Matapaloz 2018 Leipzig Tag 1

Matapaloz 2018:


Es gibt Tage, die starten grau und lieblos. Dunkel und lustlos.


Der 22.06.2018 startet für mich komplett anders. Er startet zwar, bezogen auf das Wetter grau, aber um ca. 8:00 Uhr reisst der Himmel auf, die Sonne lacht.. Das Wetter spiegelt meinen Gemütszustand jetzt sehr gut.


Ich schreibe eine kurze Nachricht in eine private, mit Freunden besetzten Onkelz Gruppe, in WhatsApp. Kurze Reaktion - alle wach - perfekt.


Einziger Wermutstropfen ist, dass Andreas, der auch auf der Secret Show dabei war, Mal wieder kurzfristig zum Aussendienst berufen wurde und somit den kompletten ersten Tag verpasste. Schade drum, aber was will man machen.


Nach dem üblichen Ablauf im Bad, mache ich mich gegen 8:30 Uhr auf den Weg zu meinem Cousin um mit ihm und meinem hund, sowie seinem Hund ausgiebig Gassi zu gehen. Es wird 9:15 Uhr und nachdem er mir mitgeteilt hat, dass er keine Schuhe hatte, ausser seine Jesus - Latschen, mussten wir also noch Schuhe kaufen. Erledigt und noch schnell mit Proviant für die Fahrt bei dem Metzger meines Vertrauens eingedeckt.


Treffpunkt ist der Lidl, neben dem praktischerweise unsere beiden Freunde Nadine und Martin wohnen. Überpünktlich um kurz vor zehn Uhr kommen sie raus und wir starten unsere Reise. 2,5 Stunden sollen es sein und wir kommen erstaunlich gut durch.


Das Hotel Tryp wurde schnell gefunden und wir gehen erst Mal auf's Zimmer um erst mal richtig anzukommen.


Nadine mochte gerne DAD hören also machen wir uns nach 1,5 Stunden im Hotel auf den Weg zum Festival. Ein Taxi wurde bestellt und 8 km später, allerdings 20€ ärmer, sind wir da. Das Wetter passte sich irgendwie nicht so gut an meinen Gemütszustand an, wie noch zu Hause, aber jetzt war es auch schon egal.


Wir bekommen unsere Bändchen und schlendern erst Mal über das Barrio. Schöner aufgeteilt, viel entzerrter und bessere Führung finden wir. Jetzt gibt es erst Mal ein Bierchen und wir schlendern weiter - wir hatten ja noch was vor.


Im Innenraum angekommen suchte wir uns einen schönen Platz, mit der Möglichkeit sich anzulehnen, da unsere Naddl einen Bänderriss hat. Hut ab aber, sich mit so etwas 8 Stunden in den Innenraum eines Festivals zu stellen.


Wir bekommen noch Pro - pain mit und freuen uns über Terpentin. Tatsächlich passt sich das Wetter auch etwas unserer Stimmung an und es scheint immer Mal wieder der gelbe Planet durch die immer wieder hartnäckig kommenden Wolken.


Nach einem starken Auftritt von DAD folgt Arch Enemy. AE ist Mal so gar Nichts für mich, allerdings lasse ich es über mich ergehen.


Danach kommt ein Highlight für mich - Megadeth! Auch in die Jahre gekommene Männer, aber immernoch am rocken. Ich fand sie gut.


Ich darf nicht vergessen, dass ich mich noch mit Ronny, jemanden aus einer Onkelz WhatsApp Gruppe treffen möchte. Irgendwann möchte man ja, wie auch hier, die Leute Mal sehen.


Da steht er also plötzlich neben mir und hat Gott sei Dank Zigaretten für meinen Cousin und mich dabei. An dieser Stelle, auch wenn er nicht hier im Forum aktiv ist: Danke Ronny für einen schönen, lustigen und lauten Abend.


Es ist also 21:00 Uhr geworden. Jetzt kommt bald unsere Band. Ganz ehrlich, und ich denke das wird vielen so gehen, ist es doch ein Onkelzkonzert und der überwiegende Teil der Besucher, ebenso ich, kommt wegen dieser einzigen Band.


Und da schallt es auch schon aus den Boxen. Das Intro der 97er Tour und auch auf der live in Dortmund 1 zu hören. Eines der besten Intros und dann lässt mich diese Band für 2,25 Stunden alles vergessen.


Höhepunkt war für mich das alte Lied Religion vom Soundtrack zum Untergang. Ich mag so alte Schinken denen neues Leben eingehaucht wird. Natürlich war auch der Platz neben mir eines der Highlights und die vorher gemachte Schweigeminute für den fünften Onkel. Geschmäcker sind verschieden, aber persönlich für mich löst DPNM nur die besten sterben jung ab. Vielleicht zu oft gehört oder einfach immer in Livesets zu hören.


Nach 2,25 Stunden ist es also zu Ende und wir machen uns auf den Weg zum Ausgang. Beachtlich, wenn hunderte Menschen über einen Holzsteg trampeln - klang wie in der Army - ein grosser Spass.


Jetzt hieß es, ein Taxi zu finden bzw. überhaupt erst einmal telefonisch durchzukommen. Unter einer Stunde ging nix und zu unserer Freude gab es nicht weit weg ein MC und wir warteten dort.


Angekommen im Hotel waren mein Cousin und ich so müde, dass es nicht mehr viele Wortwechsel gab und wir pennten unseren wohlverdienten Schlaf. Vor allem mein Cousin der knapp 48 Stunden, bedingt durch Nachtschicht, am Stück wach war.


Danke an dieser Stelle, auch in diesem Fall nicht im Forum vertreten an:


Nadine und Martin

Meinen Cousin "Wambo"


Für diesen spaßigen und tollen Abend


Morgen, wenn ich es zeitlich schaffe folgt Tag 2. Für mich, soviel sei verraten, der noch geilere Abend.


Greets


Bamml