einer beeindruckenden Persönlichkeit mit einer beeindruckenden Geschichte:


    https://www.youtube.com/channel/UC7t6pxSxWTXDa2KeDiUARfA

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  • Das Aussehen, die Kleidung und die Sauberkeit in dem (einem) Restaurant sagen für mich jetzt nicht zwingend was darüber aus, was der Laden so abwirft, sondern eher darüber, dass die Betreiber verstanden haben, worauf es ankommt. In dem von dir angesprochenem dreckigen Dönerladen mit ungepflegtem Dönerverkäufer hinter der Theke, würde ich dann auch nix essen.


    Was Geldwäsche und andere "Nebentätigkeiten" in Gastrobetrieben angeht, da brauchen wir nicht großartig drüber sprechen.

    Schöne Grüße an eure Lieblingsitaliener! Wobei man da fairerweise dazu sagen muss, dass die wenigsten sich überhaupt dagegen wehren können.


    Mit deinem zweiten Absatz sind wir uns ja gar nicht so uneins, wenn du mir das auch etwas zu schwarz/weiß siehst.

    Du wirfst hier anderen vor sie würden pauschalisieren und kommst dann mit so einer Aussage: Ne Pommes-Bude betreiben kann jeder. Das ist mir dann auch wieder zu pauschal.


    Allerdings gehe ich mit, dass grundsätzlich jeder erst mal für sein Leben(sunterhalt) selbst verantwortlich sein sollte. Woher teilweise diese Einstellung kommt, dass dies Aufgabe des Staats sein soll, erschließt sich mir auch nicht so ganz.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • Es meinen viel zu viele Menschen, man könne sich mal eben mit einem Restaurant o.ä. selbstständig machen und dann läuft das schon, auch wenn man eigentlich Klempner gelernt hat. Permanent stürzen Leute in die Insolvenz, weil sie glauben, zu so einem Laden gehöre nicht mehr als Arbeitswillen und Leidenschaft. So funktioniert es meistens dann aber doch nicht.

    Das ist einfach nicht wahr, dazu gibt es Gesellschaften mit beschränkter Haftung, somit kannst du deine private Insolvenz ausschließen. Auch stürzen nicht permanent Leute in Insolvenzen, das ist einfach übertrieben und verfälscht.

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    Mit deinem zweiten Absatz sind wir uns ja gar nicht so uneins, wenn du mir das auch etwas zu schwarz/weiß siehst.

    Du wirfst hier anderen vor sie würden pauschalisieren und kommst dann mit so einer Aussage: Ne Pommes-Bude betreiben kann jeder. Das ist mir dann auch wieder zu pauschal.

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    Für den einen ist es die Pommesbude, für den anderen ein Fotografiejob und wieder einer kann Schneidern. Jeder hat etwas das er kann. Und wenn man das anbietet ist es keine Schande Geld dafür zu nehmen. Aber der typische Deutsche braucht pünktlich zum 1. eines Monats den gleichen Betrag. Um meine Firma Gehaltstechnisch nicht zu belasten bin ich für einen Tag in der Woche angestellt und dafür nicht länger auf der Payroll meiner Firma, die sich somit besser entwickeln kann. Dafür ist jede Stunde die ich für meine eigene Firma arbeite mit 0€ bezahlt. Allein aus dem Glauben an Erfolg und für die Perspektive in Zukunft da zu Hause sein zu können, wo ich sein will, zur Arbeit brauche ich dann nur einen Laptop. So zumindest der Plan, wenn ich da ständig jammern würde, weil ich für 0€ programmiere, wenn ich auch für 130€/Stunde programmieren kann, käme ich auf keinen grünen Zweig. Abgerechnet wird zum Schluss.

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  • 50 Euro drückt dem normalen Arbeitnehmer keiner einfach so steuerfrei in die Hand und wenn es für dich nicht relevant ist ,für manche andere sind 50 Euro ein Haufen Asche ,wenn alle das so sehen wie du mit den 50 Euro,sind das Summen die nicht steuerlich abgeführt werden und keine peanuts. Also nicht relevant,naja.

    NA, hier sollte man aber vorsichtig sein. Wenn ich das richtig interpretiere, dann spricht er hier von Trinkgeld. Dass er dabei dann gleich von 50€ ausgeht passt halt ins Bild über ihn.

    Aber gerade das Trinkgeld sollte man bei den Steuern doch lieber unangetastet lassen. Dies ist nämlich in einigen Berufen ein nötiges Zubrot um überhaupt halbwegs über die Runden zu kommen und da greift dann halt die Regel: Gleiches Recht für alle, also lass der Friseurin und dem Kellner ihre paar Kröten, dafür darf sich aber auch niemand beschweren wenn der selbstständige IT-Dienstleister dann halt noch was oben drauf bekommt.

    Wenn ich ausversehen an dich denke

    Merk ich, ich hab dir nen Scheißdreck verziehen

  • 50€ war doch lediglich ein Synonym für einen Kleinstbetrag den keinen reich oder arm macht. Auch wenn ich es selbst nicht tue kann ich darüber hinwegesehen, wenn es andere tun, das tut keinem weh.

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  • Deine Schneiderin muss aber viele Röcke nähen um das zu verdienen, was man für ein gut programmiertes Stück Software bekommt.


    Also ja, vielleicht hat jeder etwas, dass er kann. Das wird aber nicht alles gleich entlohnt. Dazu kommen unterschiedliche kognitive Fähigkeiten. Wenn ich ne Mauer ziehen kann, mir aber die Fähigkeit abgeht unternehmerisch zu denken wirds eher nix mit dem eigenen Handwerkerbetrieb.

    Es ist sicher nicht alles so schwarz wie gemalt, aber so weiß wie du es versuchst darzustellen ist es eben auch nicht.

    "Etwas hässlich und anders, etwas hessisch und anders
    Ja stimmt, etwas dreckig und langsam
    Genau hier, wo es die Besten im Land hat, wo das Hasch raucht, Schlappmaul, teste die Frankstadt!" (V)


    Ich bin Frankfurter, ich kann mein Gesicht niemals nach unten halten und wenn Gott es will ist diese Eigenschaft mein Untergang!

  • 50 Euro drückt dem normalen Arbeitnehmer keiner einfach so steuerfrei in die Hand und wenn es für dich nicht relevant ist ,für manche andere sind 50 Euro ein Haufen Asche ,wenn alle das so sehen wie du mit den 50 Euro,sind das Summen die nicht steuerlich abgeführt werden und keine peanuts. Also nicht relevant,naja.

    Ist mir selbst passiert. Meine ersten Aufträge als Selbstständiger haben mir 5€ netto die Stunde als Subunternehmer eingebracht . Umsatz wohlgemerkt, das muss noch versteuert werden.... Ich habe eine Zeit lang eine alte Dame privat geschult, sodass sie lernte mit dem Computer arbeiten zu können. Die hat alle paar Stunden nen Fuffi rüberwachsen lassen, sodass ihr Mann das nicht mitbekommt. Sowas lässt man natürlich als Bar-Einnahme über seine Bücher laufen. Zu groß die Gefahr, wegen solchen Beträgen in Ärger zu kommen. Wenn du vorbestraft bist, darfst du kein Geschäftsführer mehr werden. Sowas riskierst du nicht, wenn du nicht ganz dumm bist, denn von deiner Selbstständigkeit hängt im Zweifel dein Leben ab.


    Was soll diese überhebliche Art mir gegenüber? Ich habe den Wert von 50€ in keinster Weise in Frage gestellt. Ich habe selbst kein Geld über, bin wie gesagt nur für einen Tag zu 10 Stunden in der Woche angestellt.

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  • Deine Schneiderin muss aber viele Röcke nähen um das zu verdienen, was man für ein gut programmiertes Stück Software bekommt.


    Also ja, vielleicht hat jeder etwas, dass er kann. Das wird aber nicht alles gleich entlohnt. Dazu kommen unterschiedliche kognitive Fähigkeiten. Wenn ich ne Mauer ziehen kann, mir aber die Fähigkeit abgeht unternehmerisch zu denken wirds eher nix mit dem eigenen Handwerkerbetrieb.

    Es ist sicher nicht alles so schwarz wie gemalt, aber so weiß wie du es versuchst darzustellen ist es eben auch nicht.

    Schneider können in der Regel von dem Leben was sie bekommen. Die Welt habe ich nicht so gemacht. Programmieren hat mir auch keiner beigebracht, ich habe einfach begonnen es zu lernen - in meiner Freizeit - während andere sich am WE Bier hinter die Binde kippen saß ich zu Hause, hatte statt Beziehung nur ONS oder sowas und habe am WE Software entwickelt. Damals mehr schlecht als recht, irgendwo muss man anfangen.


    Vielleicht liegt es daran, dass ich mir im Zweifel den Knopf selbst annähen kann. Vielleicht aber geht es auch den Schneidern nicht so schl