Wien

Wir machen uns am 30.11. auf den Weg nach Wien, fahren über Würzburg und sammeln Fapi ein. Die Fahrt verläuft problemlos, gegen 22.00 Uhr sind wir in der Innenstadt, lassen Fapi an seinem Hotel raus und fahren wieder ein Stück aus der Stadt, um auf einem Parkplatz kurz vor Wien das Nachtlager aufzuschlagen. Gegen 23.00 Uhr parken wir am Rastplatz und verbringen dort die Nacht.


Um die Mittagszeit kommen wir in Wien an, unweit der Halle. Wie funktioniert dass hier mit den Parkzeiten, wie lange können wir hier bleiben? Wir haben beide keine Ahnung und zum Glück kommt Wolfsblut, der sich hier auskennt und uns weiterhilft. Es werden ausreichend Tickets gekauft und somit kann der Bus stehen bleiben.

Gegen 16.00 Uhr laufen wir Richtung Halle, um in einer Bar nebenan erst mal etwas zu trinken.

Eine Stunde vor Einlass stellen wir uns in der Schlange an, wir wollen dann doch gerne in Welle eins. Einige Zeit bzw. Biere später, steht man dann in Welle eins. Hier in der Halle gibt es Ohrstöpsel umsonst an der Garderobe und selbige war auch kostenlos, bzw. mit freiwilliger Spende, hab ich beides nicht gebraucht. Die Halle füllt sich, Beasto Blanco ziehn ihre Set routiniert durch, gibt nichts zu meckern.

Umbaupause, dann stehn wieder die vier Frankfurter, oder Hamburger, oder Südamerikaner, oder Spanier, oder Schweizer auf der Bühne. Ist doch egal, es sind jedenfalls die Onkelz. Die auch froh darüber sein können, hier nicht ne DVD gedreht zu haben. Hier läuft zu Beginn einiges schief. Kevins Mikro hat genauso wie Gott einige Probleme, bei Pe versagt nach kurzer Zeit etwas am Schlagzeug und es muss etwas nachjustiert werden. Kevin meint im Laufe des Konzertes, dass er in Wien mal jemandem das Mikrofon ins Gesicht schlug oder wurf, die Person blutete danach stark. Stephan meint, dass er hier auch schon ins Publikum gehüpft sei. Die Stimmung ist nicht ganz so toll, aber es macht dennoch großen Spaß, wir haben tolle Leute um uns herum.

Das Konzert ist wie eigentlich immer gegen 22.45 Uhr fertig, danach wollen wir noch zu einer Onkelzparty in eine Kneipe. Es ist ein verdammt windiger Weg, den man umsonst auf sich nimmt, den der Laden ist brechend voll. Jackie und ich entscheiden uns, zurück auf den Parkplatz zu fahren, um unser Nachtlager aufzuschlagen.


Jetzt hat man zwei Tage Pause und wir entscheiden uns, zu Freunden zu fahren um dort eine Nacht zu verbringen. Gegen Mittag holen wir die Beiden ab, sie sind in Wien im Hotel einquartiert und so geht es nach Kärnten. Die Fahrt verläuft ohne Probleme, am Abend gibts noch eine Pizza und ein paar Bierchen, bevor man gegen Mitternacht gemütlich einschläft.

Am nächsten Morgen gibts ordentlich Frühstück, gegen 13 Uhr werde ich gefragt, ob ich ein Bier möchte. Warum eigentlich nicht, ein Bier geht schon. Der ursprüngliche Plan sieht vor, gegen Mittag Richtung Zürich aufzubrechen, um auf einer Raststätte zu nächtigen. Es wird weiterhin Bier konsumiert, der ursprüngliche Plan verschiebt sich. Während man weiter trinkt studiert Jackie mit den zwei kleinen einen Tanz ein (Video vorhanden). Den Plan Richtung Zürich aufzubrechen verschiebt man auf den Abend. Die Küche und ich verschmelzen ineinander, wir sind ab dem heutigen Tage gute Freunde. Man trinkt apodiktisch, hört karmische Musik und hat tektonischen Spaß. Die Uhr zeigt irgendwann 00:00. Kein Fehler des Displays, es ist wirklich schon so spät und man wollte um diese Zeit eigentlich schon längst auf dem Rastplatz stehen.

Wir fahren dann nach Mitternacht los, Jackie hat jetzt einen betrunkenen Hessen an Bord. Um 04:30 kommen wir am Rastplatz an, Bänke umklappen und gute Nacht Welt. Es war definitiv einer der lustigsten Tage der Tour, soviel steht fest.